
In der Metrologie wird der Prozess der Globalisierung im Rahmen von Vereinbarungen zur gegenseitigen Anerkennung verschiedener Aktivitäten vollzogen, auf Englisch Mutual Recognition Agreement oder Arrangement (MRA).
Eine besondere Rolle spielt das CIPM MRA, eine weltweite Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung von Prüfzertifikaten nationaler Metrologieinstitute (NMIs), also auf dem höchsten metrologischen Niveau (für Deutschland sind dies PTB, BAM und UBA). Dieses "Abkommen zur weltweiten gegenseitigen Anerkennung von Mess- und Prüfzertifikaten" unter Ägide des
CIPM wurde im Oktober 1999 von den Direktoren nationaler Metrologieinstitute von 38 Mitgliedsstaaten der Meterkonvention und Vertretern zweier internationaler Organisationen unterzeichnet. Seitdem traten dem CIPM MRA zahlreiche andere Institute bei.
Um gegenseitige Anerkennung zu ermöglichen, muss Vertrauen in die Fähigkeiten der Teilnehmer bestehen. Dabei muss in einem weltweiten Kontext Vertrauensbildung anders organisiert werden, als zuvor üblich. Sie wird im CIPM MRA als Prozess definiert, der auf zwei Hauptsäulen ruht:
Das CIPM MRA fügt sich in eine Reihe von anderen MRAs ein, die alle zum Ziel haben, den globalen Handel zu erleichtern.
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