
Autor: Jörn-Uwe Barz
"Wir" waren gemeinsam angereist, vereint auf Gedeih und Verderb, wie eigentlich immer. Die Reise war bis ins Kleinste geplant und gut vorbereitet worden. Während "sie" sich mit den noch unveröffentlichten Briefen eines Malers auseinandersetzen wollte, packte "er" den Zufall in seinen Koffer. Unser Ziel war die kleine Insel Hiddensee: Westlich von Rügen gelegen, in Sonne, Wind und Wellen reichlich und gut eingebettet, war diese schon von jeher das Eldorado von Ruhesuchenden, aber auch von Künstlern, die neben Muße auch noch auf Inspiration und Einfälle hofften.
Die eigenartige Gestalt der Insel selbst war uns natürlich gleich aufgefallen. Sie sieht aus wie ein Seepferdchen, dessen Kopf sich immer mehr zu dem einer Gottesanbeterin wandelt. Die beiden Halbinseln im Norden, Alt- und Neubessin, sind noch sehr jung - ca. 400 bzw. 100 Jahre alt - die sich ständig verändern, vergrößern. Betrachtet man sie genauer, erkennt man, dass sie spiegelbildlich der Mutterinsel sehr ähnlich sind. Zufall oder gleiche Entstehungsgeschichte?
Wer da mit wem nach Hiddensee reist lesen Sie in den gedruckten maßstäben..
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