Magnetische Nanopartikel lenken therapeutische Gene durch den Körper
Mediziner schicken Gene und gesunde Zellen auf den Weg durch die Blutbahn, damit sie beispielsweise Gewebeschäden an Arterien reparieren. Sie nutzen dabei kleine magnetische Teilchen, die am eingeschleusten Gen sitzen, und dirigieren sie mithilfe eines äußeren Magnetfeldes gezielt zum Ort des Schadens. Doch erreichen sie in ausreichender Menge ihr Ziel? Wissenschaftler der PTB haben eine hoch empfindliche Messmethode entwickelt, mit der die Effizienz dieser Therapie erforscht werden kann. Sie ermitteln die Menge des magnetischen Materials am Zielort – und damit auch die Menge der therapeutischen wirksamen Gene oder Zellen – aufs Pikogramm pro Zelle genau. In einer gemeinsamen Studie mit der Universität Bonn wurde deutlich: Durch das magnetische Verfahren kann die Effizienz der Gen-Übertragung im Vergleich zu nicht-magnetischen Verfahren dramatisch erhöht werden. mehr...