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Technologieangebot |
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| Titel | Kalibrierung von Messverstärkern zur Messung dynamischer Kräfte |
| Erläuterung | Simulation des dynamischen Verhaltens; Statische und dynamische Kalibrierung bis in den kHz-Bereich; Beliebige Spannungsverläufe sind einstellbar (z.B. Impuls); Adaption an Gleich- und Wechselspannungen |
| Zusammenfassung | Für präzises Messen und Kalibrieren dynamischer Größen wurde ein neuartiges, dynamisches Brückennormal (s. Bild "Electronic_circuit_0265") konzipiert. Die vom Messverstärker gelieferte Speisespannung U wird an den Dummy-Widerstand R gelegt, er bildet die Eingangsimpedanz einer DMS-Brücke nach. Über Buffer-Verstärker versorgt U zwei identisch konzipierte Kombinationen aus Digital-Analog-Konverter (DAC) und Multiplizierer, an deren Ausgängen das Produkt aus U und den an die DAC-Eingänge angelegten Digitalworten erscheint. Ein nachgeschalteter, symmetrisch aufgebauter Widerstandsteiler (R1, R2, R3, Ra1, Ra2) gibt die Ausgangsspannung Ua ab. Mit Ra1 und Ra2 wird die Ausgangsimpedanz einer DMS-Brücke nachgebildet. Ua ist proportional zu U und kann mit den Digitalworten und dem jeweiligen Teilungsverhältnis des Widerstandsteilers (z. B. 2 mV/V bzw. 0,002) skaliert werden. Mit den ganz links im Bild gezeigten Schaltungselementen können frei programmierbare Amplitudenwerte in Speichern abgelegt und entweder statisch oder nach Ablauf eines einstellbaren Zeitinkrements dynamisch an die DAC-Eingänge gelegt werden. Dadurch ist praktisch jede beliebige Kurvenform synthetisierbar. Die Ausgangsspannung kann, bezogen auf die Mitte der Eingangsspannung, symmetrisch erzeugt werden. Es lassen sich aber auch Offset-Signale überlagern, wodurch sich der Einfluss von Gleichtaktsignalen auf den zu kalibrierenden DMS-Messverstärker untersuchen lässt. |
| Weitere Informationen |
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| Jahr | 2010 |
| Erfinder | Ramm, Günther Moser, Harald |
| Verlauf des Patentverfahrens | |
| IPC-Code | H03B |
| PTB-Zeichen | 0265 |
| Verwertungsinfo | LIZENZ VERFÜGBAR |
| Kontakt | Dr. Bernhard Smandek, Tel.: +49 531 592 8303 Fax +49 531 592 69 8303; bernhard.smandek@ptb.de |