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In einem internationalen Kooperationsprojekt ist eine metrologische Glasfaserverbindung zwischen dem SYRTE in Paris und der PTB in Braunschweig im Aufbau, die im Treffpunkt Straßburg zusammen geführt wird. Damit wird es zukünftig möglich, die höchstpräzisen optischen Uhren der beiden Staatsinstitute zu vergleichen. Jüngst wurde das letzte Teilstück der Glasfaser zwischen Braunschweig und Straßburg verbunden, und erstmalig Licht von der PTB in BS über Straßburg wieder in der PTB detektiert. Die Gesamtstrecke wird jetzt metrologisch charakterisiert.

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Für die schnelle Realisierung des mehr als 700 km langen deutschen Teils der metrologischen Glasfaserverbindung Braunschweig-Paris wurden erstmals weitgehend autonome Brillouin-Verstärker eingesetzt. In dieser Eigenentwicklung der PTB wird die Faser selbst als Verstärkungsmedium genutzt. Die Richtungsabhängigkeit und die extreme Schmalbandigkeit der Verstärkung erlaubt eine um drei Größenordnungen höhere Verstärkung als bei den bisher gebräuchlichen Erbium-dotierten Faserverstärkern. 

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Ziel des 2012 begonnenen internationalen Projektes NEAT-FT ist die Entwicklung von Methoden und Geräten für Frequenz- und Zeitvergleiche mit Hilfe optischer Glasfaserverbindungen. Zur Halbzeit wurde diesem Projekt, an dem sich neun europäische Partner unter Führung der PTB beteiligen, von unabhängigen Gutachtern eine ausgezeichnete technologische Position und höchste Bedeutung bescheinigt. 

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Interferometrisch stabilisierte Glasfaserverbindungen erlauben eine hochpräzise Frequenzübertragung mit einer relativen Unsicherheit unter 10-18. Ein neues, inzwischen patentiertes Verfahren ermöglicht nun, an zusätzlichen Orten entlang der bestehenden Verbindung ebenfalls ein hochpräzises Frequenz- (oder Zeit-) signal zur Verfügung zu stellen. Das Verfahren wird bereits international eingesetzt und weiter entwickelt. 

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Im August beteiligte sich die PTB am Tag der offenen Tür des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin und erläuterte die Bedeutung von genauen Messungen zum effektiven Einsparen von Energie. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellten Wissenschaftler aus dem Gebiet „Neue Verfahren der Wärmemengenmessung“ aus der Abteilung „Temperatur und Synchrotonstrahlung“ ihre speziellen Messmethoden vor.

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Teilnehmer des MEDEA-Planungsworkshops im Mai 2014 in Djakarta

Regionale Metrologieorganisationen beziehungsweise regionale Metrologienetzwerke sind ein zentraler Bestandteil des weltweiten Systems zur gegenseitigen Anerkennung von Kalibrier- und Messmöglichkeiten. Ihr entwicklungspolitisches Potenzial geht jedoch darüber hinaus: Als Plattform zum Austausch von Wissen und Informationen sowie als Anbieter von Beratungs- und Schulungsmaßnahmen eröffnen sie gerade Nationalen Metrologieinstituten aus Entwicklungsländern, die nur über begrenzte bilaterale Fachkontakte verfügen, die Möglichkeit, Anschluss an internationale Entwicklungen zu erlangen. Die Kooperation mit regionalen Metrologienetzwerken im wissenschaftlichen, aber auch im gesetzlichen Bereich stellt daher ein wichtiges Element in der Technischen Zusammenarbeit der PTB dar.

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2013 ist mit dem neuen Mess- und Eichgesetz die Neugestaltung des gesetzlichen Messwesens in Deutschland zum erfolgreichen Abschluss gebracht worden. Das Mess- und Eichgesetz weist zusammen mit dem Einheiten- und Zeitgesetz der PTB eine wichtige Rolle im Messwesen zu. Ziel ist es, auch weiterhin das bestehende Vertrauen in amtliche und geschäftliche Messungen sowie in Messungen im öffentlichen Interesse sicherzustellen.

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Lizenzverträge, aufgeschlüsselt nach Lizenznehmern und Patenten der PTB. „Anderes IP“ bezieht sich auf das Design elektronischer Schaltungen und die Weitergabe von Software.

Wissens- und Technologietransfer ist eine gesetzliche Aufgabe der PTB. Erfindungsmeldungen, Patentanmeldungen, erteilte Patente und Lizenzen sind Kennzahlen entlang der Wertschöpfungskette einer Technologieverwertung. PTB-Patentanmeldungen führen mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % zu einem erteilten Patent. 29 % beträgt der Lizenzierungsgrad bezogen auf alle bisherigen Patentanmeldungen, bezogen auf die derzeit aktiven Anmeldungen liegt er sogar bei 48 %. Oft sind diese Aktivitäten Bestandteil industrienaher Projekte. Diese führen typischerweise zu einem vorwettbewerblichen Funktionsmuster, das dann in einer nachfolgenden Phase durch einen Lizenznehmer der PTB zu einem innovativen Produkt weiterentwickelt wird. Wie aus der Grafik ersichtlich, sind 62 % der Lizenznehmer dem KMU-Bereich zuzurechnen.

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Die im Jahr 2011 begonnenen Begutachtungen der messtechnischen Rückführung bei den Eichbehörden durch die PTB konnten in allen Bundesländen erfolgreich abgeschlossen werden. Basis war der §6 des Einheiten- und Zeitgesetzes (EinhZeitG), wonach die PTB u. a. die gesetzlichen Einheiten darzustellen und weiterzugeben hat. Sofern die Weitergabe der Einheiten über Dritte erfolgt, soll die PTB auch die Einheitlichkeit des Messwesens sichern.

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Das QMS umfasst das gesamte metrologische Leistungsangebot der PTB in den Bereichen Kalibrieren, Messen, Prüfen, Forschen und Entwickeln. Die Wirksamkeit des QMS konnte erneut sowohl international im Rahmen von multilateralen Abkommen als auch national gegenüber dem Gesetzgeber nachgewiesen werden. Basis der Kompetenznachweise sind die einschlägigen gesetzlichen Anforderungen, die DIN EN ISO/IEC 17 025, die Empfehlungen der DFG zur guten wissenschaftlichen Praxis, im Bereich der Chemie zusätzlich der ISO Guide 34 sowie für die Tätigkeit als Konformitätsbewertungsstelle die DIN EN ISO/IEC 17 065. Die auf Grundlage der anerkannten Kompetenznachweise vom Präsidenten der PTB abgegebene Selbsterklärung zum Qualitätsmanagement wurde uneingeschränkt durch die Auftraggeber und Nutzer der Leistungen der PTB akzeptiert.

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