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Siegel des BIPM

Megacoole Nachricht für die Welt der Metrologie: Es gibt neue Einheiten-Vorsätze (Präfixe) für extrem große und extrem kleine Zahlenangaben: Ronna und Quetta sowie ronto und quecto. Die Bekanntheit von Mega (eine Million) oder milli (ein Tausendstel) werden sie sicherlich nicht so schnell erreichen. Aber die Erweiterung war beispielsweise deshalb notwendig, weil durch die Digitalisierung die weltweiten Datenmengen exponentiell wachsen. Hier werden schon jetzt die Präfixe am oberen Ende der bestehenden Skala verwendet. Präfixe für sehr kleine Zahlen sind  für die Quantenwissenschaft und die Teilchenphysik sehr nützlich, betont die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), die als nationales Metrologieinstitut die oberste Instanz in Deutschland für alle Fragen des richtigen und zuverlässigen Messens ist.

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Optische Atomuhr mit hochgeladenen Ionen

Optische Atomuhren sind die genauesten je gebauten Messgeräte und sind inzwischen zu einer Schlüsseltechnik in der Grundlagen- und der angewandten Forschung geworden, etwa zum Test der Konstanz von Naturkonstanten oder für Höhenmessungen in der Geodäsie. Jetzt haben Forschende des QUEST-Instituts in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) Heidelberg, der TU Braunschweig und im Rahmen des Exzellenzclusters QuantumFrontiers zum ersten Mal eine optische Atomuhr realisiert, die auf hochgeladenen Ionen basiert. Diese Art von Ionen bietet sich für eine solche Anwendung an, da sie außergewöhnliche atomare Eigenschaften und eine geringe Empfindlichkeit gegenüber externen elektromagnetischen Feldern haben. Über ihre Ergebnisse berichten die Forschenden in der aktuellen Ausgabe von Nature.

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In einer zunehmend digitalisierten Welt muss auch die Qualitätssicherung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen neu gedacht werden. In der Initiative QI-Digital werden in praxisnahen Pilotprojekten Lösungen und grundlegende Strukturen und Verfahren für die hierzu nötige digitale Transformation der Qualitätsinfrastruktur (QI) entwickelt. In ihrer strategischen Ausrichtung, konkreten Umsetzung und der Vernetzung mit Stakeholdern wird die Initiative von nun an von ihrem am 10. Oktober neu gegründeten Beirat unterstützt.

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Ruprecht von Siemens

Aufs engste war Ruprecht von Siemens mit der PTB und ihrem Förderverein, dem Helmholtz-Fonds, verbunden – als Schatzmeister des Fonds, als immer gern gesehener Gast im Kuratorium der PTB und als Ehrengast bei vielen Festveranstaltungen bei der Verleihung der Helmholtz-Preise. Ruprecht von Siemens hat über all die Jahrzehnte seines Wirkens hinweg diese Anbindung an die PTB und ganz speziell auch an den Helmholtz-Fonds sehr gepflegt und das Anliegen der Metrologie befördert. Dafür sind ihm die PTB und der Helmholtz-Fonds zutiefst dankbar. In den Köpfen aller, die ihn kannten, wird Ruprecht von Siemens als stets ein den Menschen zugewandter Geist und als Brückenbauer zwischen den Generationen in guter Erinnerung bleiben. Die PTB und der Helmholtz-Fonds werden sein Andenken in Ehren halten.

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Windenergieanlagen

Riesige Zahnrad-Normale, topmoderne Wind-Lidar-Systeme, die größte Drehmoment-Normalmesseinrichtung der Welt, die bald ihren Betrieb aufnimmt – all dies und noch viel mehr stellt die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) vom 27. bis 30. September auf der WindEnergy in Hamburg vor. Die PTB ist weltweit das einzige Metrologieinstitut, das der Windenergiebranche eine zuverlässige und umfassende Qualitätssicherung anbieten kann. PTB-Forschende informieren über die Möglichkeiten ihres Kompetenzzentrums in den Bereichen Koordinaten-, Drehmoment- und Windgeschwindigkeitsmesstechnik. Außerdem stellen sie eine Erfolgsgeschichte vor: PTB-Messungen haben dazu beigetragen, dass die Abstände von Windenergieanlagen zu Einrichtungen der Luftraumüberwachung verkleinert werden konnten. Der PTB-Stand findet sich in Halle B5, Stand B5.312.

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Die Qualität deutscher Produkte genießt einen ausgezeichneten Ruf. Dies liegt an einem ausgeklügelten System zur Qualitätssicherung und zum Verbraucherschutz – der sogenannten Qualitätsinfrastruktur. Doch mit der Digitalisierung kommen große Herausforderungen auf diese Qualitätssicherung zu: Wie lässt sich beispielsweise die Qualität von Künstlicher Intelligenz in der Medizintechnik messbar und vergleichbar machen? Wie kann digital-gestützte Qualitätssicherung bei Wasserstofftankstellen oder in der additiven Fertigung aussehen? Mit diesen und anderen Fragen wollen sich Experten beim QI-Digital Forum 2022 auseinandersetzen. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Forschung.

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Plakat zum Tag der Ausbildung 2022

Am 3. September zwischen 10 Uhr und 16 Uhr findet auf dem Campus der PTB in Braunschweig der Tag der Ausbildung statt. Wir informieren über unsere vielfältigen Ausbildungs- und Studienangebote aus dem technischen und handwerklichen Bereich. Unsere Ausbilder/-innen und Auszubildenden beantworten alle Fragen und rund um die Berufsbilder, die Voraussetzungen, den Bewerbungsprozess und geben Einblicke in die einzelnen Ausbildungsberufe am Puls der Spitzenforschung.

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Seit 1. Juni 2022 arbeiten das BRICS, ein Forschungszentrum der TU Braunschweig, und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig auf einem weiteren Gebiet offiziell zusammen. Bei der jetzt vertraglich vereinbarten Kooperation steht die Standardisierung im biomedizinischen Bereich im Mittelpunkt: Erforscht werden sollen weltweit geltende, objektive Maßstäbe für quantitative Messungen in der Biomedizin, also Einheiten, Grenzwerte und Messmethoden, die möglichst auf das internationale Einheitensystem SI rückgeführt werden können. Wichtig ist das zum Beispiel bei der Verabreichung von Medikamenten wie bei der Insulintherapie und bei der Cholesterin-Diagnose.

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Quantentechnologien und insbesondere Quantencomputer zählen zu den disruptivsten Technologien des 21. Jahrhunderts, da sie das Potential haben, mithilfe quantenmechanischer Effekte zuvor nicht zugängliche Anwendungen zu erschließen. Die weltweite Entwicklung in diesem Bereich braucht jedoch ein starkes Fundament: die Metrologie – die Wissenschaft vom Messen. Hier spielen insbesondere die nationalen Metrologieinstitute (NMI) – in Deutschland ist das die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) – eine entscheidende Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 12. Juli 2022 in der Fachzeitschrift Nature Physics veröffentlichter Kommentar. 

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