
Autor: Jan Oliver Löfken
Sanft und beruhigend schallt Meeresrauschen in Ohren von Urlaubern. Rauschen in der Telefonleitung, auf dem Tonband oder auf dem Fernsehbildschirm stört da schon eher. Und wenn Rauschen die erstrebten Signale von wichtigen Messungen überlagert, steht der Wissenschaftler vor einem fast unerklärlichen Nichts. Doch was hat es mit diesem Phänomen auf sich, das sich wahrlich unterschwellig durch alle Bereiche des Lebens zieht? Für Nicht-Physiker ist Rauschen vor allem etwas Hörbares - darum findet es sich auch in Worten wie "Geräusch". Für Physiker ist Rauschen viel mehr. Peter Strehlow, PTB-Physiker in Berlin, erklärt es: "Mit Rauschen bezeichnet man Schwankungen von physikalischen Größen um einen Mittelwert." Das können Schallwellen über einen breiten Frequenzbereich sein, Spannungsschwankungen in elektrischen Schaltkreisen oder Fluktuationen bei der Bewegung von Elektronen.
Wie das Rauschen zu etwas Nützlichem werden kann, erfahren Sie in den gedruckten maßstäben.
Druckansicht,