
Autorin: Birgit Ehlbeck
Ein kurzer Besuch bei Ekkehard Peik
Ich vergesse immer wieder, dass unsere Welt aus Atomen besteht. Die kraftvollen weißen Magnolienblüten: Atome, das Vanilleeis im Waffelhörnchen: Atome, der Eiswagen, der Eisverkäufer, der heute wolkenlose Himmel, der wunderbar grüne Rasen, meine Karodecke, meine Sandalen, das Sommerkleid, die spielenden Kinder, ihre Roller, Dreiräder, Fussbälle und Zopfspangen: alles Atome; ebenso meine Zeitung und das laue Lüftchen, das bei diesem strahlendem Sonnenschein weht und nach Flieder, Lavendel und von weither nach Autoabgasen riecht. Was für ein plötzlich seltsamer Blick auf den Weltbaukasten!
Eine Ahnung von Ewigkeit kann einen da beschleichen. Und sie beschleicht mich auch an diesem wunderbar sonnigen Nachmittag. Okay, haltet sie an, die Welt, jetzt! – Wie immer passiert nichts. Munter wirbeln die Atome herum, gruppieren sich zu Magnolienblüten und allem anderen in dieser Welt. Ein paar trudeln gerade als verblühtes Blütenblatt auf meine Decke.
Wie ich zu dieser Vorstellung komme? Ich habe Herrn Peik getroffen.
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