Überwachung nach dem Schlag

Der Schlaganfall ist die zweithäufigste Todesursache in den Industrienationen. Ein Drittel der Überlebenden muss schwere, andauernde Behinderungen hinnehmen. Allein in Deutschland erleiden jährlich etwa eine Viertelmillion Menschen einen Schlaganfall. Sowohl die persönlichen Auswirkungen als auch die volkswirtschaftlichen Folgekosten sind enorm. Je schneller die Erkrankten in ein geeignetes Krankenhaus mit Schlaganfall-Spezialstation gebracht werden, umso besser ist ihre Prognose. Dort sollte der Zustand der Patienten in den ersten Stunden und Tagen möglichst permanent überwacht werden. Ein neues kompaktes, mobiles Messgerät, das Wissenschaftler der PTB zusammen mit Kooperationspartnern entwickelt haben, kann nun direkt am Krankenbett eingesetzt werden und für einfachere und häufigere Messung der Hirndurchblutung sorgen. Damit ist erstmals eine Überwachung der Patienten direkt auf der Intensivstation möglich. Das Messverfahren könnte die Messungen an den "Stroke Units" optimal ergänzen. mehr...