Logo PTB

KMU-Förderung

 

Wir wollen Ihnen hier einige Programme vorstellen, die es Ihnen erlauben, die bekannte „Technologielücke“ zwischen dem F&E-Bereich und der industriellen Praxis zu schließen. Diese Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ermöglichen vorwettbewerbliche Forschung, deren Ergebnisse nachfolgend durch das Unternehmen in eigene Produkte umgesetzt werden können.

Mit Technologietransfer zu neuen Produkten

 

Selbstverständlich muss sich die PTB in einem normalen Antragsverfahren dem Wettbewerb der unterschiedlichen Antragsteller stellen. Als kompetentes nationales Metrologie-Institut können wir jedoch auf eine Vielzahl erfolgreicher Projekte zurückschauen. 

Förderprogramm "WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen"

Logo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

WIPANO löst INS und TNS ab
Ziel der Innovationspolitik des BMWi ist nicht nur die Förderung des Entstehens von Innovationen, sondern auch deren rascher Verbreitung - durch Wissens- und Technologietransfer.
"WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen" setzt genau hier an: Es fördert öffentliche Forschung und Unternehmen bei der Patentierung und Verwertung ihrer Ideen und unterstützt innovative (Forschungs-) Projekte für die Normung.
Damit tritt es die Nachfolge der Programme "SIGNO - Schutz von Ideen für die Gewerbliche Nutzung", "TNS - Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen durch Normung und Standardisierung" und "INS - Innovation mit Normen und Standards" an.
Die Richtlinie läuft vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2019. Grundsätzlich antragsberechtigt sind Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre, öffentlich grundfinanzierte Forschungseinrichtungen. Die Beantragung ist fortlaufend möglich, d. h. es gibt keine festen Stichtage.

Nähere Informationen zu den Rahmenbedingungen finden Sie hier, die Bekanntmachung erschien im Bundesanzeiger vom 27.11.2015.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme WIPANO hat das BMWi den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt. Ansprechpartner dort ist Frau Anke Hoffmann (E-Mail: wipano-ptj@juelich.de).

Transfer Metrologischer Technologien (TransMeT) – Nächste Deadline für Projektanträge: 30.9.2016

Das Programm "TransMeT" dient der Förderung von gemeinsamer vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung zwischen PTB und externen Partnern. Dadurch soll das vorhandene metrologische Know-how der PTB mit Blick auf breitere Verwertung weiterentwickelt und gleichzeitig ein Beitrag zur Stärkung der Forschungsbasis und Wettbewerbsfähigkeit insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geleistet werden.

Die Projektdauer ist auf maximal 36 Monate begrenzt, wobei der PTB-Anteil der Einzelprojekte einen Finanzrahmen von 350.000 € nicht überschreiten darf, sofern ein Fachbereich beteiligt ist. Bei einer Beteiligung von zwei Fachbereichen erhöht sich die Obergrenze auf 550.000 €. Die externen Partner leisten neben ihrem unbaren Beitrag einen Barbeitrag von 10 % des PTB-Anteils; kostenneutrale Projektverlängerungen sind in begründeten Fällen möglich.
Nähere Informationen erhalten Sie in den Verfahrensgrundsätzen zum Programm.

Bei Fragen zum Programm TransMeT wenden Sie sich bitte an

Dr. Corinna Kroner
Telefon: (0531) 592-3090
E-Mail: corinna.kroner(at)ptb.de

 

 

ZIM - das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ist das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für den innovativen Mittelstand. Ziel dieser Förderung ist es, kleineren und mittleren Unternehemen (KMU) Zuschüsse zu gewähren, damit sie Forschungs- und Innovationsprojekte finanzieren können. Anträge können jederzeit eingereicht werden. In diesem Programm können Kooperationen zwischen Firmen untereinander oder Firmen und Forschungsinstituten gefördert werden. Auch eine Einzelprojektförderung eines Unternehmens ist möglich. Die Förderquote für KMU beträgt zwischen 35 % und 45 % auf Vollkostenbasis; Forschungsinstitute wie die PTB erhalten eine nahezu 100 % Förderung. Dieses Programm ist besonders geeignet, um in Unternehmen und der PTB gleichzeitig verschiedene Arbeitspakete umzusetzen, die in einer nachfolgenden Phase allein im Unternehmen zur Markteinführung neuer Produkten führen. Ausführliche Informationen erhalten Sie direkt über das Portal des BMWi oder durch den Technologietransfer der PTB. 

KMU-innovativ – Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand

Spitzenforschung lohnt sich. Doch die damit verbundenen Risiken sind für mittelständische Unternehmen ohne Unterstützung häufig schwer zu schultern. Deshalb macht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit KMU-innovativ den Zugang zur Forschungsförderung für sie spürbar einfacher.

Mit KMU-innovativ fördert das BMBF Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen.

Mit KMU-innovativ beschleunigt und vereinfacht das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für kleine und mittlere Unternehmen.

KMU-innovativ – kurz gefasst:

  • F&E Förderung im Unternehmen
  • F&E Förderung in der PTB für angewandte Forschung
  • Mehrere Partner möglich
  • Thematisch an BMBF-Schwerpunktthemen ausgerichtet

 

KMU-innovativ steht kleinen und mittleren Unternehmen in den Technologiefeldern offen, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind: Biotechnologie, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Optische Technologien, Produktionstechnologie, Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Sicherheitsforschung.

Ein zentraler Gedanke leitet die Förderinitiative: Wir suchen Sie als Schrittmacher der Spitzenforschung im Mittelstand.

Eine lnformationsbroschüre finden Sie hier.

DIN-Connect – Maßnahme zur Innovationsförderung

DIN und die DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE) haben die Fördermaßnahme DIN-Connect ins Leben gerufen, um innovative Ideen durch Standardisierung schneller marktfähig zu machen. DIN-Connect fördert Forschungs- und Entwicklungsergebnisse und verhilft ihnen zu einem leichteren Marktzugang. Standards schaffen Vertrauen und Akzeptanz, und genau davon können Innovationen profitieren. DIN und DKE bieten außerdem globale Netzwerke potentieller Kunden und Partner. Start-ups, etablierte Unternehmen, aber auch Forschungsinstitute und Universitäten können sich mit ihrer Idee um eine Förderung bewerben.


Die einzelnen Projekte haben eine Laufzeit von ein bis zwei Jahren. Dabei bekommen die geförderten Projekte bis zu 35.000 EUR pro Jahr für die Projektbearbeitung zur Verfügung gestellt mit dem Ziel, eine oder mehrere DIN SPEC und/oder VDE-Anwendungsregeln zu erstellen bzw. andere Arbeiten im Vorfeld der Normung zu leisten.


Interessenten können bis zum 31. Oktober 2016 Ideen einreichen. Kriterien für die Förderung der Idee sind u. a. der Grad der Innovation, der Nutzen für die deutsche Wirtschaft und die Relevanz für die Normung und Standardisierung. Nach einer DIN-internen Begutachtung und Bewertung werden die Bewerber mit den besten Ideen im November eingeladen, einen Vollantrag auf Förderung zu stellen. Im Dezember stehen die Gewinner fest, sodass Anfang 2017 die Projekte beginnen können.
Weitere Informationen finden Sie hier.