Autorin: Erika Schow
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"Wer's nicht im Kopf hat, muss es halt in den Beinen haben" - liebe Eltern, bevor Sie dies das nächste Mal zu Ihren Kindern sagen, überlegen Sie genau, welche Folgen es haben könnte. Von diesem Moment an wird Ihr Kind aufhören, Kopffüßler zu zeichnen. Es wird überlegen, dass Sie natürlich Recht haben: Es gibt wichtigere Körperteile. Wie alle Kinder vor ihm wird es seine Figuren fortan mit einem respektablen Bauch versehen - Vati entscheidet doch so gerne aus dem Bauch heraus - und auch den unteren Teil des Körpers nie wieder vergessen. Nach Abschluss des Reifungsprozesses wird es endgültig wissen, wo man die Prioritäten setzen muss. Es wird sich mit Begeisterung denjenigen zuwenden, die mit ihren Füßen einen kleinen Ball über den Rasen treiben, Geisteskämpfer dagegen für reichlich überflüssig halten. Geben Sie es zu - wollten Sie nicht auch schon mal Politiker oder Journalisten in eine möglichst einsame Dachkammer verbannen?
Wie lange schon treibt dieser scheinbar harmlosen Spruch sein Unwesen? Gab es ihn schon zu der Zeit, als die Menschen begannen, ihre verschiedenen Körperteile - nur den Kopf nicht - für das Maß aller Dinge zu halten?
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