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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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Thermische Leitfähigkeit von Flüssigkeiten und Gasen

Bei der Bestimmung thermischer Transportgrößen führt die natürliche Konvektion in vielen Fluiden oder Gasen zu erheblichen Messabweichungen. Eine zum Patent angemeldete Anordnung schafft hier Abhilfe. Bisher ließ sich die Konvektion des Probefluids während einer Messung nur unter Schwerelosigkeit (z. B. im Fallturm) vermeiden bzw. etwas begrenzen, wenn bei geringen Temperaturdifferenzen, kleinen Schichtdicken oder nur kurzzeitig nach einem transienten Messverfahren gemessen wurde. Diese Vorkehrungen führten jedoch zu entsprechend geringeren Nutzsignalen, was sich negativ auf die Messunsicherheit auswirkte. Das neue Sensorkonzept ermöglicht die Bestimmung der therm i s c h e n Leitfähigkeit ohne Einf lüsse der Konvektion. Man leitet das Probefluid bis zur Sättigung in ein geeignetes poröses Material, das zuvor evakuiert wurde. Im Anschluss wird lediglich die Wärmeleitfähigkeit des gas- oder flüssigkeitgefüllten porösen Materials bestimmt. Mithilfe einer mathematisch einfach herleitbaren Kalibrierkurve erhält man die Wärmeleitfähigkeit des Probefluids.

Ansprechpartner:

Ulf Hammerschmidt
Abteilung 1 Mechanik und Akustik
Telefon: (0531) 592-3211
E-Mail: ulf.hammerschmidt@ptb.de


© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2013-03-12, Volker Großmann Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF