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Zeitsignalaussendung auf Langwelle - ist das noch zeitgemäß?

Schafe grasen rund um den Sendemast des Langwellensenders DCF77 Gegenüber Zeitübertragungsverfahren mit Satelliten haben Langwellensignale einen entscheidenden Vorteil: Sie dringen in Gebäude ein und ihr Empfang wird durch Hindernisse wie Bäume oder Hochhäuser nicht nennenswert beeinträchtigt. Man kann sie ohne Außenantenne mit in Funkuhren eingebauten kleinen Ferritantennen empfangen. Mit dieser starken Sendeleistung der Langwelle sind kompakte, mit Batterie oder Solarzellen betriebene Funkuhren ohne Kabelanschluss möglich. Dadurch wird die Zeitverbreitung auf Langwelle auch in Zukunft attraktiv und eine sinnvolle Ergänzung zur Zeitübertragung über Satelliten bleiben.



© Physikalisch-Technische Bundesanstalt     WEB-Redaktion
Erstellt: 2005-12-19, letzte Änderung: 2005-12-121 Webredaktion
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