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Strahlenwirkung

Fachbereich 6.5

Aufgaben

Der Fachbereich "Strahlenwirkung" befasst sich mit der gesamten Kette der Prozesse, die beginnend bei der elementaren Wechselwirkung ionisierender Strahlung in Materie bis hin zur Ausbildung eines biologischen Effekts im Gewebe relevant sind. Dazu wird von der Arbeitsgruppe 6.51 die Strahlenwirkung quantitativ auf mehreren strukturellen Ebenen charakterisiert. Die Arbeitsgruppe 6.52 entwickelt und betreibt Instrumente zur Messung der räumlichen Verteilung der Energiedeposition im Nanometerbereich. Die Entwicklung und Anwendung von Monte-Carlo-Verfahren zur Simulation strahleninduzierter Prozesse ist eine Kernkompetenz der Arbeitsgruppe 6.53. Die Arbeitsgruppe 6.54 stellt wohldefinierte Strahlungsfelder für radiobiologische Experimente bereit und untersucht die Strahlenwirkung auf lebende Zellen mittels Mikro-Ionenstrahls.

  • Untersuchung der Abhängigkeit der physikalischen Strahlenwirkung vom Aggregatzustand des Mediums
  • Direkter Nachweis von strahleninduzierten Schäden an nanometrischen Strukturen aus DNS-Molekülen mittels Impedanzspektroskopie
  • Entwicklung und Untersuchung von Detektoren zur Charakterisierung von Spurstrukturen ionisierender Strahlung in nanometrischen Volumina
  • Imaging mit schnellen Neutronen: Instrumentierung und Anwendungen
  • Spurstruktursimulation mittels Monte-Carlo Verfahren
  • Modellierung der biologischen Wirkung ionisierender Strahlung
  • Erzeugung und Charakterisierung von Strahlungsfeldern für strahlenbiologische Experimente mit Protonen, Deuteronen und α-Teilchen
  • Betrieb und Weiterentwicklung eines Mikro-Ionenstrahls mit Protonen, Deuteronen und α-Teilchen

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