
Autor: Rainer Scharf
Es ist Freitagmorgen in einer Uniklinik im Rheinland. „So, jetzt nehme ich mal die Knochen weg. Dann haben wir einen besseren Blick auf die inneren Organe.“ Mit einem Knopfdruck legt Assistenzarzt Bernd Schütte* das Innere eines menschlichen Brustkorbes frei. Man sieht das Herz und die Aorta des Patienten. Wir schauen uns das Herz genauer an. Der Arzt weist auf ein verengtes Blutgefäß hin: Deutlich erkennt man ein millimetergroßes Hindernis, das an der Innenwand des Gefäßes sitzt. Dann macht Schütte noch einen Schnitt mitten durch das Herz. Im Herzmuskel hat sich eine winzige Ablagerung gebildet. Bei dieser Untersuchung fließt kein einziger Tropfen Blut, und auch der Patient ist wohlauf. Wir haben uns auf einem Computerbildschirm ein virtuelles dreidimensionales Bild seines Körpers angeschaut. Es beruht auf Daten, die mit einem Computertomographen gewonnen wurden.
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