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Eine Thorium-Kernuhr könnte noch einmal deutlich genauer sein als alle bisherigen Cäsium- und auch die optischen Atomuhren. Das verspricht Vorteile für die Anwendungen präziser Zeit- und Frequenzmessung, aber auch für physikalische Grundlagenforschung. Nachdem das internationale Forschungskonsortium mit mehreren Veröffentlichungen bereits gezeigt hat, dass eine solche Uhr grundsätzlich realisierbar ist, zeigt nun der europäische Forschungsrat sein Vertrauen in das Projekt, indem er es mit insgesamt 13,8 Millionen Euro fördert. An dem interdisziplinären und internationalen Projekt „Thorium Nuclear Clock“ sind neben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) Wissenschaftler aus Wien, München, Delaware (USA), Heidelberg und Aachen beteiligt. Das Synergy Programm des European Research Council (ERC) ist die am höchsten dotierte Forschungsförderung des ERC und konzentriert sich insbesondere auf Themen mit hohem Innovationspotenzial, die...

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Ein weiteres EURAMET-Netzwerk soll europaweit einheitliche Strukturen rund um die Qualitätssicherung in der Labormedizin schaffen und die metrologische Rückführung wichtiger Messgrößen auf diesem Gebiet sicherstellen. Damit werden die Anforderungen einer neuen EU-Verordnung zur In-vitro-Diagnostik umgesetzt.

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Ein neues EURAMET-Metrologienetzwerk mit dem Namen „Smart Electricity Grids“ hat zum Ziel, die Forschungsaktivitäten rund um intelligente Stromnetze zu koordinieren und eine nachhaltige europäische metrologische Forschungsstruktur auf diesem Gebiet zu schaffen. Die PTB beteiligt sich an der operativen Arbeit und ist in den Leitungsgremien des Netzwerks vertreten.

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Die 40-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China wurde im Rahmen eines dreitägigen Festaktes in Peking gefeiert und in die nächste Etappe geschickt: Am 21. August unterzeichneten Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des chinesischen Staatlichen Zentralamts für Marktregulierung (SAMR) ein „Memorandum of Understanding“ über die Fortsetzung der Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre. Die Kooperation wird im wissenschaftlich-technischen Bereich maßgeblich durch die PTB getragen. PTB-Präsident Prof. Dr. Joachim Ullrich lobte die gute Zusammenarbeit mit der Partnerinstitution in China, dem Nationalen Metrologie-Institut (NIM).

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Staatliche Zentralamt für Marktregulierung (SAMR) haben heute vereinbart, ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Metrologie fortzusetzen. Bei der Wissenschaft vom Messen kooperieren Deutschland und China bereits seit 40 Jahren miteinander. Aus diesem Anlass findet vom 21. bis 23. August 2019 ein Festakt in Peking statt, zu dessen Auftakt die Zusammenarbeit um weitere fünf Jahre verlängert wurde.

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Die regelmäßige Überprüfung der Kfz- Abgaswerte (AU) wurde Ende 2017 in mehreren Punkten verschärft. Dies machte umfangreiche Forschungsarbeiten und die zeitnahe Ausstellung oder Erneuerung zahlreicher Baumusterprüfbescheinigungen für AU-Messgeräte erforderlich. Hierfür wurde innerhalb von nur 12 Monaten ein neues Prüflaborgebäude errichtet und in Betrieb genommen. Es umfasst hochmoderne Labore für Trübungs- bzw. COMessgeräte und ein Kalibrierlabor für Partikelzähler.

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Walther Meißner, der Pionier der Tieftemperaturforschung, ist der Namenspatron des neuen Gebäudes, das die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) auf ihrem historischen Gelände in Berlin-Charlottenburg bekommt. Es wird seit dem Jahr 2017 vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) errichtet. Jetzt naht die Fertigstellung des hochspezialisierten Wissenschaftsbaues, in dem es unter anderem um die Forschung rund um sogenannte SQUIDs gehen wird – eine Spezialität der PTB, bei der sie seit Jahrzehnten in der Forschung eine internationale Spitzenstellung einnimmt. Auch das „neue Kelvin“ bekommt hier gewissermaßen eine Heimat.

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Am 20. Mai, dem Weltmetrologietag, ist es soweit: Das revidierte Internationale Einheitensystem (SI) tritt in Kraft. Am 16. November war es auf der 26. Generalkonferenz für Maße und Gewichte in Versailles von den Vertretern aller Mitgliedsstaaten der Meterkonvention einstimmig beschlossen worden. Ab dem 20. Mai beruhen sämtliche SI-Einheiten auf einem Satz von 7 definierenden Konstanten der Natur; die Unterscheidung zwischen Basis- und abgeleiteten Einheiten ist damit de facto abgeschafft. Für den Alltag und den normalen Verbraucher ändert sich nichts. Wichtig ist die Änderung für die Präzisionsmesstechnik – und für Lehrer, die ihren Schülern etwa bei der Masse nicht mehr die relativ einfache Geschichte vom Urkilogramm, sondern die sehr viel komplexere Welt der Naturkonstanten nahebringen müssen.

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Die PTB hat 2018 den ersten Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge eine Baumusterprüfbescheinigung ausgestellt. Damit wird bescheinigt, dass sie allen mess- und eichrechtlichen Anforderungen genügen und exakte Messungen sowie einen für den Kunden transparenten und genau nachvollziehbaren Ladevorgang gewährleisten – also erkennbar macht, wann der Kunde wo wieviel getankt hat, als Basis für die spätere Abrechnung. Die PTB hat als momentan einzige Konformitätsbewertungsstelle für den Anwendungsbereich Elektromobilität ein Bewertungsverfahren für Ladeeinrichtungen entwickelt und unterstützt mit ihrer Arbeit aktiv den nationalen Entwicklungsplan der Bundesregierung für Elektromobilität. (Ansprechpartner: Christoph Leicht, 0531 592-2340, Opens window for sending emailchristoph.leicht(at)ptb.de)

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