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Prof. Dr. Stefanie Kroker

Die Leiterin der Nachwuchsgruppe „Metrologie für funktionale Nanosysteme“ an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Prof. Dr. Stefanie Kroker, erhält den Preis für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen, der mit 20 000 Euro dotiert ist. Damit ehrt das Land Niedersachsen Krokers vielfältiges Engagement an der PTB sowie der TU Braunschweig, wo sie als Juniorprofessorin lehrt. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler übergab den Preis am 17. November. 

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Ein Forschungsverbund aus Leibniz Universität Hannover (LUH), TU Braunschweig, TU Clausthal, Jade Hochschule Wilhelmshaven und PTB wird vom Land Niedersachsen seit Juli 2020 für zunächst fünfzehn Monate beim Aufbau eines Innovationslabors für Wasserstofftechnologie unterstützt. Damit sollen in enger Zusammenarbeit von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Praxispartnern anwendungsnahe und umsetzbare Ideen für überzeugende Forschungs- und Transferkonzepte entwickelt werden. Nach der Konzeptionsphase werden die erfolgreichsten Innovationslabore für die dreijährige Umsetzungsphase ausgewählt. (Ansprechpartner: Ravi Fernandes, (0531) 592-3300, Opens window for sending emailravi.fernandes(at)ptb.de.

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Dr.-Ing. Prof. h.c. Frank Härtig ist neuer Vizepräsident der PTB. Er löst damit Hon.-Prof. Dr. Roman Schwartz ab, der das Amt sechs Jahre lang innehatte. 

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Hardwarekomponenten eines Open-Source-Niedrigfeld-MR-Tomografen: Pulsgenerator, Hochfrequenzverstärker, Sende-/Empfangsumschalter mit Empfangsvorverstärker, Anregungsspule, Gradientenverstärker, x-, y- und z-Gradientenspulen für die räumliche Kodierung und MR-Magnete mit Einsätzen zur Feldhomogenisierung. Ein Kopfphantom dient zur Veranschaulichung der Dimensionen. Die Baupläne werden für alle frei zugänglich veröffentlicht und zur nicht-exklusiven (auch kommerziellen) Nutzung freigegeben.

Im Rahmen einer internationalen Kooperation arbeitet die PTB an der Entwicklung von kostengünstigen Magnetresonanztomografen (MRT) mit Veröffentlichung aller technologischen Details als Open-Source-Hardware (OSH). Mit solchen OSH-MRTs konnten nun erste Aufnahmen gemacht werden.

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Ein Symposium am 30. September im Institut Berlin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) beleuchtet ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR). Während des nationalsozialistischen Herrschaftssystems sind auch Mitarbeiter der damaligen PTR Opfer antisemitischer, politischer und weltanschaulicher Verfolgung und Vertreibung geworden. Dieses öffentliche Symposium ist Teil eines Forschungsprojektes (bearbeitet von dem Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Dieter Hoffmann, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte), das die Geschichte der Reichsanstalt und ihre Integration in das nationalsozialistische Herrschaftssystem zwischen 1933 und 1945 aufarbeitet.

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Seit acht Jahren erforschen Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), wie sich Störungen von Windkraftanlagen auf Einrichtungen der Flugsicherung verlässlich und realistisch abschätzen lassen. Die wissenschaftliche Aufgabe war messtechnisch komplex und das Vorgehen weltweit einmalig. Nun fließen die ermittelten Erkenntnisse in eine neue Prognose-Methode ein, welche in Zukunft die Zulassung von neuen Windenergieanlagen auf eine naturwissenschaftlich solide Basis stellt. Unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH soll die neue Berechnungsformel ab dem 1. Juni 2020 angewandt werden.

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Eine Ampel mit den Farben rot, orange, gelb und grün.

Schon seit einigen Wochen hat die PTB zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um das Coronavirus SARS-CoV-2 zu bekämpfen: So wurden nahezu alle Veranstaltungen für die nächste Zeit abgesagt, und alle Dienstreisen – auch zwischen den PTBStandorten – wurden gestrichen. Für alle, die auf den PTB-Geländen in Braunschweig und Berlin arbeiten, gelten strenge Hygiene- und Verhaltensregeln. Und ein Großteil der Mitarbeitenden arbeitet im Homeoffice. Auf diese Weise wurden und werden viele Aufgaben weiterhin bearbeitet, sodass der Forschungs- und Dienstleistungsbetrieb weiterläuft. Verzögerungen in den unterschiedlichen Bereichen sind zwar unvermeidbar, da sich viele Forschungs- und Dienstleistungsaufgaben nur vor Ort im Labor erledigen lassen. Die PTB setzt jedoch alles daran, dass nicht nur die Zeit weiterläuft, sondern auch alle Uhren weiter ticken, sprich alle wichtigen Messaufgaben weiterhin erfüllt werden. So arbeitet die PTB mit einem abgestuften...

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Schneller, weiter besser – diese Entwicklung wird auch nach der Einführung von 5G weitergehen. Wie Konzepte für noch höhere Übertragungsraten aussehen könnten, erforscht ein DFG-Projekt namens „Metrology for THz Communications“ (Meteracom). Im Zentrum steht dabei der Terahertz-Frequenzbereich, in dem zukünftig mehr als 100 Gigabit pro Sekunde übertragen werden könnten. Das ist etwa das Zehn- bis Hundertfache dessen, was derzeit Funksysteme wie WLAN oder 5G leisten. An dem Projekt sind neben der PTB das britische Metrologieinstitut NPL (National Physical Laboratory) sowie die Universitäten Braunschweig, Paderborn, Marburg, Stuttgart und Lübeck beteiligt.

Ansprechpartner:

Thomas Kleine-Ostmann,
Telefon: (0531) 592-2300,
Opens window for sending emailthomas.kleine-ostmann(at)ptb.de

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Das neue Gerät besteht aus einer Halbkugel, auf der 15 einzelne Spektrometer angebracht sind, sodass 15 unterschiedliche Raumwinkel zeitgleich gemessen werden können. Damit lässt sich die Haupteinfallsrichtung der Röntgenphotonen auf die Person und insbesondere auf die Augenlinse simultan ermitteln, sodass die Zeit für die Charakterisierung des Arbeitsplatzes im laufenden Klinikbetrieb auf das Nötigste beschränkt wird.

Im Zuge des am 31.12.2018 in Kraft getretenen Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) wurden die Grenzwerte für die Augenlinsendosis deutlich abgesenkt. Um die Einhaltung dieser neuen Grenzwerte verlässlich nachzuweisen, muss die Wirksamkeit bestehender Strahlenschutzmaßnahmen und die Notwendigkeit einer zusätzlichen Überwachung des Personals überprüft werden. Für die Charakterisierung der Strahlungsfelder an medizinisch-diagnostischen Arbeitsplätzen wurde eine geeignete Messtechnik entwickelt. Sie basiert auf der Messung von einzelnen Röntgenphotonen mithilfe eines Szintillationskristalls in Verbindung mit einem Geiger-Avalanche-Photodioden-Array.

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Aufgrund der immer noch ungebremsten Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ergreift die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) noch weiterreichende Maßnahmen. Der Krisenstab der PTB hat entschieden, die vor-Ort-Arbeiten an den Berliner Standorten auf ein Minimum zu reduzieren. Dieser „Eingeschränkte Betrieb“ tritt an den Berliner Standorten in Charlottenburg und Adlershof am Montag, 23. März, in Kraft. Dies ist zugleich im Einklang mit dem vom Berliner Senat ausgerufenen Präsenznotbetrieb für alle Berliner Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Für den Braunschweiger Standort entscheidet der Krisenstab tagesaktuell über das weitere Vorgehen. Alle Vorbereitungen sind getroffen, um auch in Braunschweig binnen eines Tages den „Eingeschränkten Betrieb“ erklären zu können. 

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