Eine neue Kuppel für die PTB Berlin
Alt und neu aufs Schönste vereint: Das Ergebnis des Architektenwettbewerbs zeigt, wie das gehen kann. Mehr als sechzig Jahre nach dem zweiten Weltkrieg erhält das älteste und ehrwürdigste Gebäude im Institut Berlin der PTB seine im Krieg zerstörte Kuppel zurück - und zwar weitgehend im Stile von 1887, wie es sich für dieses denkmalgeschützte Gebäude gehört. Ganz modern dagegen mutet das neue Infrastrukturgebäude an, das direkt davor größtenteils im Boden versenkt wird und sich vorsichtig in das denkmalgeschützte Ensemble der alten Gebäude einfügen wird. Hier entsteht unter anderem der Bedienerraum für den benachbarten, ebenfalls unterirdisch untergebrachten modernen Kernspintomographen der PTB. Damit werden die Pläne der Architekten Christian Huber und Joachim Staudt, die im letzten Jahr den Realisierungswettbewerb gewonnnen hatten, jetzt in die Tat umgesetzt. Als Baubeginn für die umfassenden Renovierungsarbeiten, die auch eine Erneuerung der Fassade sowie der technischen Ausstattung im Gebäudeinneren beinhalten, ist Anfang April vorgesehen.
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