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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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maßstäbe Heft 7
Die Unveränderlichen
 

Mensch im Glück

Autor: Jens Simon

Die Katastrophe lauerte gleich hinter der nächsten Ecke. Sie wäre, hätte sie sich hervorgewagt, vollständig gewesen. Aber die Welt und mit ihr die Menschheit hatte unwahrscheinliches Glück. In der Geburtsstunde des Kosmos fügten sich die Dinge – niemand weiß, warum – auf eine einzigartige Weise und alles nahm seinen Lauf: Energie wandelte sich in Materie; aus ersten Materieteilchen bildeten sich Verklumpungen; irgendwann entstanden Sonnen, die in ihrem Inneren schwere Elemente zusammenkochten; Sterne explodierten und schleuderten ihre Fracht ins All; die umherfliegenden Bruchstücke sammelten sich zu Staubwolken und Planeten; einer dieser Planeten fand seine Bahn in kommoder Entfernung zu einem Zwergstern mittlerer Klasse; Wasser und eine Sauerstoff-Stickstoff-Atmosphäre machten den Planeten zu einem blauen; Leben entwickelte sich und kroch irgendwann an Land; und heute, 13,7 Milliarden Jahre nach dem Urknall, steht homo sapiens sapiens da, schaut ins Weltall und wundert sich.

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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2011-11-17, WEB-Redaktion Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF