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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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Blutdruckmessung

Klopfgeräusche führen auf die Spur...

1905 entdeckte der Militärarzt Korotkoff die typischen leisen Geräusche, mit denen das Blut durch die Arterien wirbelt, und schon bald wurde das bekannte Verfahren mit Manschette und Stethoskop entwickelt, mit dem der Arzt noch heute die Blutdruckwerte ermittelt. 140 zu 90 mmHg lautet der Grenzwert, an dem Bluthochdruck diagnostiziert und dringend zu einer gesünderen Lebensweise geraten wird. So einfach das Verfahren wirkt und so bequem die Anwendung für den Patienten ist – die ermittelten Werte lassen vergleichbare Aussagen über ein kompliziertes Zusammenspiel im menschlichen Körper zu. Der Herzmuskel pumpt das Blut in die Arterien, die der Strömung eine notwendige Hemmung entgegensetzen. Dieser Widerstand sorgt dafür, dass das Blut nicht den Gesetzen der Schwerkraft gehorcht und schlicht absackt, sondern auch den Weg zum Gehirn findet.

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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2011-11-17, WEB-Redaktion Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF