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Am 22 April hat die PTB auf ihrem Gelände in Berlin-Charlottenburg den neuen Walther-Meißner-Bau eingeweiht. In dem Forschungsbau werden Arbeiten zur Quanten- und Kryosensorik, zur Kryo- und Primärthermometrie sowie zur photonischen Druckmessung ablaufen. Einen Schwerpunkt bilden die Entwicklung, Herstellung und Anwendung von höchstempfindlichen supraleitenden Quanteninterferometern (SQUIDs), bei denen die PTB weltweit führend ist. (Ansprechpartner: Frank Melchert, 030 3481-7446, Opens local program for sending emailfrank.melchert(at)ptb.de)

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Calidena

Eine Initiative namens Calidena (aus Spanisch „calidad“ für Qualität und „cadena“ für Kette) unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer für eine Dauer von 18 Monaten bei der Verbesserung ihrer Qualitätsinfrastruktur, vor allem im Agrarbereich. Die Initiative wurde in der PTB gestartet und bringt durch ihren partizipativen Ansatz Produzenten, Käufer, Handelskammern sowie Regierungsvertreter und Anbieter von QI-Dienstleistungen (Metrologie, Normung, Konformitätsbewertung und Akkreditierung) zusammen. (Ansprechpartner: Carl Felix Wolff, 0531 592-9340, calidena@ptb.de, www. Opens local program for sending emailcalidena.ptb.de)

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Das bundesweite Verbundprojekt QSolid will innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Kollaborationsplattform für einen Quantencomputer auf der Basis supraleitender Festkörperschaltkreise entwickeln, in dessen Rahmen auch ein Demonstrator-System aufgebaut werden soll. Die PTB wird im Projekt u. a. besonders rauscharme supraleitende Schaltungen der nächsten Generation entwickeln, für die hochpräzise Fertigungsmethoden nötig sind. Darauf aufbauend sollen zukünftig Kalibrierangebote entstehen, die am Quantentechnologie-Kompetenzzentrum der PTB von Industriepartnern genutzt werden können. An dem Projekt QSolid, das vom Forschungszentrum Jülich koordiniert wird, sind 25 Partner beteiligt. Das Projektbudget beträgt 76,3 Millionen Euro; es wird zu 89,8 Prozent durch das BMBF gefördert. (Ansprechpartner: Lukas Grünhaupt, 0531 592-9453, Opens local program for sending emaillukas.gruenhaupt(at)ptb.de)

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Die EU stellt für die kommenden sieben Jahre 300 Millionen Euro in einem neuen Metrologie-Forschungsprogramm, der „Europäischen Partnerschaft für Metrologie“, zur Verfügung. Die Mitgliedsstaaten tragen noch einmal mindestens dieselbe Summe bei. EURAMET e. V. implementiert das Programm und hat bereits einen Aufruf gestartet, sodass ausgewählte Projekte Mitte 2022 beginnen können. Als nationales Metrologieinstitut wird die PTB maßgeblich an den meisten der Forschungsprojekte beteiligt sein. Ein Schwerpunkt liegt darin, metrologische Lösungen in den Bereichen Green Deal, Digitalisierung und Gesundheit zu entwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu unterstützen, wofür eine erstklassige Messinfrastruktur essenziell ist. (Ansprechpartner: Jörn Stenger, 0531 592-3000, Opens local program for sending emailjoern.stenger(at)ptb.de)

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Amtsübergabe

Zum 1. Mai hat der bisherige Präsident der PTB, Prof. Dr. Joachim Ullrich, den Staffelstab an Prof. Dr. Cornelia Denz übergeben. Sie ist die erste Präsidentin in der mehr als 135-jährigen Geschichte der PTB. Zuvor hatte Cornelia Denz sieben Jahre lang das Institut für Angewandte Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster geleitet. Die PTB kennt sie als langjähriges Mitglied im Kuratorium bereits gut. Joachim Ullrich tritt nach mehr als zehn Jahren an der Spitze der PTB ein neues Amt als Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) an.

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Eine Million öffentlicher Ladepunkte für Elektroautos sollen nach Planung der Bundesregierung bis 2030 in Deutschland zur Verfügung stehen. Doch während an herkömmlichen Tankstellen die korrekte Messung und Abrechnung des getankten Treibstoffs selbstverständlich und verlässlich ist, ist eine entsprechende Messtechnik vor allem für schnelle Strom-Ladesäulen noch neu und wird ständig weiter verbessert. Mit einem mobilen Messsystem lassen sich bereits installierte Ladesäulen vor Ort überprüfen.

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Welcher UV-C-Raumluftentkeimer wirkt gegen Coronaviren? Unter welchen Bedingungen? Ist der Einsatz der Geräte sicher? Eine Veröffentlichung des DIN, die in Zusammenarbeit mit der PTB erarbeitet wurde, bringt mehr Sicherheit für Hersteller, potenzielle Anwender und Planer. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit der Geräte, insbesondere für den Einsatz in Schulen oder Kindergärten.

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Prof. Dr. Cornelia Denz und Prof. Dr. Joachim Ullrich

Wenn Ende des Monats April seine Amtszeit endet, wird er der vierzehnte Präsident in der 135-jährigen Geschichte der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) gewesen sein. Prof. Dr. Joachim Ullrich lenkte die Geschicke der PTB, des nationalen Metrologieinstituts Deutschlands, über zehn Jahre und stellte entscheidende Weichen für eine Metrologie der Zukunft, in der vor allem die großen gesellschaftlichen Themen – von der Energiewende bis zur Digitalisierung – auf der Agenda stehen. Mit einem Festkolloquium am 22. April 2022 im Institut Berlin der PTB wurde er in den Ruhestand verabschiedet.

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WERAN-Berichtsübergabe

Drehfunkfeuer, also Navigationseinrichtungen, mit deren Hilfe Flugzeuge sicher navigieren, können durch Windenergieanlagen gestört werden. Deshalb muss die Störwirkung jeder geplanten Windenergieanlage von der Flugsicherung geprüft werden, wenn sie in einem gewissen Abstand zu einem Drehfunkfeuer errichtet werden soll. Dieser Abstand betrug bisher 15 km. Nach Abschluss zweier Forschungsprojekte empfehlen Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), diesen Abstand auf 6 km bis 7 km zu reduzieren. Damit würde sich die Wahrscheinlichkeit, dass neue Windenergieanlagen genehmigt werden, deutlich erhöhen. Die PTB übergab heute einen Forschungsbericht mit Erkenntnissen und Empfehlungen aus den Projekten an den Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing und an den Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Dr. Robert Habeck.

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Auf der Grundlage des Internationalen Einheitensystems (SI) haben internationale Organisationen über Jahrzehnte erfolgreich dafür gesorgt, weltweit einheitliche und vertrauenswürdige Messverfahren und Standards zu etablieren. Sie sind die Grundlage sowohl für grenzübergreifende Produktionsketten und erfolgreichen Handel als auch für die weltweite Zusammenarbeit im Bereich von Wissenschaft und Forschung. Damit diese verlässliche Einheitlichkeit auch in einer zunehmend digitalisierten Welt funktioniert, haben führende Organisationen aus den Bereichen Messwesen und Wissenschaft am 30. März 2022 eine gemeinsame Absichtserklärung über die digitale Transformation der internationalen Wissenschafts- und Qualitätsinfrastruktur unterzeichnet.

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