
Auf diesem Bienenstachel finden mehrere Zahnräder Platz.
(Foto: PTB)
„There´s plenty of room at the bottom!“ – „Unten gibt´s noch viel Platz!“ –, konstatierte Richard Feynman im Jahr 1959 in einem berühmten Vortrag. Der bekannte Physiker prophezeite bahnbrechende Erkenntnisse über das Wesen des Winzigen. Eines Tages würde der Inhalt der weltberühmten Encyclopaedia Britannica auf einem Stecknadelkopf Platz finden. Der Anstoß zu solcher Forschung im Kleinsten galt als etwas so Neues, dass die Zuhörer diese Bemerkung für einen jener Witze hielten, für die der Wissenschaftler berüchtigt war. Tatsächlich wurde seitdem vieles in dem für das menschliche Auge unsichtbaren Raum erforscht, doch Feynmans Aussage gilt nach wie vor. Die Phänomene im Nanokosmos bieten in ihren Wechselwirkungen noch immer Überraschungen und auch die technologischen Möglichkeiten werden in interdisziplinären Experimenten erst nach und nach ausgelotet und umgesetzt.
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