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Nachrichten

In der PTB ist es erstmals gelungen, die spezifische Aktivität einer Thorium-227 Lösung mithilfe von Flüssigszintillationszählern sehr genau zu bestimmen. Damit sind von nun an rückgeführte Aktivitätsmessungen dieses Radionuklids, das für die Radioimmuntherapie in der Nuklearmedizin erprobt wird, möglich. Auch die Halbwertszeit von Thorium-227 wurde mit zwei Messverfahren bestimmt.

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Im Rahmen einer Industriekooperation hat die PTB eine neue Ausleseelektronik für dc-SQUID-Multikanalsysteme entwickelt. Sie ist hoch skalierbar und flexibel einsetzbar und erlaubt das zeitgleiche Auslesen von bis zu einigen tausend Kanälen.

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Im Rahmen eines Technologietransferprojekts wurde an der PTB ein Durchfluss-Einzelpartikelzähler für die Detektion und Größenbestimmung von Mikro- und Nanopartikeln in Suspension entwickelt. Der daraus entstandene Prototyp deckt für Polystyrolpartikel einen dynamischen Messbereich von 80 nm bis 8 μm im Durchmesser ab.

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In einer Kooperation mit dem Max- Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg ist es am QUEST-Institut in der PTB erstmals gelungen, Präzisionsspektroskopie an hochgeladenen Ionen durchzuführen. Das Pionierexperiment erschließt den Sektor der hochgeladenen Ionen für neuartige Atomuhren und Tests fundamentaler Physik.

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Um die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Hochpräzisionsmessungen geht es in einem WE-Heraeaus-Symposium am 7. November im Institut Berlin der PTB. Ein knappes halbes Jahr nach der Revision des Internationalen Einheitensystems berichten Experten, darunter der Nobelpreisträger Wolfgang Ketterle (MIT), über Fundamentalkonstanten, aber auch über neueste Entwicklungen auf den Gebieten Gravitationswellen, Massemessung, Ultrakalte Atome, Ultraschnelle Physik und LHC-Physik.
Ort: PTB, Institut Berlin, Abbestraße 2–12, Hörsaal im Hermann-von-Helmholtz-Bau. Beginn: 9:00 Uhr. Eintritt frei.

 

Weitere Informationen:

Andrey Surzhykov, (0531) 592-8100, Opens window for sending emailandrey.surzhykov(at)ptb.de

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Ein weiteres EURAMET-Netzwerk soll europaweit einheitliche Strukturen rund um die Qualitätssicherung in der Labormedizin schaffen und die metrologische Rückführung wichtiger Messgrößen auf diesem Gebiet sicherstellen. Damit werden die Anforderungen einer neuen EU-Verordnung zur In-vitro-Diagnostik umgesetzt.

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In einem Forschungskonsortium ist es gelungen, in ein neues Regime der relativistischen Licht-Materie-Wechselwirkung vorzustoßen. Dadurch wurden in einem kompakten Laborexperiment sehr heiße und dichte Plasmen erzeugt, die neue Perspektiven für Experimente zur laser-induzierten Kernphysik und Laborastrophysik ermöglichen.

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Die beiden Caesium-Fontänenuhren CSF1 und CSF2 der PTB sind seit vielen Jahren als primäre Frequenznormale und als Basis der Zeitskala der PTB etabliert. Durch umfangreiche Untersuchungen konnten jetzt die Unsicherheiten der beiden Uhren um einen Faktor 5 (CSF1) bzw. 2,4 (CSF2) verringert werden. Mit den erreichten relativen Unsicherheiten von 2,7 · 10–16 für CSF1 und 1,7 · 10–16 für CSF2 gehören beide Uhren neben wenigen anderen Fontänenuhren zur internationalen Spitze.

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Bisher werden Daten, die im Falle eines Unfalls lebensrettend sein könnten, an den verschiedensten Stellen unabhängig voneinander gespeichert. Ein zunächst auf drei Jahre angelegtes und vom Niedersächsischen Forschungsministerium sowie der VolkswagenStiftung mit 1,2 Millionen Euro gefördertes Projekt soll das ändern. Im Rahmen dieses Projektes schließen sich Technische Universität (TU) Braunschweig, Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zu einem Zentrum für Unfall- und Notfallinformatik zusammen.

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