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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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Radioaktivität

Zum Beispiel jetzt und hier diffundieren aus den Baumaterialien geringe Mengen von Radon in den Raum. Je nach Lüftung steigt und sinkt die Konzentration. Das Radon entstammt dem bei der Entstehung des Sonnensystems beteiligten Uran und zerfällt in der menschlichen Lunge zu krebserregenden Substanzen. Vor allem in Bergregionen mit Uranerzabbau kann es zu höheren Werten kommen. Den Löwenanteil seiner Strahlenbelastung allerdings erfährt der Mensch durch medizinische Diagnostik und Therapie. Das größte Risikopotenzial bilden kerntechnische Unfälle und Atomwaffenversuche. Nach dem Schock von Tschernobyl wird u. a. von der PTB im Rahmen des bundesweiten Strahlenschutzvorsorgegesetzes die Luft kontinuierlich auf radioaktive Strahlung untersucht. Die Messungen der PTB gehen auch in das weltweite Kontrollsystem zur Verhinderung von Atomwaffentests ein.

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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2011-11-17, WEB-Redaktion Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF