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Coronaviren im Klassenzimmer

Welcher UV-C-Raumluftentkeimer nützt gegen Coronaviren? Und unter welchen Bedingungen? Und ist der Einsatz der Geräte sicher? Jetzt bringt eine neue Veröffentlichung des DIN mehr Sicherheit für Hersteller, potenzielle Anwender und Planer. Das umfangreiche Dokument wurde in nur wenigen Monaten von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe im Fachausschuss „optische Strahlung“ des DIN erarbeitet, dessen Obmann Dr. Peter Sperfeld aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ist. Die technische Spezifikation DIN/TS 67506 gilt für sogenannte UV-C-Sekundärluftgeräte mit geschlossener Bauart und aktiver Ventilation. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit der Geräte, insbesondere für den Einsatz in Schulen oder Kindergärten

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Der Sender DCF77 ist für die PTB weiterhin das wichtigste Medium, die gesetzliche Zeit für Deutschland zu verbreiten. Europaweit empfangen Millionen von Funkuhren die auf 77,5 kHz ausgestrahlten Zeitzeichen. Der Vertrag der PTB mit der Media Broadcast GmbH zum Betrieb der Sendeanlage wurde jetzt bis 2031 verlängert. Mit den laufenden Modernisierungen der Anlage und ihrer unschlagbaren Einfachheit und Zuverlässigkeit ist die Zeitaussendung über Langwelle auch einige Jahrzehnte nach ihrer Einführung immer noch sehr zeitgemäß. (Ansprechpartner: Andreas Bauch, 0531 592-4420, andreas.bauch(at)ptb.de)

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In dem neuen Verbundprojekt „ATIQ – Quantencomputer mit gespeicherten Ionen für Anwendungen“ wollen 25 Partner innerhalb von 30 Monaten eine erste Generation zuverlässiger, anwenderfreundlicher und rund um die Uhr verfügbarer Quantencomputer- Demonstratoren auf Basis der Ionenfallen-Technologie entwickeln. Dazu haben sich die führenden Gruppen der Ionenfallenforschung an den Universitäten in Braunschweig/Hannover, Siegen und Mainz mit Forschungseinrichtungen (darunter die PTB) und Industriepartnern zusammengeschlossen. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium mit 37,4 Millionen Euro gefördert. (Ansprechpartner: Christian Ospelkaus, 0531 592-4740, Opens local program for sending emailchristian.ospelkaus(at)ptb.de)

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Auszeichnungen

Mathias Richter

Der Leiter der Abteilung 7 Temperatur und Synchrotronstrahlung ist in den Vorstandsrat der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gewählt worden.

Piet Schmidt

Der Leiter des QUEST Institutes an der PTB ist zum „Fellow of the American Physical Society“ (APS) ernannt worden. Damit würdigt die APS seine Leistungen bei der Entwicklung der Quantenlogikspektroskopie und deren Anwendung für Hochpräzisionsmessungen optischer Übergänge in Atomen, Molekülen und hochgeladenen Ionen.

Ekkehard Peik

Der Leiter des Fachbereichs 4.4 Zeit und Frequenz hat den I. I. Rabi Award 2021 erhalten. Damit würdigt das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) seine Leistungen bei der Entwicklung optischer Uhren sowie bei Tests der Grundlagenphysik.

Uwe Sterr

Der Mitarbeiter des Fachbereichs 4.3 Quantenoptik und Längeneinheit hat für seine Beiträge auf dem Gebiet der ultrastabilen Laser für optische...

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Das Hochfrequenzpersonenschallexposimeter im Einsatz

An vielen Arbeitsplätzen gibt es dominante Schallbelastungen im hochfrequenten Hörschallbereich oder sogar durch Ultraschall. Die Lärmexposition muss auch in diesem Frequenzbereich mit geringer Messunsicherheit erfasst werden können. Das PTB-Konzept eines Hochfrequenzpersonenschallexposimeters eignet sich, um eine Vielzahl von typischen Messgrößen aus dem Hörschall auch im Ultraschallbereich mobil als personenbezogene Lärmbelastung zu messen. Es liefert einen Beitrag zu einem verbesserten Arbeitsschutz. (Technologieangebot 7095)

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Ein innovatives Konzept zur Verbesserung der Sensivität eines Quantensensors für Geschwindigkeitsmessung ermöglicht vielfältige Anwendungen im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Durch das Verfahren können hohe Geschwindigkeiten mit hoher Genauigkeit und einem großen dynamischen Bereich schnell erfasst werden. Hierfür wird in eine herkömmliche Dopplermessung ein zusätzliches Element einer Rubidiumzelle integriert und die Phase des Laserlichts ausgewertet. Dadurch kann die Auflösung von Geschwindigkeitsmessungen wie z. B. in herkömmlichen Lidar- oder Radar-Anwendungen um mehrere Größenordnungen verbessert werden. Die neue Technologie wird derzeit im Labormaßstab getestet und kann einfach in miniaturisierte Module integriert werden. (Technologieangebot 528)

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Mit einem magnetooptischen Viewer gemessene Verteilung der magnetischen Flussdichte des neuen Maßstabs

Magnetische Maßstäbe werden für die Positions- und Winkelmessung in verschiedenen Technologiebereichen eingesetzt. Die PTB-Erfindung ermöglicht, magnetische Maßstäbe für Präzisionspositionierungen kostengünstig und schnell herzustellen. Wesentliches Element ist eine Strukturierung der magnetischen Dünnschicht mithilfe eines Lasers. Durch Strukturgrößen im Mikrometerbereich und scharfe Übergänge zwischen den magnetischen Domänen lassen sich hohe Ortsauflösungen für magnetische Messsysteme mit geringen Messunsicherheiten erzielen. Dies sorgt für eine deutliche Reduzierung der Ortsunsicherheit und ermöglicht die Herstellung von Maßstäben, die für den Einsatz in magnetischen Präzisionsmesssystemen geeignet sind. Das Herstellungsverfahren ist kostengünstig und tauglich für eine Massenfertigung. (Technologieangebot 491)

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Maßverkörperung mit den kreisförmigen Chirp-Mustern (Ausschnitt: 3D-Ansicht der Strukturen)

Die Geräteantwort optischer Messgeräte auf die Oberflächentopografie kann durch die Übertragungsfunktion beschrieben werden (instrument transfer function, ITF). In der PTB wurde eine neuartige Maßverkörperung für die Charakterisierung der zweidimensionalen Übertragungsfunktionen (2DITF) optischer Messgeräte entwickelt. Sie kann flexibel und einfach genutzt werden und zeigt dabei eine hohe Reproduzierbarkeit und Robustheit.

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