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Qualitätsinfrastruktur: Dialog mit Schwellenländern

Die rasch voranschreitende Globalisierung der Weltwirtschaft fordert nicht nur ein freies, sondern auch ein faires Handelssystem, welches auf festen Regeln beruht und Rechtssicherheit bietet. Für den Austausch von Waren und Dienstleistungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene sind ordnungspolitische Leitlinien erforderlich, welche die wirtschaftliche Entwicklung in Einklang mit sozialen und ökologischen Entwicklungszielen bringt.

Deutschland gilt in der Entwicklungszusammenarbeit als führender bilateraler Geber auf dem Gebiet der Qualitätsinfrastruktur. Das BMZ unterstützt Entwicklungsländer dabei, die Regeln des freien Handels mitzugestalten, faire Austauschbeziehungen zu schaffen und die Unbedenklichkeit von Produkten für Konsumenten und Umwelt zu sichern. Eine wesentliche Säule dieses Engagements stellt die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) dar, die seit über 50 Jahren als Durchführungsorganisation für das BMZ tätig ist. Als nationales Metrologieinstitut Deutschlands stellt die PTB ihre Fachkompetenz und internationalen Partnerkontakte auf dem Gebiet der Qualitätsinfrastruktur hierfür bereit.

Für die exportorientierte Wirtschaft Deutschlands ist es fundamental, in den wichtigen Märkten der Schwellenländer auf gleiche Rahmenbedingungen zu treffen. Obwohl hier in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erreicht wurden, mangelt es noch in vielen Schwellenländern an verantwortlichen Einrichtungen mit den entsprechenden Kompetenzen und Kapazitäten.

Die Anpassung an neue Herausforderungen (Digitalisierung, Industrie 4.0) erfordert einen beständigen Fachdialog und Netzwerkpflege auf hohem Niveau. PTB kann hier ihre Expertise und langjährigen sehr guten Kooperationsbeziehungen in und mit wichtigen Schwellenländern für das BMWI in Wert setzen.