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Beendigung der Radon-Messtechnik

16.03.2015

Vor mehr als 20 Jahren hat die PTB mit dem Aufbau von Kalibriereinrichtungen für Radonmessgeräte begonnen und diese Einrichtungen zum Nutzen der Kunden und für wissenschaftliche Arbeiten stetig weiter ausgebaut und das Kalibrierangebot erweitert.

Vor mehr als 20 Jahren hat die PTB mit dem Aufbau von Kalibriereinrichtungen für Radonmessgeräte begonnen und diese Einrichtungen zum Nutzen der Kunden und für wissenschaftliche Arbeiten stetig weiter ausgebaut und das Kalibrierangebot erweitert. So konnten bisher Messgeräte zum Nachweis von Rn-222, Rn-220, Mischatmosphären aus beiden Radon-Isotopen sowie deren Folgeprodukten in Luft mit kleinen Messunsicherheiten in einem großen Bereich der Aktivitätskonzentrationen kalibriert werden. Diese Leistungen werden ab 2015 von der PTB nicht mehr angeboten.

Als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie war die PTB in den vergangenen Jahren von den Kürzungen im Bundeshaushalt und hier speziell von erheblichen Kürzungen im Stellenplan betroffen. Im Fachbereich „Radioaktivität“, zu dem die Arbeitsgruppe „Radon-Messtechnik“ gehört, sind aufgrund der Kürzungen in den letzten 10 Jahren mehr als 30 % der Mitarbeiterstellen weggefallen. Damit ist es in der Zukunft nicht mehr möglich, Forschung und Kalibrierungen in gewohnter Breite und Tiefe auf dem Gebiet der Radionuklidmetrologie durchzuführen. Auf Vorschlag des Abteilungsleiters 6 und mit der Zustimmung des Präsidiums wird deshalb zum Ende des Jahres 2014 die „Radon-Messtechnik“ der PTB ihre Arbeit einstellen. Somit werden keine Kalibrierungen für Radonmessgeräte (Rn-222 und Rn-220), Radon-Folgeproduktmessgeräte sowie die Exposition von passiven Messsystemen mehr angeboten.

Ansprechpartner
Opens window for sending emailA. Röttger(at)ptb.de, Fachbereich 6.1, Arbeitsgruppe 6.13
Opens window for sending emailD. Arnold(at)ptb.de, Fachbereich 6.1

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