
Rund 300 000 Beschäftigte in Deutschland müssen während ihrer Arbeitszeit ein Personendosimeter tragen. Das sind keineswegs nur die Mitarbeiter in Kernkraftwerken – auch in der Medizin und der technischen Industrie werden mithilfe von Strahlen z. B. Diagnosen gestellt und Füllstände in Containern gemessen. Jede Strahlung, die auf das Dosimeter trifft, schwärzt den eingelegten Film graduell, sodass die Dosimetriestellen die Monatsbelastung des Trägers in Millisievert ermitteln können. Die Einheit benennt die im Körper deponierte Energie der Strahlen, die mit einem jeweils festgelegten Faktor für die biologische Wirksamkeit multipliziert wird und so Auskunft über die Belastung für den Organismus gibt. Die PTB forscht an der Entwicklung geeigneter Dosimeter, überprüft die Qualität der handelsüblichen Messgeräte und kontrolliert regelmäßig die Dosimetriestellen.
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