Spinpolarisierte Elektronen auf Bestellung
Auf der Spintronik ruhen viele Hoffnungen. Sie könnte in Zukunft die Elektronik ablösen, die im Rennen um immer schnellere Computerbauteile irgendwann an ihre Grenzen stoßen muss. Anders als in der Elektronik, wo ganze Elektronen bewegt werden (die digitale "Eins" bedeutet "auf dem Bauteil ist ein Elektron vorhanden", die Null bedeutet "kein Elektron vorhanden") geht es hier nur um die Manipulation einer bestimmten Eigenschaft der Elektronen, ihres Spins. Dafür benötigt man Bauteile, in die Elektronen einzeln hintereinander eingespeist werden können, und man muss den Spin der einzelnen Elektronen z.B. mit Hilfe von Magnetfeldern manipulieren können. Beides ist mit einer Einzelelektronenpumpe möglich, wie Wissenschaftler der PTB jetzt zusammen mit Kollegen aus Lettland gezeigt haben. Ihre Ergebnisse stellen sie in der aktuellen Ausgabe von Applied Physics Letters vor. mehr...