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Druckfeste
Kapselung
Aufgaben
Elektrische Betriebsmittel der Starkstromtechnik mit betriebsmäßigen
Zündquellen, z. B. Schaltfunken oder heißen Oberflächen,
werden in ein Gehäuse - die druckfeste Kapselung - eingebaut, welches
im Falle einer inneren Explosion nicht beschädigt wird und trotz
unvermeidbarer Öffnungen oder Spalte keinen Flammendurchtritt in die
äußere explosionsfähige Atmosphäre zulässt.
Zur Überprüfung dieser Eigenschaften sind bei der
Baumusterprüfung umfangreiche Experimente durchzuführen. Für
kleinere Baumuster sind Versuchskessel vorhanden, die auch eine Vorkompression
des Versuchsgemisches erlauben und eine sichere Handhabung der
explosionsfähigen Gas/Luft-Gemische gewährleisten.
Die notwendigen Grundlagenuntersuchungen haben zunächst das Ziel, das
Messverfahren für den inneren Explosionsdruck weiterzuentwickeln. Die
dynamische Beanspruchung durch die Explosion stellt für das Gehäuse
eine besondere Belastung dar. Für metallische Gehäuse und
Schraubenverbindungen wurde die mechanische Belastung ermittelt und eine
technisch angemessene Relation zwischen dynamischer Typprüfung und
statischer Stückprüfung festgelegt. Die besonderen Probleme bei
der Verwendung von Kunststoffen, vor allem mit Faserverstärkung, wurden
untersucht und Kennwerte für die Festigkeitsabnahme durch Alterung
ermittelt. Ein aktuelles Vorhaben soll einen Beitrag zum Verständnis
des Zünddurchschlages liefern, um dadurch gegebenenfalls technisch
einfachere und damit preisgünstigere Spaltgeometrien zu ermöglichen.
weiterführende
Seite:
Explosionsschutz
in der PTB:
www.explosionsschutz.ptb.de
Kontakt
| Arbeitsgruppenleiter |
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Dr.-Ing. Martin Thedens
Tel.: 0531-592-3510
Fax: 0531-592-3505
E-Mail: Martin Thedens |
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| Sekretariat |
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Ruth Koch
Tel.: 0531-592-3501
E-Mail: Ruth.Koch@ptb.de |
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| Anschrift |
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Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Arbeitsgruppe 3.51
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
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