Besserer Strahlenschutz für schwangere Arzthelferinnen

Die frohe Botschaft einer Schwangerschaft hat für medizinisches Personal direkte Folgen in Punkto Strahlenschutz: Mitarbeiterinnen, die beim Röntgen helfen, in der Nuklearmedizin oder der Strahlentherapie tätig sind, mussten bis vor kurzem zusätzlich zu den üblichen passiven Dosimetern auch elektronische Dosimeter tragen. Diese haben den Vorteil, dass die Dosiswerte direkt und jederzeit abgelesen werden können und nicht langwierig monatsweise ermittelt werden müssen. Doch die PTB hat festgestellt, dass viele elektronische Dosimeter bei gepulster Strahlung - die inzwischen in allen human-, zahn- und tiermedizinischen Röntgenanlagen verwendet wird - keine zuverlässigen Werte ermitteln. Nun dürfen elektronische Dosimeter in diesem Bereich nur noch stark eingeschränkt verwendet werden. Doch Alternativen sind rar und mancher Arzt kann seine Angestellte nicht mehr wie gewohnt einsetzen. Um die Entwicklung neuer und besserer Dosimeter zu unterstützen, hat die PTB eine Anlage zur Erzeugung gepulster Röntgenstrahlung aufgebaut. Mit ihr sollen neue Dosimetertypen kalibriert und auf ihre Eignung überprüft werden. Es ist weltweit die erste Anlage ihrer Art, bei der die physikalischen Parameter Röhrenstrom und -spannung, Pulslänge und Wiederholrate definiert eingestellt werden können.mehr...