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Forschungsnachrichten der Abteilung 1

Die derzeitigen Eichfristen für Wasserzähler betragen 6 Jahre für Kalt- und 5 Jahre für Warmwasserzähler. Eine Verlängerung dieser Fristen ist unter festgelegten Bedingungen mittels spezieller Stichprobenverfahren möglich. Dennoch ist der wirtschaftliche Gesamtaufwand für die notwendigen Zählerwechsel, der den Endverbraucher zusätzlich zu den Kosten für den Wasserverbrauch selbst finanziell...

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Lärm ist einer der wesentlichen Umweltfaktoren für die Beeinträchtigung von Gesundheit und Wohlergehen. Während jedoch der Umgang mit Lärm im Hörfrequenzbereich gut begründet und geregelt ist, fehlen bislang im Infraschall- und Ultraschallbereich sowohl das Verständnis für die Wahrnehmung als auch grundlegende Anforderungen an Messgeräte und praxisnah anwendbare Messvorschriften.Kann man...

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Um große Kräfte bis 16,5 MN mit kleinsten Messunsicherheiten zu realisieren, werden die Gewichtskräfte von Belastungsmassen über hydraulische Kolben-Zylinder-Systeme auf große Kräfte übersetzt. Die Rückführung erfolgt einerseits über die Gewichtskräfte, die sich aus der Masse der Belastungskörper, der Auftriebskorrektur und der wirkenden Erdbeschleunigung ergeben, und andererseits über die...

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Die Qualität von Vergleichsmessungen wird wesentlich von den Eigenschaften der verwendeten Transfernormale bestimmt, deren Messstabilität unmittelbar in die Berechnung des sogenannten Standardized Degree of Equivalence (EN) eingeht. Auf dem Gebiet der Flüssigkeitsmessung sind hierbei insbesondere Temperatur- und Druckanhängigkeit, Wiederhol- und Vergleichpräzision sowie die Drift des Messgerätes...

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Ein neu entwickeltes Lidar-System erlaubt die vektorielle Bestimmung der Windgeschwindigkeit anhand des Streulichts einzelner Aerosole innerhalb eines räumlich hochaufgelösten Messvolumens in Höhen von 5 m bis über 200 m mit einer Geschwindigkeitsauflösung von 0,1 m/s. Im Gegensatz zu konventionellen Wind-Lidar-Systemen, welche für die präzise Messung des Windvektors nahezu homogene...

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Die Ortsauflösung kommerzieller LDV-Systeme zur Messung von lokalen Strömungsgeschwindigkeiten in Gasen und Flüssigkeiten liegt im Bereich von 1 mm bis 10 mm und wird durch die Schnittvolumenlängen der sich kreuzenden Laserstrahlen vorgegeben. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes des „Zentralen Innovationsprogrammes Mittelstand“ (ZIM) wurde nach einem  an der PTB entwickelten Verfahren ein...

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Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes EMRP IND09 „Rückführbares dynamisches Messen mechanischer Größen“ wurde der Ansatz der modellbasierten dynamischen Kalibrierung an Kraftaufnehmern bei stoßförmiger Anregung erforscht. Das dynamische Verhalten von Kraftaufnehmer und Messeinrichtung wird mit Hilfe von Modellen beschrieben, deren charakteristische Parameter aus den Messdaten...

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Für die dynamische Kalibrierung von Kraftaufnehmern wird der Ansatz der modellbasierten Kalibrierung verfolgt. Die für das dynamische Verhalten maßgebenden Modellparameter des Kraftaufnehmers sollen dabei aus dynamischen Messdaten ermittelt werden. Um bei einer Stoßanregung des Kraftaufnehmers die Eigenfrequenzen hinreichend stark anzuregen, wurde an der 20-kN-Kraftstoßkalibriereinrichtung der PTB...

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Die Übertragungsqualität von Beschallungsanlagen wird mit dem Speech-Transmission-Index (STI) qualifiziert (DIN EN 60628-16), welcher im Wesentlichen die Güte der Modulationsübertragung beschreibt. Dabei entspricht ein STI von 0 einem kompletten Verlust der Signalmodulationen und ein STI von 1 einer idealen Signalübertragung. Für Notfallwarnsysteme wird ein STI ≥ 0,5 gefordert, was für...

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Im Rahmen des europäischen Metrologieforschungsprogrammes EMRP wurden im gemeinsamen Forschungsprojekt IND09 „Rückführbares dynamisches Messen mechanischer Größen“ Methoden zur dynamischen Kalibrierung von Drehmomentaufnehmern entwickelt. Ziel der Forschung ist ein Verfahren zur Bestimmung des dynamischen Verhaltens der untersuchten Drehmomentaufnehmer mit Hilfe eines mechanischen Modells, einer...

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Neue Verfahren zur dynamischen Kalibrierung von Drehmomentaufnehmern wurden im Rahmen des europäischen Metrologieforschungsprogrammes EMRP im gemeinsamen Forschungsprojekt IND09 „Rückführbares dynamisches Messen mechanischer Größen“ erforscht. Hierfür wurde eine modellbasierte Beschreibung des zu kalibrierenden Drehmomentaufnehmers entwickelt, die eine Modellierung der Messeinrichtung erfordert....

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Wenn Ultraschall zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird, sind im Allgemeinen wesentlich höhere akustische Ausgangsleistungen vonnöten als für diagnostische Anwendungen. Die dafür benötigten hohen elektrischen Leistungen verursachen oftmals durch Erwärmung eine zeitliche Veränderung der Charakteristik der Ultraschallwandler. In der PTB wurde nun mit ausgewählten Geräten und einer...

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Die Fähigkeit von Gebäuden, direkte Schallanregung wie z. B. Gehen von Menschen zu unterdrücken, wird messtechnisch so charakterisiert, dass ein kleines Hammerwerk als Anregung verwendet und der erzeugte Schallpegel im interessierenden Raum ("Norm-Trittschallpegel") bestimmt wird. Diese Methode ignoriert jedoch die mechanische Wechselwirkung von Quelle und angeregter Struktur und führt zu...

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Entgegen der allgemeinen Meinung ist das Hören von Infraschall (f < 16 Hz) möglich und führt zu individuell unterschiedlicher Belästigung. Die Mechanismen dieser auditorischen Wahrnehmung durch den Menschen sind aber bis heute weitgehend ungeklärt. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes „EARS“ werden diese Mechanismen mit Hilfe von objektiven Verfahren der Medizintechnik, wie z.B....

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Die Trittschallminderung ist die für Bodenbeläge wesentliche akustische Kenngröße. Ihre Bestimmung erfolgt gemäß DIN EN ISO 10140 in einem Prüfstand bestehend aus zwei übereinander angeordneten Räumen mit einem jeweiligen Volumen von mindestens 50 m³. Dieser Prüfstand muss bestimmten Anforderungen genügen, wodurch der Aufbau und das Vorhalten eines solchen Prüfstandes besonders für kleine und...

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Messunsicherheitsberechnungen können – abhängig vom zugrunde liegenden Modell – sehr unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. Es gibt dafür eine Reihe kommerzieller, aber auch einige freie Softwarepakete. Mit freien Mathematikpaketen (hier am Beispiel des Programmpakets Maxima) und etwas Programmierarbeit kann man deren Funktionalität mit bestmöglicher Flexibilität kombinieren.

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Archiv der Forschungsnachrichten | Jahresberichte

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