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Spielgeräte

Arbeitsgruppe 8.53

Profil

Aufgaben der Arbeitsgruppe Spielgeräte

Bauartprüfung und -zulassung von Geld- und Warenspielautomaten gemäß Gewerbeordnung und Spielverordnung. Mitwirkung bei der Prüfung anderer Gewinnspiele durch das Bundeskriminalamt gemäß Verordnung zur Erteilung von Unbedenklichkeitsbescheinigungen. Auskünfte und Beratung zu Geld- und Warenspielgeräte.

 

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Forschung/Entwicklung

Die Arbeitsgruppe prüft die neuen Konzepte der Antragssteller auf Konformität zur SpielV. Hierzu werden die Prüfverfahren ständig weiterentwickelt, damit z.B. sichergestellt ist, dass in den Geldspielgeräten aktuelle Sicherungsverfahren verwendet werden. Ihre Prüfmethoden entwickelt, verfeinert und aktualisiert die Arbeitsgruppe kontinuierlich weiter, um die Zulassungen von Geldspielgeräten auf dem Stand der Technik zu gewährleisten. Schwerpunkte bilden dabei die Anforderungen an die Kontrolleinrichtung, die IT-Sicherheitsgutachten, die Sicherung von Daten und die Identifikationsmittel.

Für die Zulassung von Geldspielgeräten hat die Arbeitsgruppe für interne Zwecke Datenanalysetools entwickelt, die eine IT-gestützte Prüfung der in die Geldspielgeräte integrierten Kontrolleinrichtung erlaubt. Diese Softwarewerkzeuge verwenden Prüfvektoren, die die Vorgaben und Grenzen der SpielV testen.

Die Hersteller sind verpflichtet zusammen mit den Antragsunterlagen ein IT-Sicherheitsgutachten einer BSI zertifizierten oder gleichwertigen Stelle einzureichen, um den Manipulationsschutz der Geräte nach dem Stand der Technik nachzuweisen. Die entsprechenden Sicherheitsgutachten sind an dem Vorgehen des ISO Standards 15408 ausgerichtet. Die Arbeitsgruppe hat in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer AISEC Angriffsszenarien definiert, die in den IT-Sicherheitsgutachten mindestens untersucht werden müssen. Da die Informationstechnologie durch eine hohe Innovationsrate gekennzeichnet ist, entwickeln sich auch die Angriffe weiter. Die Angriffsszenarien werden also kontinuierlich auf Aktualität geprüft werden.

Um den Sicherheitsstandard von Geldspielgeräten weiter zu erhöhen, schreibt die aktuelle SpielV einen Katalog von Anforderungen für abrechnungsrelevante Daten nach heutigem Stand der Technik vor. Ferner ist ein personenungebundenes gerätegebundenes Identifikationsmittel verpflichtend, um den Spielerschutz zu stärken. Die Anforderungen sind technologieoffen formuliert und verlangen aktuelle kryptographische Verfahren.

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Dienstleistungen

Zulassungen

Wann erfolgen die Veröffentlichungen?

Die Veröffentlichung der Bauartzulassungen erfolgt einmal im Monat. Jeweils am ersten Tag des Monats wird die Liste der veröffentlichten Bauarten um jene ergänzt, zu denen im Vormonat erstmalig ein Zulassungsbeleg ausgegeben worden ist, d.h. die erstmalig in Verkehr gebracht worden sind. Die von der PTB veröffentlichten Zulassungsscheine sind identisch mit den Original- Zulassungen. Die Veröffentlichung dient der Unterstützung des Vollzuges und der Nachprüfung gemäß § 7 Absatz 1 der Spielverordnung.

Hinweise:

(1) Abdrucke der Bauartzulassungen ohne Unterschrift und Siegel ersetzen nicht die Originalzulassungen.

(2) Eine Bauartzulassung darf nur unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge bedürfen der Genehmigung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

(3) Die Zulassung beruht ausschließlich auf den Vorschriften der §§ 33 c ff. der Gewerbeordnung und den hierzu erlassenen Vorschriften der Spielverordnung. Vorschriften des Arbeitschutzes, der Sicherheitstechnik oder des Gesundheitswesens sowie Schutzrechte irgendwelcher Art werden durch die Zulassung nicht berührt.

(4) Amtliche Veröffentlichungen der Bauartzulassungen werden allein durch die PTB vorgenommen. Die PTB übernimmt keine Verantwortung für die Vollständigkeit und Richtigkeit von Ausdrucken, Kopien, Weiterverbreitungen, Zusammenstellungen o.ä.

 

Zulassungsdatenbank

Die Benutzung der Opens internal link in current windowZulassungsdatenbank ist weitgehend selbsterklärend. Eine kurze Bedienungsanleitung finden Sie Initiates file downloadhier.

Hinweise

(1) Zur Unterstützung von Kontrollen enthält die Zulassungsdatenbank neben den kompletten Zulassungsscheinen jeweils eine gesonderte Datei mit den Checksummen der zugelassenen Software. Das gilt für alle Bauartzulassungen auf der Basis der TR 5.0, TR 4.0 oder TR 4.1. Bei älteren Bauarten (TR 3.3.oder Vorgänger) müssen die Checksummen dem kompletten Zulassungsschein entnommen werden.

Initiates file downloadRegelungen nach früheren Technischen Richtlinien

(2) Sollte es trotz äußerster Sorgfalt bei der Erstellung der Datensätze für die Zulassungsdatenbank sowie bei den Checksummendateien zu Differenzen zum Zulassungsschein kommen, gelten die Angaben im Zulassungsschein. In einem solchen Fall wird ein Hinweis über Opens window for sending emailspielgeraete(at)ptb.de erbeten.

[ Zulassungsdatenbank ]

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Informationen

Technische Richtlinien

Gültige Fassung

Initiates file downloadTechnische Richtlinie 5.0, Stand: 27. Januar 2015

Grundlage:

Spielverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Januar 2006 (BGBl. I S. 280), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 8. Dezember 2014 (BGBl. I S. 2003) geändert worden ist. Die vorliegende Technische Richtlinie hat den Notifizierungsprozess bei der EU durchlaufen.

 

Frühere Versionen, soweit noch relevant für aufgestellte Geräte

Technische Richtlinie 4.1, Stand: 21. April 2009

Die Version 4.1 stellt zum Einen eine Fortschreibung der Vorgängerversion 4.0 und zum Anderen eine Vereinigung mit dem Merkblatt in der Version 3.2 dar. Sie wird ab 1. Juni 2009 bei neu beginnenden Prüfungen angewendet. Inhaltlich sind im technischen Teil gegenüber der Version 4.0 überwiegend Präzisierungen aufgenommen worden, die sich aus Erkenntnissen der laufenden Prüftätigkeit ergeben haben. Strukturell sind die bisherige Technische Richtlinie und das bisherige Merkblatt in ein Dokument zusammengeführt worden. Die vorliegende Technische Richtlinie hat den Notifizierungsprozess bei der EU durchlaufen. Veränderungen haben sich daraus nicht ergeben.

Technische Richtlinie 4.0 Stand: 2. Juli 2008

Die Version 4.0 löst die Vorgängerversion 3.3 ab und gilt für alle ab 1. 7. 2008 erteilten Zulassungen. Die Version 4.0 berücksichtigt insbesondere die Vorgaben des BMWi aus den Erlassen vom 22. 8. 2007 und 17. 10. 2007.

Technische Richtlinie für Geldspielgeräte, Hauptteil, Version 3.3

Die Version 3.3 löste die Vorgängerversion 3.2 ab. Sie wurde ab April 2007 bis Juni 2008 angewendet.

Technische Richtline für Geldspielgeräte, Anhänge, Version 3.3

Die Version 3.3 ist in den Anhängen unverändert zur Version 3.2

Technische Richtlinie Haupteil Version 3.2

Die Version 3.2 der Technischen Richtlinie löste die Vorgängerversion 3.1 ab und wurde für Anträge, die ab 1. Dezember 2006 gestellt worden sind, angewendet.

Technische Richtlinie Anhänge Version 3.2

Die Version 3.2 ist unverändert gegenüber der Version 3.1

Technische Richtlinie Hauptteil Version 3.1

Die Version 3.1 wurde zunächst für die ab 1. Januar 2006 geltende Spielverordnung angwendet.

Technische Richtlinie Anhänge Version 3.1

Überprüfungen gemäß § 7

Überprüfung von Geldspielgeräten

Die Neufassung der Spielverordnung sieht in § 7 u.a. vor:

(1) Der Aufsteller hat ein Geldspielgerät spätestens 24 Monate nach dem im Zulassungszeichen angegebenen Beginn der Aufstellung auf seine Übereinstimmung mit der zugelassenen Bauart durch einen vereidigten und öffentlich bestellten Sachverständigen oder eine von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zugelassene Stelle auf seine Kosten überprüfen zu lassen.

(2) Wird die Übereinstimmung festgestellt, hat der Prüfer dies mit einer Prüfplakette, deren Form von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt festgelegt wird, am Gerät sowie mit einer Prüfbescheinigung, die dem Geräteinhaber ausgehändigt wird, zu bestätigen.

(3) Für Bauarten, die nach TR 4.x zugelassen wurden und jetzt Prüfmarken nach der neuen TR 5.0 (7. Verordnung zur Änderung der SpielV) erhalten, wird aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung empfohlen, die Regelung der TR 5.0 unter Punkt 10.5 anzuwenden. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass für diese Bauarten eine Konformitätsbestätigung nicht über den 10. November 2018 hinaus möglich ist. Jede ggf. darüber hinausgehende Bestätigung erlischt mit Beendigung der Übergangsfrist.


Initiates file downloadListe der zugelassenen Stellen (Stand: März 2016)

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige einer IHK

(Suchbegriff in der Suchmaske der IHK: "Überprüfung von Geldspielgeräten")


Die erfolgreiche Überprüfung eines Geldspielgerätes wird durch einen Prüfbericht dokumentiert und am Gerät durch die Prüfplakette ausgewiesen. Die Prüfplakette ist gegen Entfernung und Fälschung geschützt (Farbkippeffekt, Druckbildzerstörung, UV-Merkmal Guilloche).

Für Geldspielgeräte, die nach 5. Verordnung zur Änderung der SpielV zugelassen wurden, kann auch die Prüfplakette gemäß 7. Verordnung zur Änderung der SpielV verwendet werden.

Muster Prüfplakette (nach 7. Verordnung zur Änderung der SpielV)

Muster Prüfplakette (nach 5. Verordnung zur Änderung der SpielV)

§20 Abs. 2 der 7. Verordnung zur Änderung der SpielV bzgl. der Aufstelldauer beachten.


Im Folgenden werden Einzelheiten der Überprüfung von Geldspielgeräten beschrieben, die aus der Spielverordnung und der Technischen Richtlinie der PTB für Geldspielgeräte abgeleitet sind.

Gegenstand der Geräteüberprüfungen


Checkliste für Überprüfungen (Version vom Februar 2010)

Diese Checkliste wird zur Anwendung empfohlen. Sie ist jedoch nicht verbindlich. Sie benennt den Mindestumfang der Handlungen bei einer Geräteüberprüfung, für die dem Geräteaufsteller ein Prüfbericht als Beleg übergeben wird. Dem Prüfer steht es frei, ob er die Checkliste in der vorliegenden Form als Vorlage für seinen Prüfbericht unverändert übernimmt, eine Anpassung vornimmt oder einen eigenen Entwurf macht.

Die zurzeit dargestellte Checkliste bezieht sich noch auf die Technische Richtlinie 4.1. Im Rahmen der Veröffentlichung der neuen Technischen Richtlinie 5.0 wird eine neue Checkliste erstellt und anschließend hier veröffentlicht. 


Beachten Sie bitte, dass die öffentliche Bestellung und Vereidigung als Sachverständiger durch eine IHK und die Zulassung als Stelle durch die PTB zwar weitgehend den gleichen Zweck verfolgen aber unterschiedliche Verfahren bedingen. Bewerbungen von Personen um die Bestellung als Sachverständiger sind bitte an die für den Wohnsitz zuständige IHK zu richten. Institutionen, die eine Zulassung als Stelle für die Geräteüberprüfung durch die PTB anstreben, finden nachfolgend allgemeine Informationen dafür.

Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsverfahren

Antragsformular für Stellen (Muster)

Vertrag für zugelassene Stellen (Muster)


Bezug von Prüfplaketten

Ausschließliche Bezugsquelle für Prüfplaketten

Nachtrag zum Vertrag Ausschließliche Bezugsquelle für Prüfplaketten

Datenblatt für die Erfassung der empfangsberechtigten Personen

Für den Erstkontakt mit der Witte safemark GmbH bitte das ausgefüllte Formular beilegen:

Bestellformular für Prüfplaketten


Anfragen zu Gerätenachprüfungen nach § 7 SpielV:

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Arbeitsgruppe Spielgeräte
Abbestr. 2-12
10587 Berlin
Tel.: 030-3481-7221
E-Mail: spielgeraete(at)ptb.de
Fax.: 030-3481-7551

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten, Stand: 19. Februar 2015

Die Zusammenstellung leitet sich von häufig an die PTB gerichteten Fragen ab.

Gültige Versionen der FAQs, basierend auf der Technischen Richtlinie 5.0

Initiates file downloadAufgaben der PTB

Initiates file downloadGrundlegende Erläuterungen

Initiates file downloadFragen zur Überprüfung aufgestellter Spielgeräte 

Initiates file downloadFragen zum Zulassungsverfahren

Initiates file downloadHinweise zu Regelungen von Geldpielgeräten früherer Technischer Richtlinien

 


Frühere Versionen der FAQs, soweit noch relevant für aufgestellte Geräte 

Initiates file downloadGrundlegende Erläuterungen, alphabetisch geordnet nach Schlagworten

Das Zulassungsverfahren, alphabetisch geordnet nach Schlagworten

Fragen zu den Aufgaben der PTB

Fragen zur Überprüfung der aufgestellten Spielgeräte


Please notice: The English version has not been updated. The answers are still valid but not as exhaustive as the updated German versio

 

 

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