Eine wichtige gemeinsame Aufgabe im EU-Projekt “nEUROPt” ist die Beurteilung und der Vergleich von verschiedenen Geräten zur zeitaufgelösten optischen Bildgebung des Gehirns, die von den Projektpartnern entwickelt wurden. Der erste Schritt dieser Beurteilung umfasste eine Anzahl grundlegender Tests. Ein neuartiger Test für solche Geräte ist die Bestimmung der Empfindlichkeit des Detektionssystems, d.h. der Gesamteffizient der Erfassung und Detektion von Licht, das von Gewebe ausgeht. Spezielle feste Schichtphantome wurden entwickelt und quantitativ spektral charakterisiert, um Quellen bekannter Photonen-Strahldichte mit annähernd Lambertscher Charakteristik bereitzustellen. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die zeitliche Gerätefunktion. Simulationen auf der Grundlage solcher Messungen zeigten, dass Nachpulse in ihrem Zeitverlauf den erzielbaren Kontrast bei der zeitaufgelösten Hirnbildgebung wesentlich beeinträchtigen können.
Ansprechpartner:
H. Wabnitz, FB 8.3;
D. R. Taubert, FB 7.3
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