Er soll dabei sein, wenn 2012 eine Sojus-2-Rakete ein Röntgenteleskop in den Weltraum trägt, um die Natur der Dunklen Energie der Universums zu entschlüsseln: ein vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik entwickelter Röntgendetektor. Seine anspruchsvolle Aufgabe ist es, die schwache Röntgenstrahlung von Himmelskörpern zu erfassen, ohne sich vom sichtbaren und UV-Licht von Milliarden Sternen stören zu lassen. Sehr empfindlich soll der Detektor im Wellenlängenbereich von unter einem bis zu etwa 50 nm sein, während er gleichzeitig im anschließenden Bereich bis zu mehreren hundert Nanometern praktisch blind sein muss. Wissenschaftlern der PTB ist es nun weltweit erstmals gelungen, die spektrale Empfindlichkeit in eben diesem Bereich genau zu charakterisieren. Dies war nur möglich, weil der PTB zwei Elektronen-Speicherringe zur Verfügung stehen, die gemeinsam dafür sorgen, dass alle benötigten Spektralbereiche in hoher Qualität zur Verfügung stehen. mehr...