
Autor: Dörte Saße
Früher Lederlappen, heute Hightech: Sportschuhe sind heutzutage ein hochkompliziertes Produkt - und ein weitgereistes dazu.
Vor Jahrzehnten noch spielten Fußballer in klobigen Straßenschuhen. Der Marathonkönig Emil Zatopek gewann seine Rennen in einfachen Tennisschuhen. Damit ist es vorbei: Wer heute vorne mitlaufen will, braucht ausgeklügelte Schuhe aus den Hightech-Labors. Selbst afrikanische Läufer, die ihre Ausdauer barfuß über Steppengras trainierten, stellen für die großen Rennen um: Sie ersetzen – oder optimieren – ihre Hornhaut und federnden Sehnen durch Schuhe mit perfektionierter Griffsohle und dämpfender Federung. Dabei herrscht eine schier unüberblickbare Vielfalt: Allein der Hersteller Puma bringt jährlich rund 1200 neue Modelle auf den Weltmarkt, rund 500 davon in Deutschland. Adidas, Nike, Asics, Reebok und andere stehen da in nichts nach. Doch die meisten neuen Schuhe sind alte Schuhe – mit neuer Farbe, neuem Material oder neuem Schnickschnack. Nur wenige Modelle pro Jahr haben wirklich ein komplett neues Konzept. Und die gehen bei den Herstellern durch einen langen, testintensiven Entwicklungsprozess.
"Das Leben eines Schuhs beginnt mit einem Designbrief", erklärt Berthold Krabbe, der Leiter des adidas-Testcenters in Scheinfeld.
Was dann kommt, lesen Sie in den gedruckten maßstäben.
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