Autor: Erika Schow
Einige wenige Menschen, Synästhetiker, können Töne wirklich sehen. Alle anderen sind auf die Bilder der Akustiker angewiesen.
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| Schwingungsverteilung bei einer Frequenz von 431 Hz |
Horrorvision eines jeden Geigenbauers: Das Instrument ist fertig - doch einzelne Töne klingen scheußlich. Vielleicht kann jetzt moderne Messtechnik helfen. Mit dem Laser-Doppler-Verfahren lässt sich - über farbliche Codierung - sichtbar machen, welche Teile der Geige mit welcher Stärke (bzw. Amplitude) schwingen. So können die Akustiker herausfinden, ob womöglich ein akustischer Kurzschluss für den schlechten Klang verantwortlich ist.
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