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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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Förderprogramme

Mit Technologietransfer zu neuen Produkten

Technologietransfer stellt ein zusätzliches Dienstleistungsangebot der PTB dar, um Entwicklungsergebnisse im Bereich der modernen Messtechnik schneller zu einer wirtschaftlichen Anwendung zu verhelfen. Wir wollen Ihnen hier einige Programme vorstellen, die es Ihnen erlauben, die bekannte „Technologielücke“ zwischen dem F&E-Bereich und der industriellen Praxis zu schließen. Diese Förderprogramme ermöglichen vorwettbewerbliche Forschung, die dann durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in eigene Produkte umgesetzt werden können.

Selbstverständlich muss sich die PTB in einem normalen Antragsverfahren dem Wettbewerb der unterschiedlichen Antragsteller stellen. Als kompetentes nationales Metrologie-Institut können wir jedoch auf eine Vielzahl erfolgreicher Projekte zurückschauen.

 

 

 

 

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ist das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für den innovativen Mittelstand. Ziel dieser Förderung ist es, kleineren und mittleren Unternehemen (KMU) Zuschüsse zu gewähren, damit sie Forschungs- und Innovationsprojekte finanzieren können. Anträge können jederzeit eingereicht werden. In diesem Programm können Kooperationen zwischen Firmen untereinander oder Firmen und Forschungsinstituten gefördert werden. Auch eine Einzelprojektförderung eines Unternehmens ist möglich. Die Förderquote für KMU beträgt zwischen 35 % und 45 % auf Vollkostenbasis; Forschungsinstitute wie die PTB erhalten eine nahezu 100 % Förderung. Dieses Programm ist besonders geeignet, um in Unternehmen und der PTB gleichzeitig verschiedene Arbeitspakete umzusetzen, die in einer nachfolgenden Phase allein im Unternehmen zur Markteinführung neuer Produkten führen. Ausführliche Informationen erhalten Sie direkt über das Portal des BMWi oder durch den Technologietransfer der PTB.

 

Dieses spezielle Programm dient bei den Ressortforschungseinrichtungen des BMWi, der PTB, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) dazu, spezielle hauseigne Entwicklungen und Verfahren dem Technologietransfer zugänglich zu machen. Das Programm ist anders konzipiert, da hier die Arbeiten hauptsächlich im Bereich der Bundesanstalten erfolgen. Die Förderung bezieht sich auf Sach- und Personalmittel im Rahmen der Bundesanstalten, um die Prototypenentwicklung eines Unternehmens im vorwettbewerblichen Raum zu begleiten. Der monetäre Eigenanteil des kooperierenden Unternehmens ist mit 10 % äußerst gering. In diesem Programm ist die Firma allerdings nicht Mittelnehmer sondern Mittelgeber. Der unternehmerische Vorteil ist dennoch erheblich, da für die Laufzeit von typischerweise ein bis zwei Jahren eine Vollzeitkraft in der PTB mit dem Projekt betraut werden kann.
Nähere Informationen erhalten Sie im KMU-Informationsblatt, in den Verfahrensgrundsätzen zum Programm oder direkt durch den Technologietransfer der PTB.
Eine Aufstellung der in der PTB abgeschlossenen Projekte im MNPQ-Programm finden Sie hier.

 

Normung ist eine wichtige unterstützende Maßnahme zur beschleunigten Durchsetzung von Innovationen.

Mit dem Ziel, forschende Institutionen und Unternehmen dabei zu unterstützen, die Normung und Standardisierung als Verwertungsinstrument verstärkt zu nutzen, wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Fördermaßnahme „Transfer von FuE-Ergebnissen durch Normung und Standardisierung“ (TNS) fortführen. Die Neufassung der Förderrichtlinie gilt noch bis zum 31. Dezember 2013.

Durch die Zuwendung können Vorhaben gefördert werden, die z. B. folgende Inhalte und Zielstellungen verfolgen:

  • Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten für den Ergebnistransfer mittels Normung und Standardisierung
  • Durchführung gezielter Maßnahmen zur entwicklungs- bzw. forschungsbegleitenden Normung und Standardisierung
  • Berücksichtigung von Normung und Standardisierung im Hinblick auf Technologiekonvergenz
  • Vorbereitung der Initiierung neuer Normungs- und Standardisierungsvorhaben auf nationaler (DIN/DKE), europäischer (CEN/CENELEC) oder internationaler (ISO/IEC) Ebene (aufbauend auf normungsrelevanten Forschungsergebnissen)
  • Vorbereitung der Einbringung, Vorstellung und Vertretung von Forschungsergebnissen in bereits existierenden sowie neu zu gründenden Normungs- und Standardisierungsgremien unter Berücksichtigung der deutschen Interessen

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Die Zuwendungshöhe pro gefördertem Projekt liegt bei maximal 150.000 EUR. Es wird eine Eigenbeteiligung von 30 % bzw. 50 % gefordert. Die Förderrichtlinie wurde auf der BMWi-Website veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie auch beim Deutschen Institut für Normung (DIN).


© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2012-08-30,  Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF