
Autorin: Erika Schow
Newtons Studierzimmer: Schreibpult, Spiegel, Wanduhr, daneben ein golden gerahmter Spruch: "Die absolute, wahre und mathematische Zeit verfließt an sich und vermöge ihrer Natur gleichförmig und ohne Beziehung auf irgendeinen äußeren Gegenstand." (Sir Isaac Newton)
Newton (in eine Robe des 17. Jahrhunderts gekleidet) steht vor dem Spiegel, pudert sich die Perücke und übt eine Rede:
Liebe Kollegen, liebe Freunde. Dass ich hier als Präsident der ehrwürdigen Royal Society vor Ihnen stehe, erfüllt mich mit großem Stolz. Es ist dies eine wirkliche Zeitenwende: Zu Recht hat mein fundamentales Werk mir nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch diesen Posten verschafft: Die "Philosophiae naturalis principia mathematica" sind nichts weniger als der Beginn einer neuen Epoche. Mit dem Jahr ihres Erscheinens, 1687, ist die Welt berechenbar geworden. Seitdem lassen sich all die großen Phänomene unserer Welt ewiggültigen mathematischen Prinzipien unterwerfen. Das Subjektive hat seine Dominanz verloren. Wichtig ist das Objektive, das Ewiggültige, das Messbare. Ja, selbst die Zeit ... (Er wirft einen Blick auf den Spruch an der Wand) ... habe ich entsubjektiviert.
Mehr über die handelnden Personen erfahren Sie in den gedruckten maßstäben.
Druckansicht,