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Der Test integrierter Mikrowellenschaltungen und schneller digitaler Schaltkreise erfordert neue Prüfkonzepte, die sich durch Breitbandigkeit und eine möglichst geringe Rückwirkung auf den zu testenden Schaltkreis auszeichnen. Im Gegensatz zu Mikrowellenprüfspitzen, die für einen Bezugswellenwiderstand von 50 Ohm ausgelegt sind und damit für viele Schaltkreise eine zu große Last darstellen, besitzen hochohmige Prüfspitzen durch einen in die Spitze eingebauten Vorwiderstand nominelle Lastimpedanzen von 1 kOhm und höher. Die Annahme eines frequenzunabhängigen, konstanten Wertes für die Lastimpedanz ist jedoch insbesondere bei sehr schnellen Signalen nicht mehr zulässig. Deswegen wurde in einer Untersuchung, die zusammen mit der High Speed Microelectronics Group am National Institute of Standards and Technology in Boulder, Colorado, durchgeführt wurde, der tatsächliche, frequenzabhängige Störeinfluss hochohmiger Prüfspitzen auf koplanare...

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Für eine korrekte Interpretation von Messungen mit Oszilloskopen muss deren Eigenanstiegszeit bekannt sein. Deshalb hat die PTB ein optoelektronisches Verfahren zur Bestimmung der Anstiegszeit von 50-GHz Oszilloskopen entwickelt, mit dem sich Anstiegszeiten von nur wenigen Pikosekunden rückführbar messen lassen.

Breitbandige 50-GHz Oszilloskope sind ein unentbehrliches Werkzeug für die Entwicklung ultraschneller elektronischer Schaltungen in der Datenverarbeitungs- und Kommunikationstechik. Diese Oszilloskope besitzen sehr kleine Eigenanstiegszeiten und erlauben daher die zeitliche Darstellung ultraschneller elektrischer Signale. Die Anstiegszeit ist jedoch nicht Null, so dass die Messkurven verzerrt sein können. Um die Verzerrung zu korrigieren, muss der Anwender die Anstiegszeit des Oszilloskops kennen.

Zur Bestimmung der Anstiegszeit von 50-GHz Oszilloskopen werden ca. 1 ps kurze Spannungsimpulse auf einem koplanaren Wellenleiter...

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So genannte RFID-Transponder (Radio-Frequency-Identification) sind eine moderne Möglichkeit zur automatischen Produktidentifikation. Diese Transponder sind vollständige Mikrorechner einschließlich einer Radio-Transmitterelektronik und Antenne. Die Gebilde sind nur wenig dicker als Papier und können in Chip-Karten und sogar Geräteetiketten integriert werden. Die Speicher der Transponder können Datenmengen bis zu 4 kByte aufnehmen. Lese- und Schreibvorgänge erfolgen mit einer Transmittereinheit über eine „Luftschnittstelle“, die bei den gebräuchlichsten Typen Abstände von bis zu 120 cm überbrücken kann. Diese Technik bietet auch im Bereich der Prüfung eichpflichtiger Messgeräte interessante Anwendungsmöglichkeiten, z. B. für die Realisierung elektronischer Typschilder. Sie gestatten eine automatische Identifikation von Prüflingen durch die Prüfeinrichtungen und ermöglichen zudem vereinfachte Konzepte bei der Überwachung von Messgeräten....

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Das Bundesamt für Strahlenschutz - BfS - hat die bislang geltenden, in der DIN-VDE-Norm 0848 genannten Grenzwerte für die Exposition in magnetischen Wechselfeldern mit seiner Empfehlung „Schutz der Bevölkerung bei Exposition durch elektromagnetische Felder" erheblich reduziert. So wurde beispielsweise der Grenzwert für Dauerexposition in magnetischen Feldern mit einer Frequenz von 50 Hz von 1 mT auf 0,1 mT gesenkt. Zur Kalibrierung handelsüblicher Magnetometer werden aber regelmäßig Flussdichten bis 1 mT verlangt. Um der Empfehlung des BfS Rechnung zu tragen, wurde der bestehende Wechselfeldmessplatz umgerüstet und weitgehend automatisiert, so dass das Bedienpersonal kaum noch dem Streufeld der großvolumigen Feldspulen zur Erzeugung der Vorgabefelder ausgesetzt ist.

Neben den Feldspulen sind die wesentlichen Komponenten des Messplatzes ein programmierbarer Frequenzgenerator mit nachgeschaltetem Leistungsverstärker, ein...

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