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Alle Einheiten werden in Zukunft auf der Basis von Naturkonstanten definiert sein. (Grafik: PTB)

Für Kilogramm, Kelvin und Co. brechen neue Zeiten an. Das Internationale Einheitensystem (SI) bekommt eine voraussichtlich „für alle Zeiten und Kulturen“ stabile Grundlage: Naturkonstanten werden in Zukunft das Fundament unseres Maßsystems bilden. Über diese „Kulturrevolution“ berichtet der Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Prof. Dr. Joachim Ullrich, in einem öffentlichen Vortrag am 2. November 2016 im Hörsaal des Instituts Berlin der PTB. Dieser Vortrag ist Teil der Berlin Science Week, die im Umfeld der Falling Walls Conference erstmals ausgerichtet wird.

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Ab jetzt zeigen wir Ihnen im Internet zu jeder PTB-News-Ausgabe einen Film. Er liefert Ihnen Hintergrundinfos sowie einen direkten Blick in die Laborarbeit. Los ging es mit dem Thema „Weltrekord bei zwei optischen Atomuhren“ (2.2016). Zu diesem Heft (3.2016) bieten wir Ihnen einen Film zum Thema „Wie viel Strom liefert eine Solarzelle?“ Sie finden den Film jeweils direkt bei der passenden PTB-News-Ausgabe unter www.ptb.de > Presse & Aktuelles > Zeitschriften und Magazine > PTB-News.

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Die Opens internal link in current windowneueste Ausgabe der maßstäbe, des wissenschaftsjournalistischen Magazins der PTB, nimmt die Leser mit auf eine Reise durch den Alltag. Der Titel des Heftes lautet: „Alltag in Maßen“. Was wir auch tun und womit wir uns auch umgeben, Messungen sind immer dabei. Und das nicht zu knapp. Die Leserreise beginnt zuhause und im Körper, macht bei Lebensmitteln kurz Halt – und muss auf allen Transportwegen, in der Luft, im All (!) oder in Netzen aller Art nicht enden. Die maßstäbe im Web: www.ptb.de > Presse & Aktuelles > Zeitschriften maßstäbe

Kostenlos zu bestellen (auch im Abo oder als Klassensatz): Cornelia Land (0531 592-9313, Opens window for sending emailcornelia.land(at)ptb.de)

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Logo zum Tag der offenen Tür 2016

Am 20. August wird es spannend – wenn in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) Blitze durch die Hochspannungshalle und den Hörsaal fliegen, wenn Fluoreszenz Objekte im Dunkeln zum Leuchten bringt oder wenn Wissenschaftler einzelne Atome fangen. Um Spannung geht es auch beim Thema Mobilität. Denn elektrische Energie ist der Kraftstoff der Zukunft – und die Forscher der Energiemesstechnik der PTB sorgen dafür, dass dieser Kraftstoff richtig gemessen und abgerechnet wird. Beim Tag der offenen Tür erfahren die Besucher aus erster Hand – von PTB-Wissenschaftlern und ihren Partnern aus der „ForschungRegion“ –, was sich aktuell im Bereich der Elektromobilität tut. Abgerundet wird das wissenschaftliche Programm durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Musik und Unterhaltung. Für reichlich Essen von Kuchen bis Bratwurst sowie Getränke von Wasser bis Cocktails ist ebenfalls gesorgt.

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Die optische Strontium-Gitteruhr der PTB

Genauer sind sie jetzt schon, aber noch nicht so zuverlässig. Daher haben optische Uhren, die schon einige Jahre lang als die Uhren der Zukunft gelten, die Cäsium-Atomuhren noch nicht als Grundlage für die SI-Basiseinheit Sekunde abgelöst. Das könnte sich aber ändern. Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben gezeigt, dass optische Uhren jetzt schon geeignet sind, um an der Realisierung der weltweiten Zeitskala beteiligt zu werden. Ihre Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Optica" veröffentlicht. 

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Haben sich Galilei, Newton und Einstein getäuscht? Zumindest ein kleinwenig? Dank ihnen wissen wir heute, dass schwere und träge Masse gleich sind. Im Vakuum fallen daher alle Gegenstände gleich schnell zu Boden, egal wie schwer sie sind. Diese 400 Jahre alte Entdeckung hält bisher jeder Überprüfung stand. Wissenschaftler bestätigen das sogenannte Äquivalenzprinzip mit einer Genauigkeit von 10-13, also bis auf ein Zehnbillionstel genau. Doch moderne physikalische Theorien, wie die String-Theorie, gehen davon aus, dass ganz weit hinter dem Komma der Beweis dafür warten könnte, dass sich träge und schwere Masse unterscheiden. Französische Forscher wollen das Prinzip nun erneut auf die Probe stellen – mit tatkräftiger Unterstützung durch den Fachbereich „Wissenschaftlicher Gerätebau“ der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Dort entstanden zwei mikrometergenau hergestellte Hohlzylinderpaare, die seit dem 25. April...

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Eigentlich möchte sich Helium gar nicht mit Artgenossen verbinden. Hin und wieder tut es das dennoch, jedoch mit verschwindend geringen Bindungsenergien. Diese haben Wissenschaftler der Goethe-Universität in Frankfurt erstmals messen können. Für diese messtechnische Sensation werden sie ebenso mit dem diesjährigen Helmholtzpreis geehrt wie ihre Forscherkollegen in Cambridge. Letztere haben die in der DNA-Analytik bewährte Einzelmolekülmessung mit Nanoporen revolutionär weiterentwickelt und damit Bedingungen geschaffen, um theoretisch beliebig viele verschiedene Eiweißmoleküle innerhalb derselben Messung zu detektieren. Der Helmholtzpreis ist in den Kategorien „Grundlagen“ und „Anwendungen“ mit jeweils
20 000 Euro dotiert und gilt als eine der international bedeutendsten Auszeichnungen in der Welt der Metrologie, der Wissenschaft vom genauen Messen. 

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Nanotechnologie umfasst ein breites Spektrum zukunftsweisender Querschnitts­technologien. Ein Schlüssel zu ihrer Weiterentwicklung ist eine präzise Messtechnik, um Nanosysteme zu beschreiben, zu verstehen und herzustellen. Zur Stärkung des Forschungsschwerpunkts Nanometrologie baut das Land Niedersachsen für die TU Braunschweig ein neues Gebäude für das Forschungszentrum LENA. Bund und Land investieren gemeinsam über 33 Millionen Euro in den Forschungsbau. Er wird über eine hervorragende Ausstattung an Großgeräten für die Nanoanalytik verfügen.

Das Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA) ist ein Forschungszentrum der Technischen Universität Braunschweig, das in enger Kooperation mit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt Braunschweig gegründet wurde und in Kooperation der beteiligten Institute bereits betrieben wird. 

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Beim ersten Spatenstich (von links nach rechts): Dr. Harald Müller (PTB), Dr. Rolf Kumme (PTB), Dr. Karin Kniel (PTB), Dr. Frank Härtig (PTB, Projektkoordinator), Prof. Dr. Joachim Ullrich (PTB, Präsident), Renate Müller-Steinweg (Staatl. Baumanagement), Juliane und Peter von Klitzing (Architekten), Hendrik Welp (Architekt), Dr. Christian Schlegel (PTB)

Als erstes nationales Metrologieinstitut der Welt plant die PTB, der Windindustrie eine zuverlässige und umfassende Qualitätssicherung anzubieten.

Zu diesem Zweck entsteht auf dem Gelände in Braunschweig ein neues Gebäude, das Kompetenzzentrum Windenergie. Es wird ein Groß-Koordinatenmessgerät beherbergen, mit dem sehr große Bauteile von Windanlagen gemessen werden können. Dazu kommen Mess- und Kalibriereinrichtungen für sehr große Drehmomente sowie eine neue Windgeschwindigkeitsmesstechnik, mit deren Hilfe die Ertragsprognosen für hohe Windräder verbessert werden können.

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Auszeichnungen

Frank Härtig
Der Leiter der Abteilung 1 „Mechanik und Akustik“ wurde im Januar vom „Institute of Ultra-precision Optoelectronic Instrument Engineering“ der Universität „Harbin Institute of Technology“ (HIT), China, aufgrund seiner Arbeiten im Bereich der Messtechnik und seiner zukunftsweisenden Entwicklungen im Bereich der Rückführung metrologischer Algorithmen zum Ehrenprofessor ernannt.

 Harald Schnatz
Der Leiter des Fachbereichs 4.3 „Quantenoptik und Längeneinheit“ erhielt auf dem European Frequency and Time Forum (EFTF) vom 4.–7.4.2016 York den European Frequency and Time Award 2016.

 

 

Nils Huntemann
Der Mitarbeiter des Fachbereichs 4.4 „Zeit und Frequenz“ wurde auf dem European Frequency and Time Forum (EFTF) mit dem EFTF Young Scientist Award 2016 ausgezeichnet.

 

 

Ingo Kröger
Der Mitarbeiter des Fachbereichs 4.1 „Photometrie und angewandte Radiometrie“ wurde im Dezember zum Jungwissenschaftlers der Stiftung Wernervon-...

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