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Presse

Presseinformationen

Dieses runde Bauteil mit sehr kleinen Löchern ist Tei einer Einspritzdüse..

Die industrielle Computertomografie (CT) hält immer mehr Einzug in die Koordinatenmesstechnik. Mit dieser bisher vor allem in der Medizin und der zerstörungsfreien Prüfung etablierten Technik lassen sich sowohl die äußeren als auch die inneren Geometriemerkmale eines Bauteils, wie etwa Hohlräume, berührungsfrei messen, ohne das untersuchte Objekt zu zerstören. Das bietet große Chancen für die Entwicklung und Qualitätskontrolle von Produkten, doch die Messungen dauern bisher noch lange und sind häufig zu ungenau. Gemeinsam mit europäischen Forschungspartnern hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) daher Methoden entwickelt, die computertomografische Messungen in der Industrie deutlich verbessern, vor allem schneller und genauer machen. Auf der Messe Control-Virtuell 2021 präsentiert die PTB ihre Ergebnisse dem Fachpublikum – inklusive 3D-Animation. Ab dem 4. Mai sind alle Informationen rund um die Uhr hier zu finden: Opens external link in new windowwww.cont...

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Prof. Dr. Piet O. Schmidt

Es geht um fundamentale Fragen der modernen Grundlagenphysik: Ist unsere Beschreibung der Natur vollständig? Was ist dunkle Materie? Ändern sich Naturkonstanten mit der Zeit oder dem Ort? Theoretische Vorhersagen bescheinigen optischen Uhren basierend auf hochgeladenen Ionen eine 20-fach größere Empfindlichkeit gegenüber diesen Effekten im Vergleich zu bisherigen Uhren. Mit einem Konzept zur erstmaligen Realisierung solch spezieller Uhren, bei denen die hochgeladenen Ionen mithilfe vom Quantentechniken kontrolliert und über Laserspektroskopie gemessen werden, hat Prof. Dr. Piet O. Schmidt (Physikalisch-Technische Bundesanstalt und Leibniz Universität Hannover) jetzt eine der angesehensten Forschungsförderungen eingeworben: einen ERC Advanced Grant. Damit stellt der Europäische Forschungsrat (ERC) knapp 2,5 Millionen Euro für ein fünfjähriges Projekt zur Verfügung. Schmidts Ziel: eine mindestens 10-fache Verbesserung der Grenzen für neue...

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Variabilität bei nichtinvasiv gemessenen schnellen Hirnströmen

Das Gehirn verarbeitet Informationen über langsame und schnelle Hirnströme. Um Letztere zu untersuchen, mussten bisher allerdings Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, haben diese schnellen Hirnsignale jetzt erstmals von außen sichtbar gemacht – und eine erstaunliche Variabilität festgestellt. Wie das Team in der Fachzeitschrift PNAS* berichtet, verwendete es dazu einen besonders empfindlichen Magnet-Enzephalografen.

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Aus einer Messapparatur der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig ist eine Menge von 26 Mikrogramm des radioaktiven Edelgases Krypton-85 über den Schornstein in die Atmosphäre entwichen. Diese Menge entspricht einer Aktivität von 375 MBq (Megabecquerel). Im Sinne der Strahlenschutzverordnung handelt es sich damit um ein bedeutsames Vorkommnis, das entsprechend dem zuständigen Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt gemeldet wurde. Wie es zu dem offensichtlichen Krypton-85-Leck kommen konnte, ist bisher unklar. Um die Ursachen des Vorfalls zu ermitteln, hat die PTB einen externen Sachverständigen eingeschaltet. Mitarbeitende im betreffenden PTB-Labor kamen nicht zu Schaden. Und auch für die Umgebung werden nach derzeitigen Kenntnissen keine schädlichen Auswirkungen erwartet. Die wöchentlichen Luftprobenanalysen auf dem PTB-Gelände, mit denen die Umweltradioaktivität überwacht wird, haben zu keiner Zeit signifikant erhöhte...

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Die digitale Revolution fordert auch das ausgeklügelte System der Qualitätsinfrastruktur (QI) heraus. Die fünf Säulen dieses Systems sind Metrologie, Akkreditierung, Konformitätsbewertung, Normen & Standards sowie Marktüberwachung. Dieses solide und bewährte System gilt es zu einer dringend benötigten „Qualitätsinfrastruktur Digital (QI-Digital)“ weiterzuentwickeln. In einer Live-Session am 14. April (13 Uhr) auf der Hannover Messe diskutieren die wesentlichen Akteure der Qualitätsinfrastruktur (BAM, DAkkS, DIN, DKE und PTB) eine QI, die dem digitalen Zeitalter gerecht wird und internationale Maßstäbe für die Qualitätssicherung im 21. Jahrhundert setzt. Verfolgen Sie mit, welche wichtigsten Handlungsfelder die Partner von „QI-Digital“ identifiziert haben und wie sie erste Lösungsansätze des gemeinsamen Vorhabens bewerten und umsetzen.

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Ein neues Konzept aus der PTB für die additive Fertigung (auch 3D-Druck genannt) beschreibt eine zeitsparende, präzise Erzeugung von Bauteilen, die gezielt mit magnetischen Nanopartikeln als Zusatzstoffen angereichert sind. 

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Durch die Digitalisierung entstehen ständig neue Produkte, Dienstleistungen und Produktionsabläufe. Auch Messgeräte selbst sind zunehmend mit digitaler Technik und automatisierter Datenverarbeitung verzahnt. Hier muss die Qualitätssicherung Schritt halten, indem sie gleichermaßen Zulassungen, Konformitätsbewertungen und Kalibrierungen digitalisiert und dieser neuen Welt anpasst. Oberste Priorität bleiben dabei die Sicherheit von und das Vertrauen in Messwerte. In diesem Sinne hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) für ihre zahlreichen metrologischen Dienstleistungen einen digitalen Workflow entwickelt. Er basiert auf einem elektronischen Kundenportal, digitalen Kalibrierzertifikaten und einer Plattform (Metrology Cloud), die künftig den europäischen Austausch metrologischer Daten ermöglichen soll. Auf der Hannover Messe 2021, die vom 12. bis 16. April in digitaler Form stattfindet, erklären Fachleute in Live-Chats und...

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Es ist wissenschaftlich erwiesen: UV-Luftentkeimer können zum Schutz vor Corona beitragen und bieten prinzipiell eine große Chance etwa für Schulen. Aber noch sind die Ängste und die Unsicherheit groß: Welches Modell eliminert die Coronaviren effizient? Wie gut ist der Schutz vor austretender UV-Strahlung? Wo und wie muss ein solches Gerät aufgestellt werden? Das sind die wichtigsten Fragen, die geklärt werden müssen, bevor die Geräte flächendeckend eingesetzt werden können – in Schulen, aber auch anderen öffentlichen Bereichen wie etwa der Verwaltung oder in Arztpraxen, Frisörbetrieben, Kosmetiksalons, Supermärkten, Gastronomie oder Kleinbetrieben. Der Physiker Dr. Peter Sperfeld von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hat nun als Obmann des Arbeitsausschusses „Optische Strahlung“ im DIN-Normenausschuss Lichttechnik einen interdisziplinären Arbeitskreis mitgegründet, an dem mehr als 50 Wissenschaftler/innen aus den...

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KI in der Medizin

Die Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) befinden sich auf einem Siegeszug, der auch vor der Medizin nicht Halt macht – versprechen sie doch großen Nutzen für Patienten und enorme wirtschaftliche Potenziale. Doch mit der KI kommen auch neue Herausforderungen. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist als nationales Metrologieinstitut in Deutschland die oberste Instanz mit gesetzlicher Beauftragung, wenn es um die Bewertung von Messverfahren geht, und baut jetzt ihr Engagement auf dem Gebiet der KI noch weiter aus. Dafür wird sie gleich zehn Nachwuchswissenschaftler einstellen, die neue Methoden der standardisierten Bewertung von KI-Methoden entwickeln sollen. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei bei der Erklärbarkeit, der Robustheit und der Unsicherheiten von KI-Verfahren für die Anwendungsfälle bildgebende Verfahren sowie Strahlen- und der Labormedizin. Jede/r Bewerber/in sollte sich von vornherein aus einer Liste...

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Random-Walk-Verfahren

Die Manipulation einzelner Elektronen mit dem Ziel, Quanteneffekte nutzbar zu machen, verspricht neue Fähigkeiten und Präzision in der Elektronik. In diesen gerade durch die Gesetze der Quantenmechanik bestimmten Einzelelektronenschaltungen treten dennoch auch Fehler auf – im besten Fall nur sehr selten. Verständnis und Metrologie der Funktionsweise und die Genauigkeit dieser fundamentalen Unsicherheit sind daher für die weitergehende Entwicklung entscheidend. In Zusammenarbeit mit der Universität Lettland haben Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hierfür ein statistisches Testverfahren entwickelt. Ihre Ergebnisse sind in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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