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In der Führungsebene der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) steht ein wichtiger Personalwechsel an. Ab 1. Mai des kommenden Jahres wird die Physikerin Prof. Dr. Cornelia Denz von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die PTB leiten. Der derzeitige PTB-Präsident, Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Ullrich, der die Präsidentschaft seit dem Jahr 2012 innehat, scheidet dann altersbedingt aus. In der 135-jährigen Geschichte der PTB wird Cornelia Denz die erste Frau an der Spitze des nationalen Metrologieinstituts Deutschlands sein. Sie erhielt ihre Berufung in dieses höchste Amt der nationalen Metrologie vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi), Peter Altmaier, in dessem Ressort die PTB angesiedelt ist. Das Ministerium folgt mit dieser Berufung dem einstimmigen Vorschlag einer mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft prominent besetzten Findungskommission.

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Plakat

„Sie haben 102 Grad Körpertemperatur – hohes Fieber!“ „Wie bitte?“ Diesen irritierenden Dialog können Sie erleben, wenn Sie sich im USA-Urlaub schlecht fühlen und zum Arzt gehen. In den USA wird Temperatur in Fahrenheit gemessen; 102 Grad Fahrenheit entsprechen 38,9 Grad Celsius. Solche Irritationen (oder gar folgenreiche Missverständnisse) bei der Verwendung von Maßeinheiten sind zumindest in der Wissenschaft sehr selten. Das liegt an einem historischen Ereignis, an das jährlich mit dem Weltmetrologietag am 20. Mai erinnert wird: der Meterkonvention. Dieser Vertrag wurde 1875 von den damals wichtigsten Industrienationen unterzeichnet. Inzwischen sind nahezu alle Staaten der Welt gefolgt. Sie haben sich damit verpflichtet, nur noch metrische Einheiten zu benutzen. Eine Ausnahme sind bis heute die USA und einige wenige andere Staaten mit ihren angelsächsischen Einheiten – aber auch nur im Alltag. In der Wissenschaft sind das metrische...

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Variabilität bei nichtinvasiv gemessenen schnellen Hirnströmen

Das Gehirn verarbeitet Informationen über langsame und schnelle Hirnströme. Um Letztere zu untersuchen, mussten bisher allerdings Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, haben diese schnellen Hirnsignale jetzt erstmals von außen sichtbar gemacht – und eine erstaunliche Variabilität festgestellt. Wie das Team in der Fachzeitschrift PNAS* berichtet, verwendete es dazu einen besonders empfindlichen Magnet-Enzephalografen.

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Aus einer Messapparatur der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig ist eine Menge von 26 Mikrogramm des radioaktiven Edelgases Krypton-85 über den Schornstein in die Atmosphäre entwichen. Diese Menge entspricht einer Aktivität von 375 MBq (Megabecquerel). Im Sinne der Strahlenschutzverordnung handelt es sich damit um ein bedeutsames Vorkommnis, das entsprechend dem zuständigen Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt gemeldet wurde. Wie es zu dem offensichtlichen Krypton-85-Leck kommen konnte, ist bisher unklar. Um die Ursachen des Vorfalls zu ermitteln, hat die PTB einen externen Sachverständigen eingeschaltet. Mitarbeitende im betreffenden PTB-Labor kamen nicht zu Schaden. Und auch für die Umgebung werden nach derzeitigen Kenntnissen keine schädlichen Auswirkungen erwartet. Die wöchentlichen Luftprobenanalysen auf dem PTB-Gelände, mit denen die Umweltradioaktivität überwacht wird, haben zu keiner Zeit signifikant erhöhte...

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In einem dreijährigen Forschungsprojekt, das im Oktober 2020 gestartet ist, lassen die Ressortforschungseinrichtungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ihre Vergangenheit während der NS-Zeit und der Nachkriegsepoche erforschen. Die PTB sowie die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gehen auf Vorgängerinstitutionen zurück, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden und auch während der NS-Zeit bestanden.

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Das Baryon-Antibaryon-Symmetrie-Experiment (BASE) am Antiprotonen-Entschleuniger des CERN hat neue Grenzen für die Stärke festgelegt, mit der sich Axion-ähnliche Teilchen in Photonen, die Teilchen des Lichts, verwandeln können. Dies ist besonders bemerkenswert, da BASE nicht für solche Untersuchungen konzipiert wurde. Das neue Ergebnis des Experiments, veröffentlicht in Physical Review Letters, beschreibt diese bahnbrechende Methode und eröffnet neue experimentelle Möglichkeiten für die Suche nach kalter Dunkler Materie.

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Unter der Leitung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) will ein Expertengremium die möglichen Gesundheits- und Umweltrisiken von „Advanced Materials“ bewerten. Es soll den zukünftigen Umgang mit dieser vielfältigen und beinah unüberschaubaren Materialklasse regulatorisch und im Sinne der Risikofrüherkennung beleuchten. Das Auftaktgespräch mit teilnehmenden Personen aus Ministerien, Behörden und Forschungsinstituten fand bereits am 4. und 5. November 2020 in digitaler Form statt.

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Die Synchronisation der Uhren vernetzter Computer und digitaler Geräte ist grundlegende Voraussetzung für viele verteilte Anwendungen. Für das dabei häufig verwendete „Network Time Protocol“ (NTP), mit dem auch die PTB „ihre“ Zeit UTC(PTB) weitergibt, hat das Standardisierungsgremium IETF unter Beteiligung der PTB einen Standard entwickelt, mit dem die Identität des Zeitservers sowie die Integrität und Authentizität der ausgetauschten Zeitinformation sichergestellt werden können. Das „Network Time Security (NTS) Protokoll“ ist bereits in verschiedene NTP-Anwendungen implementiert worden. NTS-fähiger NTP-Server der PTB: ptbnts1.ptb.de. (Ansprechpartner: Dieter Sibold, 0531-592 8462, Opens local program for sending emaildieter.sibold(at)ptb.de)

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Auszeichnungen

Joachim Ullrich

Der PTB-Präsident hat die höchste Auszeichnung der DPG für experimentelle Physik, die Stern-Gerlach- Medaille, erhalten. Zudem wird Ulrich nach seinem Ausscheiden aus der PTB ab April 2022 der DPG als Präsident vorstehen.

Michael Rinker

Der Mitarbeiter des Fachbereichs 1.5 Flüssigkeiten hat einen „OIML Letter of Appreciation“ erhalten, der seine herausragende Arbeit im OIMLTC 8/SC 3 und auf dem Gebiet der Messanlagen für Flüssigkeiten außer Wasser würdigt.

Martin Thedens

Der Mitarbeiter des Fachbereichs 3.7 Grundlagen des Explosionsschutzes ist seit dem 1. August 2020 Vorsitzender des Normungskomitees IEC TC 31 „Equipment for explosive atmospheres“.

Stefanie Kroker

Die Leiterin der Nachwuchsgruppe 4.01 Metrologie für funktionale Nanosysteme hat den Preis für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen des Landes Niedersachsen erhalten, der mit 20 000 Euro dotiert ist.

Laura Dreissen

Die Mitarbeiterin...

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