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Symbolbild "Zeitschriften"

Empfindlichere Herriott-Zelle

PTBnews 3.2018
02.10.2018
Besonders interessant für

chemische Analysen (z. B. in Umweltanalyse und Anlagensicherheitstechnik)

spektral breitbandige Messverfahren (z. B. FTIR-Spektroskopie)

Beispielhafter Strahlenverlauf: oben mit vier Reflexionen pro Spiegel, darunter in der neuen Herriott-Zelle mit dreifach erhöhter Anzahl an Reflektionen (12 Reflexionspunkte pro Spiegel)

Kleinste Mengen bestimmter Gase können erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit, die Umwelt oder industrielle Prozesse haben. Sie können mit einer in der PTB entwickelten, verbesserten Herriott-Zelle deutlich empfindlicher als zuvor nachgewiesen werden. Plane Spiegel im Innenraum ermöglichen eine Sieffektivere Nutzung. So kann die optische Weglänge bei gleichem Volumen der Zelle um mehr als eine Größenordnung erhöht werden, was die Nachweisempfindlichkeit erhöht. Beispielsweise wird mit einem Spiegelradius von 7 cm und einem Spiegelabstand von 1 m eine effektive optische Weglänge von über einem Kilometer (statt bislang etwa 100 m) erreicht. (Technologieangebot 397)

Vorteile

verlängerter optischer Weg des Laser bzw. Lichtstrahls

Nachweisgrenze wird deutlich gesenkt

für breite Spektralbereiche einsetzbar

anders als z. B. bei der Massenspektrometrie wird das Probenmaterial nicht beeinflusst (nichtinvasiv)

Ansprechpartner für diese Technologieangebote

Andreas Barthel,
Telefon: (0531) 592-8307,
Opens window for sending emailandreas.barthel(at)ptb.de,
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