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Archiv der Homepage-Nachrichten des Jahres 2006


 
20.12.2006
Komplexe Mikro- und Nanostrukturen ertasten
Die Fertigungskontrolle an komplexen Mikro- und Nanobauteilen ist mit neuartigen mikromechanischen Sensoren einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Mit ihnen können Maß, Form, Lage und sogar Rauheit auch auf senkrechten Wänden von kleinsten Strukturen messtechnisch erfasst werden. Herzstück der zum Patent angemeldeten Sensoren sind Mikrobiegebalken (Cantilever), wie sie aus der Rasterkraftmikroskopie bekannt sind.
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20.12.2006
Neue Kalibrieranlage für die Brachytherapie
Die vorhandenen Möglichkeiten der PTB zur Kalibrierung von Strahlungsquellen für die Brachytherapie konnten mit einer neuen Kalibrieranlage, die jetzt in Betrieb genommen wurde, wesentlich verbesert werden. Durch eine kollimierte Strahlgeometrie mit deutlich geringerem Streustrahlungsanteil konnten sowohl der Strahlenschutz verbessert als auch die Unsicherheit der Korrektion für die Streustrahlung deutlich verringert werden. Mit Hilfe eines Industrieroboters können die zur Kalibrierung verwendeten Sekundärnormale präzise positioniert werden, was zu einer weiteren Reduzierung der Messunsicherheiten führt.
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20.12.2006
Innovatives Photometerbanksystem
Mit einem umfangreichen Photometerbanksystem zur Charakterisierung von Lichtquellen und Photometern für gerichtete photometrische Größen sind Messabstände von bis zu 40 m erreichbar. Damit ermöglicht die Anlage, die in dieser Form weltweit einmalig ist, auch noch Kalibrierungen von sehr lichtstarken Lampen mit geringer Messunsicherheit.
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20.12.2006
PTB jetzt Benannte Stelle für Messgeräte
Die im Jahr 2004 veröffentlichte Europäische Messgeräterichtlinie (MID) ist seit dem 30. Oktober 2006 im Europäischen Wirtschaftsraum anzuwenden. Die PTB wurde für die Durchführung der in der MID genannten Konformitätsbewertungsverfahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) benannt und stellt seither entsprechende Zertifikate für Messgerätehersteller aus.
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20.12.2006
Spielgeräte kontrollieren sich jetzt selbst
Seit Jahresbeginn 2006 gilt in Deutschland eine grundlegend veränderte Spielverordnung - damit hat auch die Bauartprüfung in der PTB eine neue Basis. Im Interesse des Spielerschutzes setzt die Verordnung einen Rahmen für Gewinne und Verluste und schreibt den Einbau einer Kontrolleinrichtung vor, die im Hintergrund ständig die Einhaltung dieser Vorgaben garantiert.
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13.12.2006
DCF77 fit für die Zukunft
Die PTB-Zeitsignal-Aussendung mit Hilfe des Langwellensenders DCF77 in Mainflingen bei Frankfurt ist "runderneuert" worden. Die Steuereinrichtungen zur Erzeugung des DCF77-Signals wurden komplett erneuert und nach mehrmonatiger Erprobung in Betrieb genommen. Bereits die Zeitumstellung am 29. Oktober erfolgte mit den neuen Geräten und wurde in der PTB von hunderten von Besuchern bei der "Langen Nacht der Zeit" live auf Video verfolgt. Die neuen Einrichtungen sind dafür vorbereitet, auch Warninformationen des Bundes und Wetterinformationen der Firma Meteotest zu übertragen.
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13.12.2006
Werner-von-Siemens-Ring für Berthold Leibinger
Der wichtigste deutsche Technikpreis, der Werner-von-Siemens-Ring, ist am 13. Dezember an den Unternehmer Berthold Leibinger verliehen worden. Die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring übergab den Ehrenring an Leibinger "in Würdigung seiner Verdienste um die innovative Entwicklung und erfolgreiche unternehmerische Umsetzung der Technologien zur flexiblen Blechbearbeitung und der industriellen Lasertechnik", wie Prof. Ernst O. Göbel, PTB-Präsident und Vorsitzender des Stiftungsrates, betonte. Die Preisverleihung fand im Rahmen einer Feierstunde in Anwesenheit des Bundesprädidenten Horst Köhler in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Der Werner-von-Siemens-Ring wird alle drei Jahre an "Pioniere der Technik" vergeben.
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12.12.2006
PTB und TU Braunschweig: gemeinsames Forschungszentrum
PTB und Technische Universität Braunschweig arbeiten nun noch enger zusammen. Sie haben das Joint Optical Metrology Center (JOMC) gegründet, ein gemeinsames Zentrum, das sich der Erforschung und Entwicklung optischer Messtechnik widmet. Am Dienstag, den 12. Dezember, haben die beiden Präsididenten, Prof. Dr. Ernst O. Göbel (PTB) und Prof. Dr. Jürgen Hesselbach (TU), den Vertrag unterschrieben. Optische Technologien gelten als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts, und so stellt die Gründung des JOMC eine neue Dimension der traditionell bereits engen Zusammenarbeit zwischen PTB und TU Braunschweig dar. Zudem steht die Kooperation exemplarisch für das intensive Netzwerk der Forschungseinrichtungen in Braunschweig, der "Stadt der Wissenschaft 2007".
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27.11.2006
Sicherheitstechnische Kenngrößen von "Bio-Super"
Im Rahmen der Förderung erneuerbarer Energien steigt die Nachfrage nach Ethanol-haltigen Ottokraftstoffen ("Bio-Super"), wobei das Ethanol aus Biomasse gewonnen ist (Bioethanol). Da diese Kraftstoffe brennbare/entzündliche Flüssigkeiten sind, muss für den Umgang, den Transport und die Lagerung dieser Produkte sowie für den Betrieb von Tankstellen ein Explosionsschutzkonzept vorliegen. Grundlage dafür sind die sicherheitstechnischen Kenngrößen, die sich bei "Bio-Super" teilweise deutlich von denen des Benzins (Ottokraftstoffs) unterscheiden. Die PTB hat die Kenngrößen ermittelt und stellt die Konsequenzen für die entsprechenden Explosionsschutzkonzepte vor.
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27.11.2006
Rauchen beeinflusst das Gehirn
Raucher weisen gegenüber Nichtrauchern ein vermindertes Volumen in bestimmten Arealen des Gehirns auf. Das haben Forscher der Psychiatrischen Klinik der Charité - Campus Mitte und der PTB in Berlin festgestellt. Eine jetzt veröffentlichte Studie zeigt, dass besonders die graue Substanz des Gehirns betroffen ist. In ihr sind die meisten Nervenzellen und viele Hirnfunktionen lokalisiert. In der Studie wurden die Gehirne von 22 Rauchern und 23 Nichtrauchern anhand kernspintomographischer Bilder dreidimensional vermessen und in weiteren computergestützten Schritten hinsichtlich der Größe miteinander verglichen. Das Ergebnis weist darauf hin, dass Rauchen nicht nur die bekannten schädigenden Effekte auf Lunge, Herz und Gefäße hat, sondern auch die Leistung des Gehirns beeinträchtigt.
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15.11.2006
Strahlenschutzmessungen auf der ISS
In einem Projekt mit mehreren Partnern unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurden in der internationalen Raumstation ISS Strahlenschutzmessungen durchgeführt. Die besonders gute Strahlenüberwachung der Astronauten ist erforderlich, da sie mit einer Dosis von etwa 0,5 mSv pro Tag und einer Aufenthaltsdauer von mehreren Monaten in der Raumstation in der Regel die auf der Erde gültigen mittleren Jahres-Grenzwerte von 20 mSv deutlich überschreiten. Die Messungen ergeben eine um etwa 30 % geringere Strahlenbelastung der Astronauten, als sie in früheren Shuttle-Flügen zur MIR-Station gemessen wurden. Die PTB war an den Messungen mit einem Personen-Neutronendosimeter beteiligt.
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06.11.2006
Von Klitzings Doktorvater feiert Goldene Promotion
Anlässlich der Goldenen Promotion des Experimentalphysikers Prof. Dr. em. Gottfried Landwehr findet an der TU Braunschweig am Dienstag, den 7. November, ein Festkolloquium statt. Landwehr erforschte vor allem Halbleiter, insbesondere in hohen Magnetfeldern und bei tiefen Temperaturen. Er leitete jahrelang unter anderem das Präsidiallabor der PTB und ging dann an die Universität Würzburg. Der Schwerpunkt der Aktivitäten wurde auf die Erforschung der Eigenschaften von zweidimensionalen elektronischen Systemen verlegt. Dies führte schliežlich zur Entdeckung des Quanten-Hall-Effektes durch Klaus von Klitzing, der mehr als elf Jahre am Lehrstuhl von Prof. Landwehr tätig war.
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30.10.2006
Materialanalyse mit Mini-Elektronenquellen
In der Materialanalyse von Oberflächen werden häufig Elektronenstrahlen verwendet. Doch die Elektronen können sich nur im Vakuum fortbewegen, und die Vakuumtechnik macht die Geräte groß, unhandlich und teuer. Ein Schritt in Richtung auf kleine, tragbare Geräte ist nun im Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) gelungen: Die Forscher entwickelten eine Elektronenquelle, die einen Elektronen-"Spot" durch eine Elektronen-durchlässige Membran auf die zu untersuchende Oberfläche lenkt. Dabei wird die Elektronenquelle sehr dicht an die Probenoberfläche herangeführt, so dass der Luftspalt zwischen Membran und Probe nur den Bruchteil eines Millimeters beträgt. Das vermeidet die aufwendigen Vakuumvorrichtungen. Die sehr dünnen Membranen können dem enormen Druckunterschied standhalten, weil sie von einer bienenwabenförmigen Stützstruktur aus Silizium getragen werden. Die PTB hat sich an dem Projekt mit Simulationsrechnungen zur Charakterisierung der Membranen beteiligt.
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16.10.2006
Lange Nacht der Zeit in der PTB
Eine Stunde länger schlafen? Nein, diesmal heißt es eher: eine Stunde länger wach bleiben. Denn in der Nacht der Zeitumstellung vom 28. auf den 29. Oktober veranstaltet die PTB in Braunschweig eine bunte Kultur- und Wissenschaftsnacht rund um die Zeit - mit viel Unterhaltung, etwas Physik und einer Stunde extra. Der Eintritt ist frei. Das Programm beginnt am Samstag um 19 Uhr und endet erst, wenn die Uhren in der Nacht zum Sonntag von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückspringen. Und wer bis zu dieser späten Stunde durchgehalten hat, kann sich per Liveschaltung zum Langwellensender DCF77 davon überzeugen, dass die Zeitumstellung funktioniert hat und die Nacht tatsächlich eine Stunde länger dauert.
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09.10.2006
Wahlgeräte in der Kritik
Wahlgeräte sind aktuell in die Kritik geraten: Der deutsche Chaos Computer Club hat in enger Kooperation mit der niederländischen Initiative "Wir vertrauen Wahlcomputern nicht" in den Niederlanden eingesetzte Wahlgeräte der Firma NEDAP auf Schwachstellen untersucht und fordert nun, solche Geräte zu verbieten. Ähnliche Geräte der Firma NEDAP - nicht die gleichen - werden in der PTB geprüft und vom Bundesministerium des Innern für Bundeswahlen zugelassen. In einer Stellungnahme dazu betont die PTB, dass sie jede Initiative begrüßt, die zur Sicherheit und Zuverlässigkeit von Wahlgeräten beiträgt oder eventuell vorhandene Sicherheitslücken aufdeckt. Sie weist jedoch darauf hin, dass es sich bei den in Deutschland eingesetzten Geräten um einen anderen Typ handelt, als der dem Bericht zugrunde liegt. Außerdem kann anhand der jetzt aufgezeigten Fakten nicht auf mögliche Fälschungen bisheriger Wahlen in Deutschland geschlossen werden - hierfür gibt es keine Anhaltspunkte und gegen diese Möglichkeit sprechen weitere Sicherheitsmaßnahmen.
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05.10.2006
Schäden an Bauwerken frühzeitig erkennen
In Europa zeichnet sich eine nachhaltige Strukturveränderung im Bauwesen ab: Mit überdurchschnittlichen Zuwächsen erlangt die Bausanierung den bedeutendsten Anteil der Bauwirtschaft. Vor diesem Hintergrund hat die PTB im Rahmen eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen Mehrkomponenten-Dehnungsaufnehmer entwickelt, der direkt in das Bauwerk implementiert wird. Der Vorteil: Frühzeitige Schadenserkennung und dadurch geringere Kosten für die Sanierung des Bauwerks.
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28.09.2006
Mini-Laser-Doppler-Anemomenter für die Raumfahrt
Laser-Doppler-Anemometer sind inzwischen zur Standardanwendung für "berührungslose" Strömungsmessungen im Labor geworden, waren bisher jedoch zu groß für Experimente unter den beengten Verhältnissen der Raumfahrt. Eine Neuentwicklung von PTB und dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen schafft hier Abhilfe. Die Systementwicklung zur Messung zweier Geschwindigkeitskomponenten zeichnet sich durch geringe Größe, niedrigen Strombedarf sowie durch einfache und robuste Ausführung aus. Zusammen mit der neu entwickelten autonomen Frequenzbestimmung eröffnen sich völlig neue Einsatzfelder für die präzise Strömungsmessung im Weltraum oder auch auf der Erde.
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19.09.2006
Breitbandige Referenzhydrophone für Ultraschall
Hydrophonmessungen sind fundamental für die Bestimmung und die Deklaration der Schallabgabe von medizinischen Ultraschallgeräten. Mit Blick auf zukünftige Normen bemühen sich zurzeit mehrere Kalibrierlaboratorien, die Frequenzbereiche der Hydrophonkalibrierung zu erweitern. Um die verschiedenen weiter- und neuentwickelten Kalibrierverfahren der PTB untereinander und international mit Verfahren anderer Metrologieinstitute vergleichen zu können, wurden in der Arbeitsgruppe Ultraschall spezielle breitbandige Referenz-Membranhydrophone mit geringem Empfängerdurchmesser konstruiert und hergestellt. Neben der Verwendung als Sekundärnormal können Hydrophone dieser Bauart auch vorteilhaft direkt zur Exposimetrie am Medizinprodukt eingesetzt werden.
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11.09.2006
Brücken zwischen West und Ost
Seit nunmehr 15 Jahren kooperieren die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion und einige andere osteuropäische und asiatische Staaten auf dem Gebiet der Metrologie eng miteinander. COOMET heißt ihre Metrologie-Organisation, deren höchstes Gremium vom 4. bis 6. September in der PTB in Braunschweig tagte. Die PTB ist assoziiertes Mitglied der Organisation. Auf der Sitzung ging es um die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit, den Stand der Dinge bei der Unterzeichnung des CIPM-MRA und um ein Neumitglied: Als 15. Mitgliedsland wurde Georgien aufgenommen.
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04.09.2006
Neue Ausgabe der maßstäbe: Die Unveränderlichen
Sie ändern sich, sie ändern sich nicht, sie ändern sich,... Mit letzter Sicherheit weiß die Wissenschaft nicht, ob die fundamentalen Naturkonstanten Wort halten und tatsächlich konstant sind. Aber die Frage nach der Unveränderlichkeit ist nur einer der spannenden Aspekte, die sich rund um die Naturkonstanten ranken und denen das neue, soeben erschienene Heft der maßstäbe nachgeht.
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29.08.2006
Forschungskommissar der EU zu Gast in der PTB
An diesem Donnerstag, 31. August 2006, erwartet die PTB hohen Besuch aus Brüssel. Dr. Janez Potocnik, EU-Forschungskommissar, informiert sich über Highlights der niedersächsischen Forschungslandschaft und besucht in diesem Zusammenhang auch die PTB.
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21.08.2006
Kleine Welt: Mikro-Prüfkörper
Die Messung von Mikrobauteilen ist eine neue metrologische Herausforderung in der modernen Produktionstechnik. Zur Beurteilung der verwendeten Messsysteme hat die PTB Mikro-Prüfkörper entwickelt, für die je nach Messprinzip eine Kalibrierunsicherheit für Abstände und Radien von bisher 0,5 µm erreicht wurde.
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21.08.2006
Höchste Temperaturen genau fixiert
Mit Strahlungsthermometrie auf der Basis des Planckschen Strahlungsgesetzes konnte die PTB die Schmelztemperaturen neuartiger eutektischer Metall-Kohlenstoff-Legierungen (M-C-Legierungen) bis fast 3000 °C erstmals mit geringen Messunsicherheiten bestimmen. Zur Verbesserung der industriellen Hochtemperaturmessung sollen mit diesen M-C-Legierungen künftig Hochtemperaturfixpunkte festgelegt werden.
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28.06.2006
PTB übernimmt EUROMET-Vorsitz
Die europäische Gemeinschaft der nationalen Forschungsinstitute der Metrologie (EUROMET) hat seit ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung einen neuen Vorsitzenden: Professor Dr. Michael Kühne, Mitglied des Präsidiums der PTB, übernimmt ab sofort diese Aufgabe. Auch die Leitung des EUROMET-Sekretariats liegt nun in den Händen der PTB. Der EUROMET-Vorsitz der PTB fällt in eine Zeit weitreichender Umstrukturierungsprozesse innerhalb der europäischen Metrologie. Die nationalen Forschungsaufgaben zu koordinieren ist das Gebot der Stunde.
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08.06.2006
Helmholtz-Preis 2007 ausgeschrieben
Der bedeutendste Preis der Metrologie, der Helmholtz-Preis, ist jetzt wieder ausgeschrieben. Bis zum Ende des Jahres 2006 können wissenschaftliche Arbeiten zu "Präzisionsmessungen in Physik, Chemie und Medizin" eingereicht werden. Der Preis ist mit 20 000 Euro dotiert. Ansprechpartner für Rückfragen: Dr. Jürgen Helmcke, E-Mail: juergen.helmcke@ptb.de
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23.05.2006
Detektor für Mikropartikel im Weltraum
Für die Messung der kinetischen Energie schneller Mikropartikel im Weltraum wurde in der PTB ein Einschlag-Energiedetektor entwickelt. Ein empfindliches Kalorimeter-Array misst dabei die durch den Partikeleinschlag hervorgerufene Erwärmung des Absorbers.
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23.05.2006
Vom Quanten-Hall-Effekt zur Kapazität
Die Realisierung der Kapazitätseinheit durch den Quanten-Hall-Effekt (QHE) ist ein großes Stück näher gerückt. Bereits seit 1990 dient der QHE als Quantenstandard für den elektrischen Widerstand bei Gleichstrom (DC). In der PTB gelang nun eine entscheidende Weiterentwicklung der Messtechnik, die auch mit Wechselstrom (AC) die präzise Messung des Quanten-Hall-Widerstandes erlaubt und einen Quantenstandard für die Kapazität liefert.
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10.05.2006
Großer Schritt zur optischen Uhr
Mit einem einzelnen Ytterbium-Ion, das in einer Ionenfalle gespeichert wurde, und einem Femtosekunden-Kammgenerator gelang in der PTB ein großer Schritt in Richtung auf eine optische Atomuhr. Die Frequenz eines optischen Yb+-Übergangs wurde über mehrere Tage mit der Frequenz einer Cs-Fontänenuhr als Primärnormal verglichen.
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27.04.2006
Neue Synchrotronstrahlungsquelle in Berlin-Adlershof - Einweihung des Willy-Wien-Laboratoriums
In Berlin-Adlershof baut die PTB eine neue Synchrotronstrahlungsquelle für den Spektralbereich von Terahertz bis zum extremen Ultravioletten mit besonderem Entwicklungspotenzial für die zukünftige Halbleitertechnologie. Die nächsten Generationen von Computerchips werden insbesondere vom extremen UV, das ab 2008 leuchten soll, profitieren. Am 5. Mai 2006 wird das Gebäude "Willy-Wien-Laboratorium" feierlich eingeweiht. Mit weiteren Srahlungsquellen in Adlershof entsteht hier in enger Kooperation mit der BESSY GmbH ein weltweit einzigartiges Zentrum für Synchrotronstrahlung.
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03.04.2006
Jahresbericht erschienen
Ein Verfahren, das magnetische Speicherchips jetzt genauso schnell macht wie herkömmliche digitale Speicherbauteile, ein besonders reiner Silicium-Kristall fčr das internationale Avogadro-Projekt oder zwei neue Internetkapitel, die sich gezielt an Mittelständler und andere "Dienstleistungskunden" der PTB wenden - das sind nur einige der Highlights des Jahres 2005, nachzulesen im frisch erschienenen Jahresbericht der PTB. Der vollständige Jahresbericht findet sich im Internet, Auszüge daraus können als gedruckte Broschüre (166 Seiten) bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bestellt werden.
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28.03.2006
Braunschweig ist "Stadt der Wissenschaft 2007"
Die Stadt Braunschweig darf im Jahr 2007 den Titel "Stadt der Wissenschaft" tragen. Diese Entscheidung fällte eine vom Stifterverband einberufene Jury. Braunschweig setzte sich mit seiner Bewerbung (unter dem Motto: Ideenküche Braunschweig) im Finale gegen die Städte Aachen und Freiburg durch. Die Jury lobte besonders Originalität und Verständlichkeit der Bewerbung, die zahlreichen Kooperationspartner und die Vielfalt der Veranstaltungsformate. Die PTB ist an mehreren Aktionen aus der Ideenküche beteiligt und wird mit der "Langen Nacht der Zeit" (28./29. Oktober) auch für eine "Vorspeise" sorgen.
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21.03.2006
Nach der Arbeit in den Hörsaal
Acht Semester Pendelverkehr zwischen Braunschweig und Lübeck. Eine Sechs-Tage-Woche aufgeteilt in Labor und Hörsaal. Der Lohn der Mühen: Je ein Ingenieursdiplom für dreizehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PTB in Braunschweig. Eine enge Kooperation zwischen der PTB und der Fachhochschule Lübeck hat dieses innovative Fortbildungsprojekt ermöglicht, von dem die frisch gebackenen Ingenieure ebenso profitieren wie ihr Arbeitgeber, die PTB.
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21.03.2006
Von Atomuhren bis Satellitennavigation
Einmal mehr ist Braunschweig Dreh- und Angelpunkt beim Thema Zeit: Vom 27. bis 29. März treffen sich in der Stadthalle Braunschweig mehr als 230 Wissenschaftler und Ingenieure aus 30 Nationen zum 20. Europäischen Frequenz- und Zeit-Forum, um ihre neuesten Forschungsergebnisse auszutauschen. Atomuhren der nächsten Generation und Satellitennavigationssysteme werden zwei inhaltliche Schwerpunkte sein. Die PTB, die Hüterin der Zeit in Deutschland, ist Ausrichterin und Organisatorin der diesjährigen Konferenz.
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16.03.2006
Alles über Schall
Was sich über Hörschall und Ultraschall, über Musik und Lärm, über Geräuschmessungen und Schallsimulationen alles sagen lässt, kann derjenige erfahren, der vom 20. bis zum 23. März durch die Seminarräume und Hörsäle der Technischen Universität Braunschweig zieht: In diesen Tagen nämlich wird die TU zum Mekka für alle Akustiker in Deutschland. Gemeinsam richten die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und die TU die diesjährige Jahrestagung für Akustik - die DAGA 2006 - aus, zu der über 850 Teilnehmer erwartet werden.
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21.02.2006
Weltweit einmalige Beschleunigeranlage für die Dosimetrie
Die PTB Braunschweig errichtet eine Elektronenbeschleunigeranlage für die Dosimetrie in der Strahlentherapie. Das in diesem Umfang weltweit einmalige Projekt erweitert die Messmöglichkeiten der PTB für Photonen- und Elektronenstrahlung beträchtlich. Auf rund 1000 qm Nutzfläche werden drei Beschleuniger alle experimentellen Erfordernisse abdecken - von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung in der Klinik. Die Anlage, die 14 Millionen Euro kostet, soll Ende 2007 in Betrieb gehen. Am 16. März wird der Grundstein gelegt.
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21.02.2006
Fluoreszenzmessungen werden weltweit vergleichbar
In einer Kooperation zwischen PTB, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie zwei Industriepartnern wurden spektrale Fluoreszenzstandards entwickelt. Mit ihnen lassen sich gerätespezifische Einflüsse auf das Fluoreszenzsignal eliminieren. So werden auch Fluoreszenzmessungen, die an verschiedenen Geräten durchgeführt wurden, vergleichbar, und eine einfache und schnelle radiometrische Rückführung von Fluoreszenzmessungen wird möglich.
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15.02.2006
In Bodenproben keine Spur von "Hitlers Bombe"
Im Zusammenhang mit Spekulationen um eine mögliche Kernexplosion am Ende des Zweiten Weltkriegs im thüringischen Ohrdruf hat die PTB umfangreiche Radionuklidanalysen an Bodenproben aus dem dortigen Gebiet durchgeführt. Die Messwerte zeigen zwar Kontaminationen, die unter anderem auf den Reaktorunfall in Tschernobyl zurückgehen, aber für eine Kernexplosion zeigen sie "keinen Befund".
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02.02.2006
Die PTB Braunschweig ist ein "Ort der Ideen"
Am 6. Februar wird die PTB Braunschweig mit einer Plakette und einer Ehrenurkunde als "Ort der Ideen" rund um die präzise Zeitmessung ausgezeichnet. Was das bedeutet, wird sie in der Nacht der Umstellung auf Winterzeit, vom 28. zum 29. Oktober, mit einer aufwendigen "Langen Nacht der Zeit" präsentieren. Die PTB ist einer der Gewinner eines bundesweiten Wettbewerbs, der das Ziel hat, den Gästen der Fußball-WM 2006 anhand besonderer Orte Deutschland als weltoffenes und ideenreiches Land zu zeigen.
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02.02.2006
Den Weg der Tablette im Körper verfolgen
Ein in der PTB Berlin entwickeltes Verfahren ermöglicht es, den Weg eines Arzneimittels durch den Körper zu verfolgen. Statt wie bisher den Wirkstoff radioaktiv zu markieren, benutzt man eine magnetische Markierung und hochgenaue Magnetfeldmessungen. Das Verfahren soll nun von der Firma Socratec R&D GmbH, Oberursel, auf seine Tauglichkeit als klinisches Standard-Prüfverfahren untersucht werden - ein erfolgreicher Technologietransfer aus der PTB in die Praxis.
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01.02.2006
Wechsel der Vizepräsidentschaft in der PTB
In der Führungsetage der PTB steht ein Personalwechsel an: Der bisherige Vizepräsident, Prof. Dr. Manfred Kochsiek, geht in den Ruhestand und übergibt sein Amt an Prof. Dr. Manfred Peters. Diese Personalentscheidung zeugt von Kontinuität: Sowohl Kochsiek als auch Peters gelten als ausgewiesene Experten des deutschen und internationalen Messwesens. Die Amtsübergabe findet am 7. Februar um 16.00 Uhr im Hörsaal der PTB statt.
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26.01.2006
Avogadro-Projekt: Erster isotopenreiner Siliciumeinkristall
Im Rahmen des internationalen Avogadro-Projekts, das die Neubestimmung der Avogradrokonstanten zum Ziel hat, ist es erstmals gelungen, einen perfekten Siliciumeinkristall isotopisch und chemisch rein herzustellen. Ein Probekristall mit einer Masse von mehr als 400 g und einer Isotopenreinheit von mehr als 99,99 % wurde für Testmessungen an die PTB ausgeliefert.
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17.01.2006
Der Mikro-Ionenstrahl wird schneller
Eine neue Einrichtung an der Mikro-Ionenstrahl-Apparatur der PTB macht es möglich, mehrere hundert Zellen je Sekunde einzeln zu bestrahlen. Damit ist das Verfahren rund zehnmal schneller als zuvor. Es kann nun effizient zur Untersuchung der Strahlenschädigungsmechanismen einzelner Zellen eingesetzt werden, deren Verständnis für die Dosimetrie im Niedrigdosisbereich wichtig ist.
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10.01.2006
Tragbares Normal für Ultraschall-Messgeräte
Ultraschall-Physiotherapie ist eine weit verbreitete medizinische Anwendung. Um die Funktion der entsprechenden Geräte zu überwachen, werden Messgeräte eingesetzt, die ihrerseits dem Qualitätsmanagement unterliegen. Ihre Rückführung wird mit einem neuen tragbaren Ultraschall-Leistungsnormal, das in einer internationalen Kooperation entwickelt wurde, erleichtert und verbessert. Das Gerät steht Interessenten gegen Gebühr zur Verfügung.
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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
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