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Physikalische Sicherheitstechnik, Explosionsschutz

Aufgaben

Der Themenbereich 13 Physikalische Sicherheitstechnik und Explosionsschutz ist Teil der Kooperation mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) auf dem Gebiet „Chemisch-physikalische Sicherheitstechnik“ mit folgenden Aufgaben:

  1. Erforschung der Grundlagen zum primären, sekundären und tertiären Explosionsschutz im Rahmen von Gemeinschaftsvorhaben mit Universitäten, anderen Forschungseinrichtungen, Berufsgenossenschaften sowie FuE-Bereichen von Firmen und Firmenkonsortien zur Entwicklung der wissenschaftlichen Theorien und der Weiterentwicklung des Standes der Technik im Explosionsschutz
  2. Aufbau der metrologischen Infrastruktur zu Prüfanforderungen im Explosionsschutz durch die Entwicklung von standardisierten Prüfapparaturen, Entwicklung und Validierung von Prüfverfahren und die Koordination von internationalen Ringvergleichen z. B. im Rahmen des IECEx-Systems
  3. Wissenstransfer zwecks Beratung von Ministerien, Aufsichtsorganen, Industrieverbänden und Wissenschaft durch die Mitwirkung bei der Regelsetzung und Normung auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene mittels der Einbringung von Ergebnissen der Punkte 1. und 2.
  4. Dienstleistung im globalen Umfeld zur Umsetzung der Erfordernisse der deutschen Industrie (Hersteller von Geräten für explosionsgefährdete Bereiche und Betreiber entsprechender Anlagen) auch als Basis für die fachliche Ausrichtung der Punkte 1. bis 3. und der Berücksichtigung der Kooperation mit und Qualifizierung von externen Partnern.