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Nachrichten

Schon seit einigen Wochen hat die PTB zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um das Coronavirus SARS-CoV-2 zu bekämpfen: So wurden nahezu alle Veranstaltungen für die nächste Zeit abgesagt, und alle Dienstreisen – auch zwischen den PTBStandorten – wurden gestrichen. Für alle, die auf den PTB-Geländen in Braunschweig und Berlin arbeiten, gelten strenge Hygiene- und Verhaltensregeln. Und ein Großteil der Mitarbeitenden arbeitet im Homeoffice. Auf diese Weise wurden und werden viele Aufgaben weiterhin bearbeitet, sodass der Forschungs- und Dienstleistungsbetrieb weiterläuft. Verzögerungen in den unterschiedlichen Bereichen sind zwar unvermeidbar, da sich viele Forschungs- und Dienstleistungsaufgaben nur vor Ort im Labor erledigen lassen. Die PTB setzt jedoch alles daran, dass nicht nur die Zeit weiterläuft, sondern auch alle Uhren weiter ticken, sprich alle wichtigen Messaufgaben weiterhin erfüllt werden. So arbeitet die PTB mit einem abgestuften...

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Schneller, weiter besser – diese Entwicklung wird auch nach der Einführung von 5G weitergehen. Wie Konzepte für noch höhere Übertragungsraten aussehen könnten, erforscht ein DFG-Projekt namens „Metrology for THz Communications“ (Meteracom). Im Zentrum steht dabei der Terahertz-Frequenzbereich, in dem zukünftig mehr als 100 Gigabit pro Sekunde übertragen werden könnten. Das ist etwa das Zehn- bis Hundertfache dessen, was derzeit Funksysteme wie WLAN oder 5G leisten. An dem Projekt sind neben der PTB das britische Metrologieinstitut NPL (National Physical Laboratory) sowie die Universitäten Braunschweig, Paderborn, Marburg, Stuttgart und Lübeck beteiligt.

Ansprechpartner:

Thomas Kleine-Ostmann,
Telefon: (0531) 592-2300,
Opens window for sending emailthomas.kleine-ostmann(at)ptb.de

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Auszeichnungen


Christian Sanner, Nils Huntemann, Richard Lange

Die beiden Wissenschaftler im PTB-Fachbereich 4.4 Zeit und Frequenz (Huntemann, Lange) sowie ihr ehemaliger PTB-Kollege (Sanner, heute am JILA, Boulder, USA) haben den Helmholtz-Preis 2020 in der Kategorie „Grundlagen“ erhalten. Der Helmholtz- Preis ist einer der bedeutendsten Preise in der Metrologie und wird vom Helmholtz- Fonds alle zwei Jahre für hervorragende wissenschaftliche und technologische Forschung auf dem Gebiet „Präzisionsmessung in Physik, Chemie und Medizin“ verliehen. Christian Sanner, Nils Huntemann und Richard Lange ist es mit einem Langzeitvergleich zweier optischer Ytterbiumuhren der PTB gelungen, einen deutlich verbesserten Test der Lorentz-Symmetrie für Elektronen durchzuführen. Ihre Ergebnisse wurden in Nature veröffentlicht.

Tanja E. Mehlstäubler

Tanja E. Mehlstäubler

Die Forschungsgruppenleiterin am QUEST-Institut an der PTB hat den in einem gemeinsamen Berufungsverfahren der...

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Für die Messung von räumlich auf der Nanometerskala variierenden magnetischen Feldverteilungen standen bislang keine international standardisierten Messverfahren zur Verfügung. Das von der PTB geleitete und kürzlich erfolgreich abgeschlossene EMPIR-Metrologieforschungsprojekt „NanoMag“ schließt diese Lücke und ermöglicht zukünftig international vergleichbare Messungen von Magnetfeldverteilungen mit hoher Ortsauflösung.

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In Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Tsinghua-Universität Peking wurde an der Metrology Light Source (MLS), dem Elektronenspeicherring der PTB in Berlin, der Machbarkeitsnachweis für die erste Stufe des sogenannten „Steady State Micro Bunching“ (SSMB) erfolgreich erbracht. Dies ebnet den Weg für zukünftige Synchrotronstrahlungsquellen mit höheren Intensitäten.

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Jedes mobile Telekommunikationsnetz erfordert eine Synchronisation zwischen seinen verschiedenen Komponenten. Die Deutsche Telekom Technik AG hat entschieden, für die zukünftige Überwachung ausgewählter Punkte in ihrem Netz eine Methode zu testen, die von der AGH University of Science and Technology in Krakau entwickelt wurde. Sie basiert auf optischer Zeitübertragung (OTT), die in Zusammenarbeit mit der PTB unter anderen auf Glasfaserstrecken der Deutschen Telekom AG (DTAG) getestet wurde. Die Ergebnisse übertreffen die Anforderungen der Internationalen Telekommunikationsunion ITU-T für 5G-Netze deutlich.

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Aufgrund der immer noch ungebremsten Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ergreift die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) noch weiterreichende Maßnahmen. Der Krisenstab der PTB hat entschieden, die vor-Ort-Arbeiten an den Berliner Standorten auf ein Minimum zu reduzieren. Dieser „Eingeschränkte Betrieb“ tritt an den Berliner Standorten in Charlottenburg und Adlershof am Montag, 23. März, in Kraft. Dies ist zugleich im Einklang mit dem vom Berliner Senat ausgerufenen Präsenznotbetrieb für alle Berliner Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Für den Braunschweiger Standort entscheidet der Krisenstab tagesaktuell über das weitere Vorgehen. Alle Vorbereitungen sind getroffen, um auch in Braunschweig binnen eines Tages den „Eingeschränkten Betrieb“ erklären zu können. 

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Nicht-sphärische optische Flächen, also Asphären und Freiformflächen, sind heutzutage wesentliche Komponenten vieler moderner Abbildungssysteme in Industrie und Forschung. Zur Überprüfung hochgenauer Messgeräte für die Messung von Asphären und Freiformflächen wurden spezielle Referenzflächen entwickelt, die sich abschnittsweise aus Kugelflächen zusammensetzen. Erste Prototypen wurden in der PTB mit hoher Genauigkeit hergestellt und kalibriert. Im Rahmen des EMPIR-Projektes FreeFORM wurden sie erstmalig zur Überprüfung eines Asphärenmessgerätes verwendet.

Besonders bewährt haben sich dabei die sogenannten Multiradienflächen, die Kugelsegmente mit verschiedenen Radien kombinieren. Die jeweiligen Radien der einzelnen Kugelabschnitte und die geringen, aber unvermeidlichen Abweichungen von der perfekten Kugelform (Sphärizität) können z. B. mit Fizeau-Interferometern rückgeführt gemessen werden.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen...

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In der PTB ist es weltweit erstmals gelungen messtechnisch aufzuzeigen, wie, in welchem Maße und unter welchen Bedingungen Windenergieanlagen Einfluss auf die Signalintegrität von Flug-Navigationsanlagen haben. Diese Erkenntnisse machen ein Prognosewerkzeug möglich, das bei hunderten im „Genehmigungsstau“ steckenden Bauanträgen für eine schnellere Entscheidung sorgen könnte.

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Im Rahmen der Arbeiten zur Neudefinition der Basiseinheit Kelvin wurde in der PTB eine neue Methode zur Druckmessung entwickelt, die auf der Kapazitätsmessung von Heliumgas beruht. Schon im ersten Anlauf war sie fast genauso gut wie die weltweit beste Methode zur Druckmessung mit einem Kolbenmanomter.

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