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Treffpunkt Straßburg für internationalen Glasfaserlink zwischen Paris und Braunschweig

08.01.2015

In einem internationalen Kooperationsprojekt ist eine metrologische Glasfaserverbindung zwischen dem SYRTE in Paris und der PTB in Braunschweig im Aufbau, die im Treffpunkt Straßburg zusammen geführt wird. Damit wird es zukünftig möglich, die höchstpräzisen optischen Uhren der beiden Staatsinstitute zu vergleichen. Jüngst wurde das letzte Teilstück der Glasfaser zwischen Braunschweig und Straßburg verbunden, und erstmalig Licht von der PTB in BS über Straßburg wieder in der PTB detektiert. Die Gesamtstrecke wird jetzt metrologisch charakterisiert.

In einem internationalen Kooperationsprojekt ist eine metrologische Glasfaserverbindung zwischen dem SYRTE in Paris und der PTB in Braunschweig im Aufbau. Damit wird es zukünftig möglich, die höchstpräzisen optischen Uhren der beiden Staatsinstitute zu vergleichen, indem hochstabiles Laserlicht über eine unterirdisch verlegte Telekom-Glasfaser zwischen den beiden Metrologie-Instituten übertragen wird.

Ende vergangen Jahres wurde dafür ein Faserpaar geschaltet, das ausgehend von der PTB über Hannover, Kassel, Gießen, Frankfurt und Karlsruhe nach Kehl und Straßburg führt. Diese Fasertrecke wurde jüngst mit neuen, autarken Brillouin-Verstärker-Modulen ausgestattet, die das Signal regenerieren. Ihre Entwicklung fand an der PTB im Rahmen eines europäischen Projektes ("NEAT-FT") statt.

Kehl am Rhein ist die Nachbarstadt von Straßburg, in der wir uns mit unseren französischen Projektpartnern "zusammenschließen". Bereits im Januar 2014 fand dazu ein gemeinsamer Ortstermin in Straßburg und Kehl statt. Beteiligt waren u.a. Vertreter von RENATER (dem französischen Äquivalent zum Deutschen-Forschungs-Netz, DFN), von der Universität Straßburg, sowie Wissenschaftler der Faserlinkgruppen aus Paris und Braunschweig.

Die Instrumente für das gemeinsame "Labor" im Rechenzentrum der Universität in Straßburg sind derzeit im Aufbau und sollen bis Ende des Jahres dort in Betrieb genommen werden.

Ortstermin im Januar 2014 in Kehl und Straßburg - mit Vertretern des französischen Forschungsnetzes RENATER, der Universität Straßburg und Wissenschaftlern der Faserlinkgruppen aus Paris und aus Braunschweig, zur Konzeption und Vorbereitung der Verbindung zwischen französischem und deutschem Faserlink.