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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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maßstäbe Heft 9
Die Gradmesser
 

Tierisch extrem

Autorin: Brigitte Ehlbeck

Heiß heute, sehr heiß!! Mein T-Shirt klebt mir am Rücken, literweise trinke ich lauwarmes Wasser; ich sollte die Flaschen in den Kühlschrank ... nein, ich sollte ganz in den Kühlschrank übersiedeln – oder doch gleich in die Tiefkühltruhe? Auch da ist Leben möglich, wenn auch nicht unbedingt menschliches. Überhaupt sind wir Menschen ja Schwächlinge, wenn es darum geht, große Hitze oder große Kälte auszuhalten. Am besten lege ich mich aufs Sofa, genieße die Bewegungslosigkeit und lese, wie gut andere Kreaturen mit extremen Temperaturen zurechtkommen.

Für manche Lebewesen wäre dies gerade der richtige Tag. Thermophil nennt man diejenigen, die bei Temperaturen oberhalb von 45 °C noch sehr anständig leben können. Darunter einige Wüstenbewohner wie der Fennek (Wüstenfuchs). Er kommt gut mit der Hitze zurecht, aber große Anstrengungen wie die Jagd verlegt er doch lieber in die Dämmerungsstunden. Immerhin kann er seinen Wasserbedarf, wenn nötig, ausschließlich über die Nahrung decken. Anders macht es der Nebeltrinker-Käfer, der in den frühen Morgenstunden Hinterbeinchen und Flügel in die Luft reckt, um den Tau aufzufangen und das nanoskopische Wasserrinnsälchen direkt in die Mundwerkzeuge zu leiten.

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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2011-11-17, WEB-Redaktion Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF