
Seit nunmehr 125 Jahren arbeiten die in der Meterkonvention zusammengeschlossenen Staaten – heute mehr als 50 – mit großem Erfolg daran, das
metrische System weltweit durchzusetzen. Die Organe der Meterkonvention haben unterschiedliche Aufgaben: Alle vier Jahre treffen sich die Delegierten sämtlicher Mitgliedsstaaten zur "Generalkonferenz für Maß und Gewicht" (CGPM). Sie entscheidet über die Vorschläge des "Internationalen Komitees für Maß und Gewicht" (CIPM) sowie der einzelnen "Beratenden Komitees". Ausführendes Organ ist das "
Bureau International des Poids et Mésures" (BIPM) in Sèvres bei Paris, ein wissenschaftliches Institut, das die internationalen Normale physikalischer Größen aufbewahrt und – als metrologische Grundlagenforschung – an deren ständiger Weiterentwicklung arbeitet.
Professor Dr. Ernst O. Göbel, der Präsident der PTB, war von 2004 bis 2010 Präsident der Meterkonvention .
Unter dem Dach von
EURAMET e.V. koordinieren die nationalen Metrologieinstitute der EU und der EFTA-Staaaten ihre Aktivitäten. Die wichtigsten Ziele: gemeinsam neue und verbesserte metrologische Normale zu entwickeln, den Anschluss an diese Normale zu den gleichen Bedingungen wie im Inland zu ermöglichen und bei Bedarf Normale oder Messeinrichtungen gemeinsam bereitzuhalten oder zu nutzen.
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Die Abkürzung steht für "Euro-Asian Cooperation of National Metrological Institutions". In der Organisation haben sich die nationalen Metrologieinstitute von 17 Ländern (Ost- und Zentraleuropa, Asien und Kuba) zusammengeschlossen, um ein funktionierendes System des Messwesens auf- und auszubauen und Brücken in den Westen zu schlagen - unter anderem zur PTB, die dort ebenfalls Mitglied ist. COOMET befasst sich - wie ihr Vorbild EURAMET - vor allem mit Ringvergleichen von Normalen. Doch seit 1999 gibt es auch eine COOMET-Arbeitsgruppe "
Gesetzliches Messwesen".
Themen-Rundgang "
Die PTB als Hüterin der Einheiten"
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