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Forschungsnachrichten 2016

Das Befüllen eines Containers mit brennbaren Flüssigkeiten ist ein häufiger Prozess in der Chemischen und der Mineralölindustrie. In vielen Fällen wird der Container mittels eines Rohrs befüllt, dass in einem gewissen Abstand über dem Boden endet. Bisher ist wenig bekannt, ob und wenn ja wie viel elektrostatische Aufladung bei dieser Art der Befüllung („Spritz-Befüllung“, „splash-filling“)...

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In der industriellen Praxis besteht immer mehr die Notwendigkeit, elektrostatisch geschützte Kombinations-IBC aus Polyethylen von 1 m³ Fassungsvermögen (RIBC) für die Bereitstellung entzündbarer Gemische und Suspensionen, die ein kontinuierliches Rühren erfordern, einzusetzen. Die BG RCI hat deshalb in einem Forschungsvorhaben von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt experimentell...

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Für den Explosionsschutz bei nicht-atmosphärischen Bedingungen ist neben einer differenzierten Kenntnis der sicherheitstechnischen Kenngrößen unter diesen Bedingungen auch die Kenntnis über den veränderten Ablauf von Explosionen wichtig. Der effiziente Einsatz von Flammendurchschlagsicherungen erfordert die Abschätzung der möglichen Anlauflänge einer Detonation unter diesen veränderten...

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Das Tankreinigungs- und Inspektionsgerät (Bild 1) dient zur visuellen Prüfung und ferngesteuerten Reinigung in Tanks bei gleichzeitig langzeitig, häufig oder ständig vorhandener explosionsfähiger Atmosphäre (Zone 0). Dieser Einsatz setzt eine umfassende Bewertung der Zündgefahren voraus. Die Explosionsschutzrichtlinie 2014/34/EU (ATEX) schreibt für Geräte, die bestimmungsgemäß in...

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Im Oktober 2012 erschien die TRBS 3151/TRGS 751, die Anforderungen zur Vermeidung von Brand-, Explosions- und Druckgefährdungen an Tankstellen und Füllanlagen zur Befüllung von Landfahrzeugen enthält. In der praktischen Anwendung dieser Technischen Regel ergaben sich Fragen, die eine Überarbeitung der Technischen Regel erforderlich machten. Gleichzeitig wurde die TRBS 3151/TRGS 751 an die Novelle...

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Im Februar 2015 erschien eine Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung, in der die Aspekte der Bereitstellung der Arbeitsmittel deutlicher hervor gehoben wurden. Gleichzeitig wurden die Explosionsschutzanforderungen aus der Betriebssicherheits-verordnung heraus gelöst und in die Gefahrstoffverordnung überführt. Dies führt zu einer Vielzahl von Veränderungen im Explosionsschutz.

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Die Mikroreaktionstechnik bei chemischen Verfahren verwendet Kapillaren mit einem maximalen Durchmesser von 1,0 mm. Es konnte gezeigt werden, dass, wie schon bei Brennstoff/Sauerstoff-Gemischen, auch für  Brennstoff/N2O- Gemischen mit Hilfe der Detonationszellbreite und der ‚λ/3‘-Regel sichere Durchmesser ermittelt werden können, die Detonationen durch die Kapillaren verhindern.

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Mechanische Funken in Reibkontakten dürfen nicht alleinstehend betrachtet werden. In der Praxis wird heute noch in vielen Fällen davon ausgegangen, dass unterhalb einer Relativgeschwindigkeit von 1 m/s keine Funken entstehen und deshalb keine wirksame heiße Oberfläche vorliegen kann. Diese Schlussfolgerung ist so nicht zu-lässig, da die Voraussetzung unter keinen Umständen haltbar ist und die...

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