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Presseinformationen

Damit das hohe Qualitätsniveau „Made in Germany“ auch in einer digitalisierten Welt gilt, hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) gemeinsam mit weiteren Forschungspartnern und Unternehmen das Projekt GEMIMEG-II ins Leben gerufen, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit 12 Millionen Euro gefördert wird. Unter dem Titel „Sichere und robuste kalibrierte Messsysteme für die digitale Transformation“ wollen die 13 beteiligten Partner verlässliche Standards erarbeiten, um in den Prozessen der Qualitätsinfrastruktur eine verlässliche Kommunikation digitaler Daten, Informationen und Zertifikate sicherzustellen. Die Laufzeit des Projektes beträgt drei Jahre. Übergreifendes Ziel ist es, die digitale Transformation voranzutreiben und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.

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Einzelionenfalle der PTB

Optische Atomuhren sollen die ungestörte Frequenz eines atomaren Übergangs realisieren. Konsequente Weiterentwicklungen solcher Atomuhren machen sie zu den genauesten Messinstrumenten, die heutzutage zur Verfügung stehen. Ein Forschungsschwerpunkt bildet dabei die Entwicklung von Verfahren zur genauen Kontrolle oder Eliminierung von Frequenzverschiebungen durch äußere Störeinflüsse. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Physical Review Letters beschreiben Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) eine neue Methode zur Unterdrückung bestimmter richtungsabhängiger Frequenzverschiebungen. Das Verfahren basiert auf der Rotation eines Magnetfeldes während der Spektroskopie und wurde erfolgreich an einer 171Yb+-Einzelionenuhr demonstriert. Dabei wurde der Frequenzfehler durch eine bewusst erzeugte Störung auf unter 0,5 % reduziert. 

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Ein „Pling“ des Smartphones kann mehr bedeuten als die Ankunft der nächsten WhatsApp-Nachricht von der Freundin zur abendlichen Verabredung oder das fragende „Hallo, wo bist Du?“ des Freundes von nebenan. Dieses „Pling“ kann auch das Signal sein, dass die wissenschaftliche Welt um eine Erkenntnis reicher geworden ist. Denn die Online-Veröffentlichungsreihe Junge Wissenschaft (kurz: JuWi), die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) herausgegeben wird, ist jetzt auch als App im Apple Store und bei Google Play kostenlos im Angebot. Die JuWi, eine stetig wachsende Anzahl von Papers von ForscherInnen bis 23 Jahre, ist eine Plattform für echte wissenschaftliche Publikationen. Beispielsweise können TeilnehmerInnen von Jugend forscht, die im Bundeswettbewerb erfolgreich waren, ihre Arbeit hier nach allen Regeln der Kunst publizieren, inklusive eines Peer-review-Prozesses, bei dem erfahrene WissenschaftlerInnen die Arbeit kritisch...

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Das Land Niedersachen entwickelt gemeinsam mit Universitäten und Forschungseinrichtungen bis 2025 einen Quantencomputer für Deutschland. Unter dem Namen Quantum Valley Lower Saxony will das neu gegründete Bündnis die exzellente Expertise von mehr als 400 Wissenschaftlern bündeln, um bis 2025 einen Ionenfallen-Quantencomputer zu entwickeln ‒ eine Leistung, mit der Niedersachsen seine international herausragende Position als Forschungs- und Entwicklungsstandort für Quantentechnologien eindrucksvoll stärken wird.

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Das Projekt „Die rundesten Kugeln der Welt – der deutsche Mittelstand und die PTB Hand in Hand“ wurde mit dem bundesweiten Seifriz-Preis des Vereins Technologietransfer Handwerk e. V. in Baden-Württemberg ausgezeichnet. Der Preis würdigt Projekte, in denen Handwerksbetriebe und wissenschaftliche Einrichtungen gemeinsam ein Produkt marktreif entwickelt haben. In diesem Fall hat die Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) gemeinsam mit der Firma Häfner Gewichte GmbH (Oberrot) und der J. Hauser GmbH & Co. KG (Solms) einen Weg gefunden, die rundesten Siliziumkugeln der Welt in industriellem Maßstab zu fertigen, um sie auf dem globalen Markt anbieten zu können. Die Kugeln dienen als hochgenaue Referenz für die Einheit der Masse: das Kilogramm. Es ist bereits der zweite hochkarätige Technologietransferpreis, den das „Kugelprojekt“ erhält. Im vergangenen Jahr wurden alle Beteiligten bereits von der Industrie- und Handelskammer...

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Gemeinsame Presseinformation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und dessen Ressortforschungseinrichtungen

Drei Ressortforschungseinrichtungen, die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), die dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) nachgeordnet sind, lassen in einem gemeinsam mit dem Ministerium getragenen Forschungsprojekt ihre Vergangenheit während der NS-Zeit und der Nachkriegsepoche erforschen.

Die heutigen Bundesbehörden gehen auf Vorgängerinstitutionen zurück, die schon im 19. Jahrhundert gegründet wurden und auch während der NS-Zeit bestanden. Sie erfüllten wichtige Aufgaben in Forschung und Wissenschaft und stellten sich nach 1933 in den Dienst des Regimes.

Das Forschungsprojekt soll zwei wichtige Fragen beantworten: Warum leisteten Wissenschaftler und...

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Wer einen Stecker in die Steckdose steckt, hat es meist mit einer Wechselspannung von 230 Volt zu tun. Achttausendmal höher ist die Spannung auf dem Freifeld der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Hier arbeitet ein Expertenteam mit Gleichspannungen bis zu 2 Millionen Volt. Die von ihnen entwickelte Messeinrichtung für derart hohe Spannungen ist weltweit einmalig und soll helfen, das Stromnetz der Zukunft fit zu machen für die Energiewende.

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Ein Symposium am 30. September im Institut Berlin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) beleuchtet ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR). Während des nationalsozialistischen Herrschaftssystems sind auch Mitarbeiter der damaligen PTR Opfer antisemitischer, politischer und weltanschaulicher Verfolgung und Vertreibung geworden. Dieses öffentliche Symposium ist Teil eines Forschungsprojektes (bearbeitet von dem Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Dieter Hoffmann, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte), das die Geschichte der Reichsanstalt und ihre Integration in das nationalsozialistische Herrschaftssystem zwischen 1933 und 1945 aufarbeitet.

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Qualitätsinfrastruktur – wer sie aufbaut, schafft für sein Land die notwendigen Rahmenbedingungen für einen fairen Handel und industrielle Entwicklung sowie für einen wirksamen Verbraucher-, Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschutz. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) seit vielen Jahren den Aufbau von Qualitätsinfrastrukturen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Im Mai 2020 haben BMZ und PTB eine neue Vereinbarung unterzeichnet, die den Auftrag der PTB deutlich ausbaut: Das Volumen für den Aufbau von Qualitätsinfrastruktur in Kooperationsländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit soll zukünftig jährlich mindestens 15 Millionen Euro betragen. „Die PTB ist auf dem Gebiet der Qualitätsinfrastruktur eine weltweit hoch angesehene Institution. Wir wollen mit der PTB auch in Zukunft eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten....

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Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, haben die innovative Methode der digitalen Tröpfchen-PCR für den Nachweis von SARS-CoV-2 angepasst und nun in einer internationalen Vergleichsmessung (einem Ringvergleich) zur Qualitätssicherung erfolgreich eingesetzt. An dem Vergleich, der von der Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung medizinischer Laboratorien e. V. (INSTAND e. V.) in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Konsiliarlaboratorium für Coronaviren des Instituts für Virologie der Charité (Prof. Dr. Christian Drosten) durchgeführt wurde, waren 470 medizinische Laboratorien aus 36 Ländern beteiligt. In Zukunft könnte die Methode aus der PTB als Referenzmessverfahren für den Virus-Genomnachweis zur Qualitätssicherung von PCR-Analysemethoden in medizinischen Laboratorien eingesetzt werden. Bei der Methode werden die Tröpfchen, die die typische RNA-Sequenz des Virus enthalten, direkt...

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