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| Datum: | 14.3.2006 | |
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| Uhrzeit: | 11:00 Uhr | |
| Ort: | Vieweg-Bau, Raum 234 | |
| Titel: | Magnetorelaxometrie magnetischer Nanoteilchen mit Fluxgate-Magnetometern | |
| Vortragender: | Dr. Frank Ludwig Institut für Elektrische Messtechnik Grundlagen der Elektrotechnik, Technische Universität Braunschweig |
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| Abstract: | Das so genannte Magnetrelaxations-Immunoassay (MARIA) wurde Ende der 90er Jahre durch das Institut für Diagnostikforschung in Zusammenarbeit mit der PTB Berlin vorgeschlagen und entwickelt. MARIA basiert auf der Messung der Magnetore-laxation superparamagnetischer Nanoteilchen. Während ungebundene Nanoteil-chen geeigneter Größe über den Brown-Mechanismus relaxieren, erfolgt die Relaxation von gebundenen Teilchen entweder über den Brown-Mechanismus mit einer erhöhten Relaxationszeit bzw. über den Néel-Mechanismus. Insofern gestattet MARIA die Analyse spezifischer biologischer Targets ohne Auswaschschritte. Neben der Verwendung der MRX für die Realisierung eines Bioanalyseverfahrens kann sie auch sehr effizient zur Charakterisierung super-paramagnetischer Nanoteilchen eingesetzt werden, die auch in vielen anderen Berei-chen der Biologie und Medizin Einsatz finden. Bisher wurde die MRX ausschließlich mit SQUIDs betrieben. Die Verwendung von Fluxgates bietet neben der Tatsache, dass eine Kühlung mit flüssigem Helium oder flüssigem Stickstoff nicht erforderlich ist, eine Reihe weiterer Vor-teile. In diesem Vortrag wird das an der TU Braunschweig entwickelte MRX-System mit differentieller Fluxgate-Anordnung vorgestellt und insbesondere auf die Charakteri-sierung magnetischer Nanoteilchen (Größenverteilung, Anisotropiekon-stante etc.) in Kombination mit statischen Magnetisierungskurven, AC-Suszeptibilitätsmessungen sowie Mikroskopiedaten eingegangen. |
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| Veranstalter: | Abt.: 2 |