Fachbereich 1.7 || Organisationsstruktur Homepage | English Version
PTB > Fachabteilungen > Abteilung 1 > Fachbereich 1.7 > Arbeitsgruppe 1.73 > Inhalt  PTB
Arbeitsgruppe 1.73 | Fachaufgaben | Raumakustik | Schallfelder | Auralisationa- Datenbank Round Robin


Arbeitsgruppe 1.73
Raumakustik

Simulation der akustischen Eigenschaften von Räumen mit Computerprogrammen

Allgemeine Zusammenhänge in der Raumakustik sind auf der Sonderseite unter "Raumakustik" zu finden.

Bei der Berechnung von Schallfeldern in größeren Räumen bedient man sich zweier unterschiedlicher Methoden, bei denen der Schall entweder als eine Folge von sich ausbreitenden Schallteilchen oder aus einer Reihe von Spiegelschallquellen simuliert wird. In den meisten praktischen Anwendungen derartiger Berechnungsprogramme, die heute auf den inzwischen sehr schnellen Personalcomputern laufen, wird eine Kombination aus beiden Methoden verwendet, mit der man die gewünschte Relation von Genauigkeit und Bearbeitungsgeschwindigkeit erreicht. Mit Hilfe von akustischen Raumsimulationsprogrammen lassen sich die wichtigsten raumakustischen Eigenschaften von beliebigen Räumen bereits in der Planungsphase berechnen, was zu einer deutlichen Reduzierung der Entwicklungskosten führen kann.

Die wichtigste raumakustische Größe eines Raumes ist seine Impulsantwort, die sich bei Wahl einer festen Position von Schallquelle und Schallempfänger ergibt. Sie wird durch energetische Aufsummierung der einzelnen durch Mehrfachreflexionen gebildeten Schallanteile errechnet, wobei in den verfügbaren Programmen derzeit noch keine Phasenbeziehungen und keine Rand- oder Beugungserscheinungen berücksichtigt werden. Die Impulsantwort wird nach verschiedenen mathematischen Methoden ausgewertet und daraus die gewünschten akustischen Parameter errechnet.

Als Eingabeparameter für derartige Raumsimulationsprogramme dienen neben der dreidimensionalen Raumgeometrie vor allem die Absorptionsgrade und Diffusitätsfaktoren der Raumbegrenzungsflächen und Einbauten. Für die meisten in der Praxis verwendeten schalldämmenden Materialien und Konstruktionen liegen Meßwerte für die Absorptionsgrade vor, die im diffusen Schallfeld eines Hallraumes gewonnen worden sind.

Für den Diffusitätsfaktor liegen derartige Untersuchungsergebnisse leider nur in sehr geringem Umfang vor. Die Größe für diesen Parameter wird im allgemeinen nur geschätzt. Durch diesen Umstand bedingt können starke Diskrepanzen zwischen den simulierten und den gemessenen Werten der raumakustischen Eigenschaften auftreten.

 

Beispiel einer Raumsimulationsaufgabe: Optimierung der Position für Beschallungslautsprecher im Hörsaal der PTB

zur nächsten Seite

zu "Hörsaal der PTB"

zurück zu "Raumakustik"
zurück zu "Musikakustik"

zurück zu "Fachaufgaben"

Seite 1 von 2

zurück zur Hauptseite 1.73



Arbeitsgruppe 1.73 | Fachaufgaben | Raumakustik | Auralisation | Musikakustik | Round Robina- Datenbank | wiss.Arbeiten | Praktika | Dienstleistungen | Mitarbeiter | Links

© Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Erstellt am:07.08.2001, Letzte Änderung: 01.12.2003, Andreas Schmidt