Logo PTB
Direkteinstieg für die Öffentlichkeit

Öffentlichkeit

Nachrichten

 

Ein Symposium am 30. September im Institut Berlin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) beleuchtet ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR). Während des nationalsozialistischen Herrschaftssystems sind auch Mitarbeiter der damaligen PTR Opfer antisemitischer, politischer und weltanschaulicher Verfolgung und Vertreibung geworden. Dieses öffentliche Symposium ist Teil eines Forschungsprojektes (bearbeitet von dem Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Dieter Hoffmann, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte), das die Geschichte der Reichsanstalt und ihre Integration in das nationalsozialistische Herrschaftssystem zwischen 1933 und 1945 aufarbeitet.

 

[ mehr ]

 

Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, haben die innovative Methode der digitalen Tröpfchen-PCR für den Nachweis von SARS-CoV-2 angepasst und nun in einer internationalen Vergleichsmessung (einem Ringvergleich) zur Qualitätssicherung erfolgreich eingesetzt. An dem Vergleich, der von der Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung medizinischer Laboratorien e. V. (INSTAND e. V.) in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Konsiliarlaboratorium für Coronaviren des Instituts für Virologie der Charité (Prof. Dr. Christian Drosten) durchgeführt wurde, waren 470 medizinische Laboratorien aus 36 Ländern beteiligt. In Zukunft könnte die Methode aus der PTB als Referenzmessverfahren für den Virus-Genomnachweis zur Qualitätssicherung von PCR-Analysemethoden in medizinischen Laboratorien eingesetzt werden. Bei der Methode werden die Tröpfchen, die die typische RNA-Sequenz des Virus enthalten, direkt...

 

[ mehr ]
Eine Ampel mit den Farben rot, orange, gelb und grün.

Schon seit einigen Wochen hat die PTB zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um das Coronavirus SARS-CoV-2 zu bekämpfen: So wurden nahezu alle Veranstaltungen für die nächste Zeit abgesagt, und alle Dienstreisen – auch zwischen den PTBStandorten – wurden gestrichen. Für alle, die auf den PTB-Geländen in Braunschweig und Berlin arbeiten, gelten strenge Hygiene- und Verhaltensregeln. Und ein Großteil der Mitarbeitenden arbeitet im Homeoffice. Auf diese Weise wurden und werden viele Aufgaben weiterhin bearbeitet, sodass der Forschungs- und Dienstleistungsbetrieb weiterläuft. Verzögerungen in den unterschiedlichen Bereichen sind zwar unvermeidbar, da sich viele Forschungs- und Dienstleistungsaufgaben nur vor Ort im Labor erledigen lassen. Die PTB setzt jedoch alles daran, dass nicht nur die Zeit weiterläuft, sondern auch alle Uhren weiter ticken, sprich alle wichtigen Messaufgaben weiterhin erfüllt werden. So arbeitet die PTB mit einem abgestuften...

[ mehr ]

 

Aufgrund der immer noch ungebremsten Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ergreift die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) noch weiterreichende Maßnahmen. Der Krisenstab der PTB hat entschieden, die vor-Ort-Arbeiten an den Berliner Standorten auf ein Minimum zu reduzieren. Dieser „Eingeschränkte Betrieb“ tritt an den Berliner Standorten in Charlottenburg und Adlershof am Montag, 23. März, in Kraft. Dies ist zugleich im Einklang mit dem vom Berliner Senat ausgerufenen Präsenznotbetrieb für alle Berliner Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Für den Braunschweiger Standort entscheidet der Krisenstab tagesaktuell über das weitere Vorgehen. Alle Vorbereitungen sind getroffen, um auch in Braunschweig binnen eines Tages den „Eingeschränkten Betrieb“ erklären zu können. 

 

[ mehr ]

 

Dort, wo üblicherweise gefräst, gespant und gebohrt wird, hat sich für den 17. März 2020 hoher Besuch zum Gespräch angekündigt. In der „Woche der beruflichen Bildung“ (vom 17.-24. März) schaut Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne auch in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) vorbei, um sich hier ganz gezielt über die Ausbildung der PTB zu informieren und um mit Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Begleitet wird er von Elke Büdenbender, der „First Lady Deutschlands“.

 

[ mehr ]
Der optische Inspektionskanal (gelb) ermöglicht die Detektion der Höhe eines Flüssigkeitsspiegels, der sich am vertikalen Hubkolben (grau) ausbildet.

Zur Kalibrierung von kleinsten Durchflüssen (< 0,1 ml/min) wird in der PTB derzeit ein Kolbensystem zur volumetrischen Durchflussbestimmung aufgebaut, bei dem oberhalb der Dichtung des vertikal verfahrenen Kolbens eine Flüssigkeit mit geringem Dampfdruck eingebracht werden kann. Die bei diesem Messprozess üblicherweise entstehenden Unsicherheiten durch thermische Einträge werden minimiert. Ein optischer Kanal ermöglicht über die Detektion der Höhe des Flüssigkeitspegels in zwei Sichtfenstern zusätzlich das Aufspüren von Undichtigkeiten im System. (Technologieangebot 499)

[ mehr ]

Sende- und Empfangsantenne zukünftiger Kommunikationssysteme im Millimeterwellen- und Terahertzfrequenzbereich müssen zielgerichtet aufeinander ausgerichtet werden, um miteinander kommunizieren zu können. Ein neues Konzept aus der PTB sieht vor, zwei orthogonal zueinander ausgerichtete Drehfunkfeuer aus der terrestrischen Funknavigation zu kombinieren und für diesen neuen Anwendungsbereich zu miniaturisieren. Die PTB sucht einen Kooperationspartner zur Entwicklung dieser neuen Basistechnologie. (Technologieangebot 510)

[ mehr ]

Auszeichnungen

Fabian Wolf

Der Mitarbeiter des QUEST-Institutes an der PTB wurde mit dem „Carl Zeiss Award for Young Researchers“ ausgezeichnet. Damit ehrt der Ernst-Abbe- Fonds im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Wolfs Arbeit zu quantenverstärkten Messungen mit Fock-Zuständen der Bewegung von gefangenen Ionen.

Holger Großhans

Der Mitarbeiter des Fachbereichs 3.5 „Explosionsschutz in der Energietechnik“ erhält mit einem „ERC Starting Grant“ insgesamt 1,5 Millionen Euro Förderung für ein fünfjähriges Projekt, in dem es um die Verhinderung von Explosionen während des pneumatischen Pulvertransports geht. Das Projekt, an dem fünf Mitarbeiter beteiligt sein werden, hat zum Ziel, ein Open- Source-Tool zur Vorhersage, Evaluation und Begrenzung elektrostatischer Ladungen zu entwickeln.

[ mehr ]

 

Dr.-Ing. Prof. h.c. Frank Härtig ist neuer Vizepräsident der PTB. Er löst damit Hon.-Prof. Dr. Roman Schwartz ab, der das Amt sechs Jahre lang innehatte. 

 

[ mehr ]