Brustkrebs. Jede zehnte Frau bekommt in ihrem Leben diese Diagnose. Die Heilungschancen stehen gut, wenn der Krebs früh erkannt wird. Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen wie zum Beispiel das Abtasten der Brüste durch den Gynäkologen oder das Mammographie-Screening so wichtig. Ein Problem der Röntgen-Mammographie ist aber, dass hier oftmals gutartige Veränderungen fälschlich als "hochgradig suspekt" eingestuft werden. Mit anderen Worten: Die Patientinnen müssen in diesem Fall mit dem enorm belastenden Verdacht leben, Brustkrebs zu haben. Bis eine weiterführende Untersuchung mittels Biopsie eventuell zeigt, dass alles nur falscher Alarm war. Dirk Grosenick und Axel Hagen von der PTB haben deshalb zusammen mit Medizinern der Charité in Berlin ein neues Messverfahren entwickelt, das mehr Sicherheit bei der Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Tumoren bietet. Die Fluoreszenz-Mammographie könnte als ergänzende Methode bei der Vorsorgeuntersuchung auf Brustkrebs eingesetzt werden.mehr...